Knapp drei Wochen nach dem Vorfall

74-jähriger Mann aus Hamm nach Amokfahrt von Münster gestorben

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Mit diesem Fahrzeug war der Täter in Münster in die Menschenmenge gefahren.

[Update] Münster/Hamm - Knapp drei Wochen nach der Amokfahrt von Münster gibt es einen weiteren Toten. Ein 74-jähriger Mann aus Hamm ist seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Mann aus Hamm verstarb am Donnerstag, 26. April, im Münsteraner Clemenshospital, wie die Polizei Münster auf Nachfrage von WA.de mitteilte. Er war mit einem weiteren Opfer nach der Tat am 7. April in die Klinik eingeliefert worden. Sein Zustand sei damals schon kritisch gewesen, heißt es. Es ist davon auszugehen, dass der Mann aus Hamm am Tattag Gast des Lokals "Kiepenkerl" gewesen ist.

"Ich bin in Gedanken bei den Angehörigen und Freunden des Opfers. Es ist schlimm, dass ein weiterer Mensch für diese schreckliche Tat so sinnlos sein Leben lassen musste", ließ NRW-Innenminister Herbert Reul in einer Stellungnahme verbreiten.

Die Szenerie in Münster nach der Amokfahrt.

Bereits am 9. April war offiziell bekannt geworden, dass einer der Schwerverletzten aus Hamm stammt. Damals gab es noch keine weitergehenden Informationen - auch nicht, ob die Verletzungen womöglich lebensgefährlich sind.

Insgesamt wurden am 7. April 2018 in Münster nunmehr drei Menschen getötet und mehr als 20 Menschen verletzt. Einige der Verletzten schwebten lange in Lebensgefahr.

Sechs weitere Patienten werden nach der Amokfahrt noch behandelt, vier davon auf normalen Stationen, zwei auf Intensivstationen. Sie seien beide aber nicht in kritischem Zustand, hieß es bei den Kliniken.

Der 48-jährige Täter Jens R. - offenbar ein psychisch gestörter Einzeltäter - tötete sich selbst.

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