Long-Covid-Beschwerden

Ärztliche Untersuchung und Beratung: Hilfe für Corona-Patienten mit Langzeitfolgen

Eine Frau liegt krank im Bett und putzt sich die Nase.
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Corona-Erkrankung: Viele Patienten leiden unter unscheinbaren Beschwerden. Etwa zwei Prozent der Betroffenen leiden unter Langzeitfolgen.

Bald sind es 6000 Hammer, die eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben. In den allermeisten Fällen war der Verlauf harmlos, manchmal aber eben auch nicht.

Hamm – Die Zahl derer, die auch Monate nach der Erkrankung unter Beschwerden leiden, liegt bei etwa zwei Prozent, wobei die Tendenz steigend ist. Für diese Patienten hat das Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum ab sofort eine Spezialsprechstunde eingerichtet. Angesprochen fühlen sollten sich insbesondere Personen, bei denen die Infektion vier und mehr Monate zurückliegt.

Post- oder Long-Covid-Beschwerden wird das Phänomen genannt. In der Regel klagen die Betroffenen über Müdigkeit, Schlappheit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn kann längere Zeit nach der eigentlichen Genesung noch beeinträchtigt sein. Gelegentlich klagen Betroffene auch über vermehrten Haarausfall und ein diffuses Nebelgefühl.

Die Lungenfachärzte Dr. Norbert Grammann und George A. Francis bieten in ihrer Lungenpraxis an der Bahnhofstraße 4, Telefon 25 015, Untersuchungen und Beratungen an. Ist eine stationäre Untersuchung erforderlich, kümmern sich die Lungenspezialisten im Team von Chefarzt Dr. Markus Unnewehr in der St.-Barbara-Klinik.

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