Lebensqualität für Ältere: Studenten entwickeln Ideen

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Das Gruppenbild zeigt die Projektbeteiligten nach der Jury-Sitzung zusammen mit Elmar Marx (links unten), Vorstandsvorsitzender der Caritas Hamm; Volker Elsen (links oben), Inhaber der Werbeagentur n-coding, und Prof. Katja Becker von der HSHL (unten, Zweite von links).

Hamm - Wie können wir Menschen in Hamm dazu motivieren, aktiv füreinander einzustehen? Wie können wir die Lebensqualität für alte Menschen in der Stadt verbessern?

Diesen Fragen gingen rund 90 Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) aus dem Studiengang „Computervisualistik und Design“ im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Caritas Hamm nach. Die vier besten Projekte sind ab 20. September in der Ausstellung „Studierende denken Zukunft: Vier Konzepte für Hamm“ bei der Caritas zu sehen. Für die Studierenden im sechsten Semester war das Projekt Teil des Moduls „Innovationen“.

Kooperationsprojekt mit der Caritas Hamm

Sie bearbeiteten zwei Forschungsfragen mit ganz besonderem Fokus auf die Nutzerorientierung: Wie können wir die Lebensqualität in Hamm in 2035 durch neue Mobilitätskonzepte für alte Menschen verbessern? Die Ergebnisse der Studierenden reichten von Raum- und Veranstaltungskonzepten, wie zum Beispiel einem Begegnungstreff für Senioren, bis hin zu dreidimensionalen Modellen, beispielsweise eines Fahrrad-Rollators unter dem Motto „Drive it your whole life“. Die vier Gewinnerprojekte wurden von einer Jury ausgewählt, besetzt mit Elmar Marx, Vorstandsvorsitzender der Caritas; Volker Elsen, Inhaber der Werbeagentur n-coding, und Katja Becker, Professorin für Visuelle Kommunikation in digitalen Medien der HSHL.

Begegnungstreff für Senioren

Diese vier Projekte haben gewonnen: „Drive it your whole life” (Mobiltätsallrounder, Fahrrad-Rollator) von Jessica Apfel, Ricarda Jankord und Sandra Jürgensmeier; „Menschen im Quartier verbinden“ (Raum- und Veranstaltungskonzept einer Begegnungsstätte) von Kevin Giacuzzo, Kristin Koch und Hanna Schoppe; „Game of Schools“ (Konzept gegen Mobbing an Schulen) von Mats Brinkhaus, Julia Graefe, Sophie Sikora und Viktor Werbilo sowie „Hammer-Kiste“ (Vernetzungsprojekt, Do it yourself, Verschenken immaterieller Güter) von Inge Kling, Christian Körner, Rabea Niggemeier und Julia Wegner. „Das gemeinsame Projekt ist ein weiterer Baustein in unserer Kooperation mit der HSHL, die uns wichtig ist. Auch dieses Mal haben wir wieder die Erfahrung gemacht, wie fruchtbar die Zusammenarbeit von Disziplinen ist, die auf den ersten Blick keine Schnittmenge bilden“, so Marx.

Und auch für die Studierenden war die Erfahrung im Projekt sehr wertvoll. „Die Studierenden konnten die Methoden des Design-Thinking praxisnah erproben und sich durch den Bau von Prototypen kreativ einbringen. Es ist für uns schön zu sehen, dass so viele verschiedene interdisziplinäre Lösungsansätze im Rahmen des Projekts entwickelt wurden“, so Becker, die das Modul der Studierenden als Professorin betreute.

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