Ausgefahrene Bankette zwischen Braam-Ostwennemar und Osttünnen

Ärger um „Flickwerk“: Ausbesserung an der Grönebergstraße hält nur kurz

Bankette Grönebergstraße in Hamm Braam-Ostwennemar im Herbst 2020 mit Schotter ausgebessert
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„Nur ein Provisorium“: Bei der FDP stößt das Ausbessern der abgesackten Bankette an der Grönebergstraße mit Füllmaterial auf Kritik.

Sicherlich gut gemeint, aber die Ausbesserungen am Fahrbahnrand der Grönebergstraße zeigen schon nach kurzer Zeit wieder Schäden.

Braam-Ostwennemar – Das konnte ja nicht lange halten. Ein bisschen loses Füllmaterial auf die abgesackte Bankette, mit der Rüttelplatte drüber, fertig: Die Grönebergstraße ist wieder in Ordnung. Nach einigen Tagen kann von einer Ausbesserung aber kaum noch die Rede sein. Autos haben die Bankette hier und an anderen Stellen in der Stadt ausgefahren. Als „Flickwerk, das nicht lange hält“, bezeichnet FDP-Bezirksvertreter Wilhelm Walther die kürzlich erfolgten städtischen Arbeiten auf der Verbindung zwischen Braam-Ostwennemar und Osttünnen.

„Die schadhafte Stelle ist lediglich mit Schotter aufgefüllt worden. Das hält doch nicht lange vor.“ Walther fordert die Stadtverwaltung auf, an der Grönebergstraße nicht länger auf ein Provisorium zu setzen, sondern schnellstens die Bankette mit Drainbeton instandzusetzen und anschließend die Fahrbahnmarkierung zu erneuern. Diese Maßnahme ist aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit, mit relativ wenig Aufwand den Fahrbahnquerschnitt zu verbreitern, bei gleichzeitiger Schonung des Baumbestandes, meint er.

Langfristige Lösung gefordert

Nebeneffekt: Kostenintensive Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten könnten so auf ein Minimum reduziert werden. Die FDP erinnert daran, bereits im Frühjahr vergangenen Jahres die Reparatur der Bankette gefordert zu haben. Die jüngste Maßnahme zählt für Walther nicht als Umsetzung. Er hofft auf eine langlebige Lösung. „Ich werde das Thema bei den Haushaltsplanberatungen auf die Tagesordnung setzen lassen“, sagt er.

Bankettsteine in der Geithe

Ausgefahrene Fahrbahnränder gibt es so einige in der Stadt. In einigen Fällen reagierte die Verwaltung mit dem Einbau von sogenannten Bankettsteinen. Die sind zum Beispiel im Einmündungsbereich Ostwennemarstraße/Soester Straße verbaut und „In der Geithe“, wo die enge und kurvige Straße durch den Wald verläuft. Allerdings gibt es an den beiden Stellen keine Allee wie an der Grönebergstraße, wo die Baumstämme teils an den Fahrbahnrand herangewachsen sind.

In den vergangenen Monaten ist die Situation auf der Grönebergstraße mehrfach Thema gewesen. Unter anderem geht es um ein Tempolimit. Heftige Unfälle passieren dort immer wieder.

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