Die Folgen der Corona-Krise

"Leere Stühle": So plakativ zeigt die Hammer Gastronomie ihre Not

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"Bräutigam nicht da": Einen besonderen Nerv trifft diese Aktion im Kurhaus. Es geht nämlich nicht nur um Alltagsbetrieb, sondern auch um besondere Anlässe, die für die Gastronomie in jeder Stadt überlebenswichtig sind.

Schick eingedeckt und doch verwaist: Auch die Hammer Gastronomie macht mit der Aktion „Leere Stühle“ auf ihre existenzbedrohende Situation aufmerksam.

Hamm - Wie in anderen Städten auch, war zunächst geplant gewesen, am heutigen Freitag - dem Maifeiertag - eine große, unbesetzte Tafel auf dem Marktplatz aufzubauen. Wegen der noch einmal verschärften Bestimmungen für den 1. Mai in Hamm wurde davon aber wieder Abstand genommen. Stattdessen deckten die Wirte die Tische in ihren Lokalen ein und luden Fotos davon auf ihren Homepages hoch.

Die Aktion soll am kommenden Freitag – dann wahrscheinlich an zentralen Orten in der Stadt – fortgesetzt werden. Man wolle sich auf diese Weise bei den Kunden im Gedächtnis halten, teilten die Gastronomen mit. Wenn die Lokale wieder öffnen dürfen, sollten die Gäste auch kommen und nicht zu Hause sitzen bleiben. Hoffnung macht man sich, dass es in NRW ab der nächsten Woche weitere Lockerungen gibt und die Restaurants und Lokale ab dem 11. Mai wieder öffnen können.

An der Aktion am Freitag beteiligten sich in Hamm unter anderem die Restaurants Haus Splietker, Gasthof Hagedorn, Kurhaus, Gut Kump, Wielandstuben, Reinhardts, Maxigastro, Hardys, Enchilada und Alte Mark - und zwar so:

"Leere Stühle": Restaurants in Hamm machen auf Not aufmerksam

Aktion "Leere Stühle" in Hamm am Maifeiertag.
Aktion "Leere Stühle" in Hamm am Maifeiertag.
Aktion "Leere Stühle" in Hamm am Maifeiertag.
"Leere Stühle": Restaurants in Hamm machen auf Not aufmerksam

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