Abbruch für WA-Neubau in Widumstraße beginnt

Die Hausnummern 16-18 (links, Seewald und Fuge) werden abgerissen.
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Die Hausnummern 16-18 der Widumstraße (vormals Seewald und Fuge) werden abgerissen. Rechts daneben befindet sich die WA-Geschäftsstelle.

Der Westfälische Anzeiger errichtet ein neues kaufmännisches Zentrum in der Hammer Innenstadt. Die vorbereitenden Abbrucharbeiten von Altimmobilien an der Widumstraße 14-18 beginnen an diesem Montag.

Hamm – Für den Abbruch der ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser sind etwa acht Wochen kalkuliert. Schon während des Abrisses werden Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) das Baufeld auf Bodendenkmäler und Spuren aus der Hammer Stadtgeschichte untersuchen. Auf dem benachbarten Grundstück, auf dem sich heute das Medienhaus befindet, waren Zeugnisse aus der Zeit kurz nach der Stadtgründung im 13. Jahrhundert gefunden worden.

Am bisherigen Standort der Fuge (Hausnummer 14) und von Humanitas (16/18) entsteht ein mehrgeschossiges Bürogebäude. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

Beziehen werden den neuen Komplex die Lohn- und Finanzbuchhaltungen des Westfälischen Anzeigers, die ihre Büros bisher im benachbarten Medienhaus hatten. Die Büros sind frei gezogen worden für eine IT-Abteilung des Oberlandesgerichts Hamm, das eine kurzfristige Lösung suchte und hier zunächst mit 50 Mitarbeitern einzieht. Die Mitarbeiter hatten ihre Arbeitsplätze bislang an der Heßlerstraße und gehören zum zentralen IT-Dienstleister der Justiz mit Hauptsitz in Köln. Die Mitarbeiter garantieren den störungsfreien Betrieb der elektronischen Datenverarbeitung für die Justiz.

Dienstleister für die Ippen-Gruppe Nord

Die Lohnbuchhaltung des WA ist Dienstleister für die Ippen-Gruppe Nord. Für rund 100 Mandanten werden hier circa 15.000 Lohnabrechnungen gefertigt. Während der Bauzeit arbeiten die Mitarbeiter wie auch das Marketing in anderen Räumlichkeiten im Medienhaus. Die Finanzbuchhaltung betreut über 60 interne und externe Mandanten. In der Übergangszeit haben die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in verlagseigenen Räumlichkeiten in Rhynern.

Bei ihrer Rückkehr ziehen sie in ein dreigeschossiges Gebäude plus Staffelgeschoss mit rund 1500 Quadratmetern Bürofläche. Baulicher und energetischer Standard sowie die Ausstattung entsprechen der Bauweise des Medienhauses. Im Osten endet der Neubau an der Grenze zu Getränke Schürmann. Über eine Durchfahrt wird von der Widumstraße aus ein Innenhof mit bis zu neun Stellplätzen erreicht.

Die Planung liegt wie schon beim Medienhaus und bei dem neuen Bürokomplex der Ippen-Stiftung an der Bismarckstraße in den Händen von Architekt Sven Kastien (Düsseldorf).

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