Mit Video von der Eröffnung

Adolf-Brühl-Stadion nach Umbau feierlich wiedereröffnet

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Europameister Bernhard Dietz (links) bei der Einweihung des Adolf-Brühl-Stadions.

Hamm - Das Adolf-Brühl-Stadion in Bockum-Hövel ist am Sonntag nach umfangreichen Umbauarbeiten feierlich wiedereröffnet worden. Den Anstoß des ersten Bezirksligaspiels führte Europameister Bernhard Dietz aus.

Ob die Schuhwahl für diesen Termin wirklich die richtige war? Auf die Fußballschuhe hatten Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, der Landtagsabgeordnete Marc Herter und Bezirksvorsteherin Vera Dunkel-Gierse jedenfalls verzichtet, als sie am Sonntagmittag bei der Wiedereröffnung des umgebauten Adolf-Brühl-Stadions den symbolischen Anstoß vor der Kreisliga-B-Partie der zweiten Mannschaft der SG Bockum-Hövel machen sollten.

Kein Wunder also, dass es letztlich nur ein Schüsschen wurde – für die Symbolik reichte es aber natürlich allemal. Auch als Nicht-Fußballer hatten die Ehrengäste aber großen Spaß an der neuen Anlage, für deren Zustandekommen sie der SG viel Respekt entgegenbrachten. „Es ist nicht das Geld der Stadt, das bereitgestellt wurde, sondern die Mitglieder, die mitangepackt haben“, sagte Hunsteger-Petermann und lobte das Engagement der Mitglieder, die für die Umsetzung vor Ort sorgten – mit viel Eifer, Tatendrang und Spaß an der Sache.

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„Bockum-Hövel hat hier erfolgreich abgeschnitten“, urteilte das Stadtoberhaupt – und zwar nicht nur im Hinblick auf die Sportanlage, sondern auch auf die Fusion der bis 2013 noch eigenständigen Bockum-Höveler Vereine SV Arminia, Sportfreunde und Westfalia. Denn einerseits habe man dadurch Gewohntes aufgeben müssen, andererseits habe man nun aber eine Sportanlage mit moderner Infrastruktur erhalten. „Von kommunaler Seite haben wir unsere Zusagen eingehalten“, betonte Hunsteger-Petermann auf die finanzielle Unterstützung.

Der Landtagsabgeordnete Marc Herter, der für die Akquise der 660.000 Euro teuren Förderung des zweiten Bauabschnitts durch das Land zuständig war, fand die Anlage ebenfalls klasse. „Hier sieht man, dass sich eine Fusion lohnen kann“, meinte er und hob das ehrenamtliche Engagement der SGler hervor. Dasselbe sprach auch Bezirksvorsteherin Vera Dunkel-Gierse an – aber nicht nur mit Blick auf die Baumaßnahmen. Denn auch die Trainer und Betreuer würden tolle Arbeit leisten, sagte sie und verriet, dass auch „meine beiden Jungs bei der Westfalia gespielt haben“.

Mit der Wiedereröffnung und vielen positiven Rückmeldungen zum neuen Stadion war unterdessen der SG-Vorsitzende Egbert Homann sehr zufrieden. Für ihn stand jedenfalls schon jetzt fest, dass das Adolf-Brühl-Stadion „das schönste Stadion in Hamm“ sei. Insgesamt rund 100 Mitglieder – davon zwischen 20 und 30 jeden Tag – hätten laut Homann beim Umbau mitgeholfen. Und ganz nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, feierte der Verein am Sonntag ordentlich – natürlich auf sportliche Weise.

MSV-Legende Ennatz Dietz war auch da

Denn für die Kinder waren jede Menge Spielstände aufgebaut, die gut angenommen wurden. Übrigens: Verständlicherweise etwas zielsicherer als es die politischen Vertreter zuvor waren, war der ehemalige deutsche Nationalspieler und Bockum-Höveler Urgestein Bernard „Ennatz“ Dietz. Der war nämlich für den offiziellen Anstoß vor dem Bezirksligaspiel der SG verantwortlich – und meisterte das genauso souverän, wie man es von einem früheren Europameister erwarten darf – auch ohne Fußballschuhe.

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