Bau des Alleenradweges schreitet voran

OSTERFLIERICH - Das Natur-Erlebnis für Radfahrer entlang der alten Bahntrasse Unna-Königsborn-Welver nimmt immer klarere Konturen an. Die Arbeiten am Alleenradweg sind auf Hammer Stadtgebiet mittlerweile weit vorangeschritten. Der erste Bauabschnitt dürfte im April abgeschlossen sein, die Rodungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt beginnen bereits in der kommenden Woche.

2,8 Kilometer lang ist das erste Teilstück zwischen der Straße In der Hasenvöde in Pedinghausen und der Pentlinger Straße nahe des Einmündungsbereiches zur Werler Straße (B 63). Die Arbeiten begannen im August 2012, und der schnurgerade Radweg ist bereits deutlich zu erkennen und lädt quasi schon zur Erkundungstour ein. 2,5 Meter breit wird die Fahrbahn bei Fertigstellung sein – gesäumt von einem halben Meter breiten Rand. Die Schotter- und die Erdarbeiten auf diesem Streckenabschnitt sind nunmehr beendet. Noch stehen abschließende Sanierungsarbeiten an den drei kleinen Brücken entlang dieses Abschnitts an.

Sollte das Wetter in den kommenden Tagen und Wochen mitspielen, dann können auch die Asphaltarbeiten in Angriff genommen werden, so dass mit dem angepeilten Bauende dieses Teilstücks Mitte April zu rechnen ist. Derzeit endet dieses Stück kurz hinter der Unterführung der B 63, der Radweg führt dann über eine Rampe auf die Pentlinger Straße. In diesem Bereich wird der Alleenradweg über die vorhandene Straße direkt neben der alten Bahntrasse zunächst bis zur Sönnernstraße in Wambeln weitergeführt. Dort startet der zweite Bauabschnitt, der 900 Meter lang südlich von Wambeln bis zur Gemeindegrenze Welver kurz vor dem Scheidinger Gewerbegebiet führt. Für diesen Teilabschnitt auf Hammer Stadtgebiet beginnen in der kommenden Woche bereits die Rodungsarbeiten, so dass fast lückenlos ab April dort weiter gearbeitet werden kann. Insgesamt beträgt die Länge des Radweges auf Hammer Stadtgebiet nach Fertigstellung 6,7 Kilometer.

Ob dann aber die Radstrecke wie ursprünglich geplant auf Welveraner Gemeindegebiet bis in den Zentralort Welver weiterführen wird, erscheint noch fraglich. Denn der zuständige Landschaftsbeirat des Kreises Soest versagte kürzlich seine Zustimmung. Weil es in der Umgebung einige Wirtschaftswege gibt, halten Kritiker im Kreis Soest den Neubau des Radweges für überflüssig und damit für eine Verschwendung von Steuergeldern. Diese stammen allerdings aus der Landeskasse, die den Bau, der über zwei Millionen Euro kostet, fast komplett finanziert. Das Land hat sich auf die Fahnen geschrieben, stillgelegte Bahntrassen zu Radwegen umzubauen und unterstützt daher auch diese Maßnahme. Die Ablehnung des Landschafts-Beirates des Kreises Soest bringt nun den Kreis-Ausschuss auf den Plan, der nun noch einer Realisierung zustimmen kann.

Von Königsborn bis Wambeln kann jedenfalls schon bald geradelt werden. -  jb

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