Rummel um 31-Jährigen aus Hamm

TV-Koch Alexander Wahi kehrt auf den Bildschirm zurück

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Fernsehköche im Duo: Alexander Wahi (links) aus Hamm und Kollege Björn Freitag kochen gemeinsam.

Hamm - Rund zwei Jahre nachdem Alexander Wahi zum ersten Mal für den Privatsender Kabel eins vor der Kamera stand, ist der Rummel um den Hammer TV-Koch nicht weniger geworden.

Mittlerweile betreut der Sohn von Maharani-Inhaber Vipan Wahi einen Youtube-Channel, stand mit Holger Stromberg, Koch der Fußball-Nationalmannschaft, hinter dem Herd – und konnte nicht zuletzt einen Auftrag für Weck-Einmachgläser an Land ziehen.Der Kontakt zur Dosen-Zentrale Züchner GmbH aus Hilden, die die Weck-Einkochgläser als Hauptlizenznehmer vertreibt, kam für Alexander Wahi überraschend.

 „Eine Freundin von mir arbeitet dort in der Marketing-Abteilung“, erklärt der Fernseh-Koch. Diese habe den Kontakt hergestellt und wenig später wurde Wahi nach Rimini eingeladen. „Dort kamen Vertriebspartner aus ganz Deutschland zusammen um sich meine Ideen ,Rezepte Inder Glas’ anzuschauen. Gleichzeitig war das italienische Fernsehen dabei, um das für eine Kochsendung zu filmen“, so der 31-Jährige. Gemeinsam mit einem italienischen Sternekoch bereitete Wahi Speisen im Glas zu. 

Und das kam gut an: „Das Ende der Story ist, dass wir mit unseren Rezepten auf sechs Millionen Gläsern im deutschen und italienischen Einzelhandel vertreten sind“, freut sich Wahi. Als nächsten sollen Kroatien, Slowenien, Spanien, England und Frankreich folgen. „Auf jedem einzelnen Glas und Behälter ist unser Rezeptvorschlag angeheftet“, so der Maharani-Koch. Auch seine TV-Karriere treibt der ambitionierte Hammer voran. „Im November bin ich wieder auf Kabel eins zu sehen.“ Diesmal wird er „Fingerfood by Alex“ zubereiten. 

Für Frank Rosins „Rosins Kantinen“ trifft Wahi die Vorauswahl, und vor rund zwei Wochen stand er mit Björn Freitag und Harry Wijnvoord in Münster hinter dem Herd. „Wir haben das teuerste Rind der Welt, ,Wagyu’, zum Kochen verwendet“, erklärt er. Eine Expansion des heimischen Restaurants Maharani ist – trotz des großen Medieninteresses – vorerst nicht geplant. Dafür aber ein Food-Truck für Stadtfeste oder Streetfood-Festivals. Parallel arbeitet Wahi an einer Maharani-Praline und einem eigenen Weinsortiment. Dem Koch schwebt dabei ein Lizenzgeschäft nach dem Vorbild der Sylter „Sansibar“ vor. „Es sind also alles keine kleinen Projekte, die wir vorantreiben“, so Wahi. 

Bislang hat der 31-Jährige alles in Eigenregie koordiniert. „Aber das wurde mit der Zeit zuviel“, sagt er. Deshalb kooperiert er mittlerweile mit der Werbeagentur „Mates & Rebels“ aus Hamm und Düsseldorf zusammen. Mit anderen TV-Köchen kann man den gebürtigen Inder laut eigener Aussage übrigens nicht vergleichen. „Ich habe einen ganz eigenen Stil, koche eigentlich nie nach Rezepten“, erklärt er.

Doch: „Jamie Oliver würde ich gerne einmal treffen und mit ihm gemeinsam kochen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr, ihn in England kennenzulernen.“ Bleibt nur die Frage, ob sich Wahi dann bei Oliver etwas abgucken kann – oder doch vielleicht umgekehrt...

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