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Anwohner befürchten neuen Brennpunkt in Hamm

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Etwa 25 Anlieger trafen sich, um über die Situation an der Waldenburger Straße zu diskutieren. ▪
Etwa 25 Anlieger trafen sich, um über die Situation an der Waldenburger Straße zu diskutieren. ▪ © Wiemer

HAMM ▪ Die Emotionen in der Herringer Bürgeschaft schlagen hoch, seitdem der WA vor Tagen aufgedeckt hatte, dass der münstersche Fleischproduzent Westfleisch eG in großem Stil rumänische Gastarbeiter in den weitgehend leerstehenden Hochhäusern an der Waldenburger Straße einquartieren will.

Am Montag trafen sich die direkt betroffenen Anwohner, um Standpunkt zu beziehen.

Unter den etwa 25 Teilnehmern ist die größte Sorge, dass mitten in Herringen ein neuer sozialer Brennpunkt geschaffen wird.

Video-Umfrage unter Anwohnern

Unterdessen lässt sich Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann rechtlich beraten. Dabei geht es auch um die Frage, wie es sein kann, dass ein offenbar selbsternannter neuer Hausverwalter Tag für Tag Fakten

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schafft und die Wohnungen im Eiltempo renovieren lässt, während der Insolvenzverwalter in Münster offen erklärt, keinen Auftrag für einen neuen Hausverwalter genehmigt zu haben. Er kenne die Domo Immobilien GmbH in Ennigerloh nicht einmal. Auch für den WA ist dort niemand zu erreichen.

Zu klären sei auch, ob unter diesen Voraussetzungen die von der Domo jetzt geschlossenen Mietverträge mit Westfleisch überhaupt rechtsgültig seien, so der OB. „Wir werden auf jeden Fall unsere Rechte wahrnehmen.“

Hier kontrollierte das Ordnungsamt in der Waldenburger Straße

Im Oberbürgermeisterbüro habe sich am Montag bereits ein großes Wohnungsbauunternehmen gemeldet, das Interesse am Erwerb der Grundstücke an der Waldenburger Straße angemeldet habe, wenn die Stadt den Zuschlag bekommen und die Hochhäuser abreißen sollte. „Das bestärkt uns darin, dass wir mit unserer Entscheidung richtig liegen“, sagte der OB. ▪ dfb

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