Widerstand gegen „Shoppen und Schuften“

„Allianz“ in Hamm gegen weitere Sonntagsöffnungen

Volle Tüten, volle Kassen. Im Corona-Lockdown konnten die Einzelhändler davon nur träumen. Umso mehr wird darüber diskutiert, ob mehr verkaufsoffene Sonntage den gebeutelten Händlern nutzen könnten.
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Volle Tüten, volle Kassen. Im Corona-Lockdown konnten die Einzelhändler davon nur träumen. Umso mehr wird darüber diskutiert, ob mehr verkaufsoffene Sonntage den gebeutelten Händlern nutzen könnten.

Gewerkschafter und Kirchenvertreter wenden sich gemeinsam gegen einen Vorstoß des Einzelhandels, mit zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen Einbußen aus dem Corona-Lockdown wettzumachen.

Hamm – In einem Schreiben an den Handelsverband Westfalen-Mitte bekräftigt die „Hammer Allianz für den freien Sonntag“ Gewerkschaftern und Kirchenvertretern, der Sonntag sei nicht zum „Shoppen und Schuften“ da, sondern gehöre Erholung, Familie, Glauben, Kultur und Sport. Unterzeichnet haben das Schreiben Anne Böse (Hammer Frauenverbände), Joachim Hoen (Deutscher Gewerkschaftsbund DGB), Kerstin Goldbeck (Kirchenkreis Hamm), Franz-Josef Nordhaus (Katholische Arbeitnehmerbewegung) und Gudrun Janzen (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi).

Der Rat der Stadt Hamm hatte unlängst ein dickes Maßnahmenpaket namens „ComeBack.Hamm.“ beschlossen, mit dem die Wirtschaft wieder in Schwung kommen und schlussendlich gestärkt aus der Krise herausgehen soll. 

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