Aggressive Hunde brechen aus: Polizeieinsatz, eine Verletzte

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So sieht ein Kangal aus.

[Update] Zwei türkische Hirtenhunde (Rasse: Kangal) haben im Hammer Norden Polizei und Mitarbeiter des Tierasyls über mehrere Stunden auf Trab gehalten.

Die in einer Gartenhütte in einer Kleingartenanlage am Nordenstiftsweg eingesperrten Tiere waren erstmals am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr durch ein Fenster ausgebüchst. Zwar musste daraufhin der Nordenstiftsweg gesperrt werden, der Polizei und Mitarbeitern des Tierasyls gelang es da aber noch problemlos, die Tiere einzufangen.

Am Donnerstagmittag wiederholte sich das Spiel dann ein weiteres Mal. Gegen 13.20 Uhr hatten sich die Tiere wieder selbstständig gemacht und streiften durch die Kleingartenanlage. Wieder rückten Polizei und Tierasyl-Mitarbeiter an. Die Großhunde wurden aggressiv, als sie umstellt und wieder angeleint waren. Ein Mitarbeiterin des Tierasyls stürzte dabei und verletzte sich leicht.

Der Eigentümer der Gartenhütte gab vor, er habe die Hunde kaufen wollen, sich nun aber doch anders entscheiden. Der Vorbesitzer der Tiere sah sich nicht mehr zuständig. Die Hunde wurden bis auf Weiteres dem Tierasyl zugeführt. Ob dem Halter die Kosten des (zweiten) Einsatzes in Rechnung gestellt werden, blieb zunächst unklar.

Das sind Kangals:

Der Kangal-Hirtenhund ist eine von der Fédération Cynologique Internationale anerkannte türkische Hunderasse. Die Rasse ist seit Juni 1989 (zunächst unter der Bezeichnung Anatolischer Hirtenhund) anerkannt. Der Körper der Tiere ist muskulös und etwas länger als hoch. In Deutschland wird der Kangal in zwei Bundesländern als vermutlich gefährlicher Hund eingestuft. (Quelle: Wikipedia) - WA

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Kommentare

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Kommentare

Martin DrescherAntwort
(0)(0)

Also ich finde, dass die Überschrift zu dem Artikel nicht passt. Die Dame vom Tierasyl ist gestürzt, weil der Hund offenbar unvermittelt gezogen hat. Es wurde niemand attackiert. Ich hoffe, dass sie schnell wieder gesund wird und finde, dass fie Leute vom Tierasyl eine Arbeit machen, die hohen Respekt verdient. Kangals sind eben sehr große Hunde, mit entsprechender Kraft. Die Hunde waren in der Situation mit Sicherheit auch entsprechend nervös. Agressiv kann man das Verhalten der Tiere allerdings noch lange nicht nennen. Der "Käufer" und der "Verkäufer" sind hier wohl eher das Problem, so die Berichterstattung hier passt. Ich denke, um die müsste man sich dann intensiv kümmern.

Frau Haus
(1)(0)

Es wäre mir neu, dass im Hammer Norden Schaf- oder Rinderherden gehalten werden. Herdenschutzhunde brauchen... korrekt... eine Herde zum bewachen.

Keine Frage, das sind tolle Hunde, aber eben nur unter der Voraussetzung dass die einem Job nachgehen sollen.

In falschen Händen... Naja.