Senioren über 80 Jahre zuerst dran

Impfen im Impfzentrum Hamm: Anmelden ab Montag möglich

Eine 84-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims bekommt eine Corona-Schutzimpfung.
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Ab dem 8. Februar werden in Hamm Senioren im Impfzentrum versorgt.(Symbolbild)

Das Anmeldeverfahren fürs Impfen im Impfzentrum an der Friedensschule in Hamm wird jetzt am Montag, 25. Januar, um 8 Uhr gestartet.

Hamm – Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) bestätigte den Termin nochmals, nachdem bekannt wurde, dass der Impfstart selbst erst eine Woche später als geplant erfolgen kann - nämlich am 8. Februar 2021. Zunächst sind nur über 80-Jährige zugelassen, die entsprechende Briefe bekommen haben sollten. (News zum Coronavirus in Hamm)

Wer sich impfen lassen möchte, sollte sich über die Internetseite www.116117.de, registrieren. Eine kostenlose telefonische Terminvergabe unter der Nummer 0800/116-117-02 ist ebenfalls möglich, wird aber wegen des erwarteten Andrangs nicht empfohlen. (So funktioniert die Terminvergabe.)

Für Personen, die einer Risikogruppe unter 80 Jahren angehören, gibt es derzeit noch keine Terminvergabe. Diese seien erst in der zweiten oder dritten Runde an der Reihe, erklärte eine KVWL-Sprecherin auf WA-Nachfrage.

Impfzentrum in Hamm - die wichtigsten Fakten:

  • Das Impfzentrum soll künftig im Vollbetrieb täglich im Zwei-Schicht-Betrieb von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein.
  • 6 „Impfstraßen“ wurden in der vorderen der Dreifachsporthallen gemeinsam von der Stadt, der KVWL und den Zentralhallen eingerichtet.
  • 600 Impfungen am Tag sollen möglich sein, das entspricht 18.000 Impfungen im Monat.
  • Begleitpersonen dürfen dabei sein, werden aber nur dann mitgeimpft, wenn sie ebenfalls einen Termin haben.
  • Menschen mit Symptomen wie Fieber werden strikt von allen anderen getrennt, um Ansteckungswege zu verhindern. Die Fiebermessung findet verpflichtend nach der Ankunft statt.
  • Im Foyer werden die persönlichen Daten der Impfkandidaten geprüft. Personalausweis und Krankenversicherungskarte sollten deshalb mitgebracht werden. 
  • Vor der Impfung gibt es ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt zum allgemeinen Befinden und möglichen Allergien. Danach geht es in eine Impfkabine, wo die Spritze gesetzt wird. 
  • Die Impfungen werden durch Ärzte der KVWL vorgenommen.
  • An einem der sechs Schalter kann sich der Impfling „auschecken“. Es werden die Originalunterlagen ausgehändigt. Diese müssen zum zweiten Impftermin nach exakt drei Wochen mitgebracht werden.
  • Geimpfte werden im Anschluss für 30 Minuten in einem Ruheraum beobachtet; damit soll gewährleistet werden, dass sie den Impfstoff gut vertragen. In diesem Bereich wird kostenfreies Wlan angeboten.
  • Nach höchstens 60 Minuten soll die gesamte Prozedur vorüber sein.
  • Ein klares Park- und Verkehrskonzept soll die Belastung für die Anwohner und die Schüler im Umfeld so niedrig wie möglich halten. Wichtig: Dieses greift schon seit mehreren Wochen.

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