Neueröffnung des Non-Food-Discounters

Schnäppchenjäger stürmen in den neuen Action-Markt in Berge

Warten auf den Einlass: Lange vor der Öffnung warteten bereits die ersten Kunden vor dem neuen Action-Markt.
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Warten auf den Einlass: Lange vor der Öffnung warteten bereits die ersten Kunden vor dem neuen Action-Markt.

Berge - In Berge gibt es einen neuen Kundenmagneten. Der Action-Markt an der Werler Straße 263 hat am Donnerstag seine Pforten geöffnet.

In Berge gibt es einen neuen Kundenmagneten. Der Action-Markt an der Werler Straße 263 hat gestern seine Pforten geöffnet. Gut eine Dreiviertelstunde vor der Öffnung tauchten die ersten Kunden vor der Eingangstür auf und warteten auf Einlass. Dieser erfolgte pünktlich um 9 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt standen bereits rund 80 Neugierige mit Abstand in der Schlange. Die ersten Kunden wurden mit Applaus vom Action-Team begrüßt. Ein Security-Dienst unterstützte die Action-Mitarbeiter, so dass die ersten Kunden gesittet und vor allem Corona-konform das Ladenlokal des ehemaligen Baby-Marktes in Augenschein nahmen. Abgezählte Einkaufswagen und -körbe ermöglichen die Kundenerfassung. Mehr als 100 dürfen nicht gleichzeitig im Laden sein. Den ersten Stopp gab es bereits nach fünf Minuten. Doch lange Wartezeiten gab es draußen nicht. Viele Kunden erledigten ihre Einkäufe schnell, so dass wieder andere nachrücken durften.

Der Run auf das Neue in Berge hielt gestern den ganzen Tag an. In der Mittagszeit hatte sich die Zahl der Kunden noch einmal erhöht. Was lockt die Kunden am Eröffnungstag an? Besondere Aktionen sind es nicht. „Das haben wir extra nicht gemacht. Wir haben ohnehin jede Woche neue Angebote“, erklärt Tobias Frieler, Area-Manager bei Action in Deutschland. Es ist auf der einen Seite vielmehr eine große Portion Neugier, die zu spontanen Zufallseinkäufen führt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Kunden, die gezielt nach bestimmten Produkten suchen.

Kunden aus dem gesamten Stadtgebiet

Ohnehin sind gestern Vormittag viele Action-Stammkunden da. Sie kennen sich aus. „Unsere Märkte sind natürlich immer nach einem gemeinsamen Konzept eingeräumt“, erklärt Frieler. Und so wissen viele ganz genau, in welchen Gängen sie ihre gewünschte Ware finden. Das entlastet das 13-köpfige Action-Team, indem sich die Nachfragen in Grenzen halten. Die Zahl der Mitarbeiter möchte Marktleiter Ammar Ibrahimovic noch aufstocken. „Da suchen wir noch“, verrät er. Dass die neue Filiale des Non-Food-Discounters mit Hauptsitz in den Niederlanden auch im Stadtbezirk Rhynern Stammkunden finden wird, davon sind die Action-Verantwortlichen überzeugt. „Wir haben zwar auch Gelegenheitskäufer, also Laufkundschaft. Aber ein Großteil der Kunden sucht uns gezielt auf. Daher ist die Lage hier im Hammer Süden auch gut“, findet Tobias Frieler, „auch wenn die Busverbindung noch etwas besser sein könnte.“ Die Kunden der ersten Stunden kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Aus Bockum-Hövel, Heessen, Rhynern – hauptsächlich aber aus Hamm-Mitte und Hamm-Süden. Da passt die Antwort einer Kundin: „Ich komme demnächst nochmal wieder. Es ist ja jetzt nicht mehr so weit.“ Denn bislang gab es lediglich in Herringen eine Filiale. Zudem lockte der Markt in Werl den einen oder anderen Kunden aus dem Hammer Süden an. Der Großteil der Kundschaft am Eröffnungstag ist weiblich. Das entspricht auch den Erfahrungen, die in den anderen Filialen gemacht werden. Denn das Shoppen mit vielen Dekoartikeln ist zumeist noch immer Frauensache. „Aber wir haben auch Produkte wie Werkzeug und Heimwerker-Bedarf, der ansonsten nur in Baumärkten zu finden ist“, sieht Frieler das Sortiment gut aufgestellt. Ein Blick in die ersten Einkaufskörbe, die den Markt verlassen, bestätigt aber zunächst das Klischee: Teelichte, Vasen, Kunstblumen – Deko eben.

Parkplätze werden knapp

Draußen rund um den Markt ist die besondere Situation der Eröffnung zu spüren. Die rund 30 Parkplätze auf dem Hof reichen für den ersten Ansturm bei weitem nicht aus. Die Kunden weichen auf öffentliche Bereiche an der Straße aus. Gut, dass dieser Teil der Werler Straße seit dem Bau der Umgehung verkehrsarm ist. So fallen die vielen parkenden Autos nicht ganz so ins Gewicht. Auf Dauer geht der Area-Manager von Action aber davon aus, dass das Parkplatzangebot ausreichen wird. „Klar, es könnten immer mehr sein. Aber wir gehen davon aus, dass wir hinkommen.“ Jeden Mittwoch gibt es neue Angebote. An diesen Tagen sei es gewöhnlich etwas voller. Ohnehin seien nur 30 Prozent der Ware dauerhaft erhältlich. Alles andere wechselt. „Wir bieten unseren Kunden immer neue Überraschungen“, erklärt Frieler das Konzept, damit die Neugier sich nicht nur auf einen Eröffnungstag beschränkt. --

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