Hammer Hallenmanagement positiv überrascht

Fischer-Halle überrascht nach Flüchtlings-Auszeit

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Beste Stimmung in der Fischer-Halle im Februar 2017: „Back-to-the-90s“-Party.

Heessen - Das abgelaufene Jahr 2017 ist für die Hallenmanagement Hamm GmbH (HMH) gut gelaufen. Das Jahresergebnis ist um 81.000 Euro höher ausgefallen, als in der Planung vorgesehen war. Besonders die Alfred-Fischer-Halle überrascht dabei.

Insgesamt seien mehr als 400 Veranstaltungen unter dem Dach der städtischen Tochtergesellschaft gemanagt worden. In besonderer Weise zu dem Erfolg beigetragen hat die Alfred-Fischer-Halle, die sich nach der Zwischennutzung als Notunterkunft für Flüchtlinge in den Jahren 2015 und 2016 sofort wieder als Veranstaltungsort etabliert hat.

Die HMH hat neben der Fischer-Halle auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Sachsen den Gerd-Bucerius-Saal, das Kurhaus Bad Hamm mit dem Theatersaal und dem Spiegelsaal sowie den Musikpavillon am Kurpark im Portfolio.

Das Kurhaus im Hammer Osten.

Kurhaus

„Im Kurhaus stoßen wir mit 232 Veranstaltungstagen an die Grenzen unserer Kapazitäten“, sagte Geschäftsführer Stefan Klöcker. Bei etlichen Veranstaltungen müssten noch Auf- und Abbautage ergänzt werden.

Das Kurhaus mit seinen Sälen wird regelmäßig für Theater- und Konzertveranstaltungen gebucht, aber auch für Kongresse, Firmenfeiern und für private Anlässe. Die Erlöse aus der Vermietung der beiden großen Säle, Theatersaal und Spiegelsaal, lagen 2017 mit 310 250 Euro weit über dem Planwert von 227.160 Euro.

Auch für 2018 sei die Geschäftsführung des Kurhauses stark optimistisch gestimmt, da wieder der Deutsche Baugerichtstag und das viertägige Internationale Jazz-Festival ausgerichtet würden.

Ulrich Weißenberg in der Fischer-Halle.

Alfred-Fischer-Halle

Komplett überrascht sei er darüber, dass die Alfred-Fischer-Halle auf Anhieb wieder an alte Stärken als Veranstaltungsort habe anschließen können, sagte Geschäftsführer Ulrich Weißenberg: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass sich die Halle so schnell wieder am Eventmarkt etablieren würde.“

Ulrich Weißenberg Ende Dezember 2016 vor der Fischer-Halle.

Weißenberg lobt ausdrücklich das Team der Fischer-Halle, das sich „extrem flexibel“ und „erfolgreich“ auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestellt habe. Bescheidene 30.000 Euro Erlöse seien für 2017 eingeplant worden, tatsächlich habe die Halle einen Umsatz von knapp 100.000 Euro erwirtschaftet. Das stimme optimistisch, diese Location in den nächsten Jahren weiter als „die Eventhalle in Hamm“ etablieren zu können.

2018 sei die Alfred-Fischer-Halle wieder Austragungsort der Großkonzerte des KlassikSommers. Außerdem werde sie mit der internationalen Fliesenfachmesse „Ceramvision“ sowie den erstmalig in diesem Jahr stattfindenden Messen „The Ink“ und „Das Bad direkt“ auch internationales Fachpublikum nach Hamm ziehen.

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