Informelle "Lerninseln": Atrium der SRH hat neuen Hingucker

+
Nach individuellen Bedürfnissen – beispielsweise für eine Arbeitsgruppe – können die Möbel im Atrium der SRH-Hochschule zusammengestellt werden.

Hamm - Das Atrium im 1. Obergeschoss der SRH-Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm im Heinrich-von-Kleist-Forum ist im Rahmen eines neuen Raumkonzeptes umgestaltet worden.

Damit zieht nach der Umstellung der Studiengänge auf das Core-Prinzip ab dem Wintersemester 2018/19 auch eine optische Veränderung in die SRH-Hochschule Hamm ein. Mit dem Core-Prinzip steht aktives und eigenverantwortliches Lernen im Mittelpunkt des Studiums.

Hingucker im neugestalteten Atrium der Hochschule sind die informellen Lerninseln. Sie dienen den Studierenden als erweiterter Raum im Zuge ihrer Lehrveranstaltungen und für Gruppenarbeiten.

Mobile Möbel stellen dabei den idealen Rahmen für die Bearbeitung von Forschungsprojekten dar. Sie können individuell umgestellt und justiert werden. Zwei große Tische auf Werkbankhöhe und einzelne kleine Stehtische können als Treffpunkt einer spontanen Ideenkonferenz oder einem kurzen privaten Austausch genutzt werden.

Begeisterung nicht nur bei Studenten

Das neue Atrium trifft nicht nur bei den Studierenden laut SRH-Leitung auf Begeisterung. „Mit dem Core-Prinzip ist nicht nur das Studium neu gestaltet worden, sondern auch der Campus und das Campusleben an unserer Hochschule. Das freut uns besonders für unsere Studierenden. Sie können den neu geschaffenen Raum für sich nutzen und sich weiterentwickeln. Mit Core haben sie außerdem die Möglichkeit, kompetenzorientiert zu forschen und zu studieren“, heißt es.

Core steht für „Competence Oriented Research and Education“ und beinhaltet ein kompetenzorientiertes Studium. Anders als herkömmliche Modelle setzt das neue Studienmodell nicht auf die passive Rezeption von Informationen, sondern auf das eigenverantwortliche Lernen.

Die jeweiligen Ziele eines Studiengangs, eines Moduls sowie einer Lehrveranstaltung werden klar definiert und kommuniziert. Die Studierenden erlernen die Inhalte unter anderem im Zuge von Fallstudien, Seminaren, Gruppenarbeiten und Rollenspielen. Auf diesem Wege erfahren sie eigenverantwortlich zu arbeiten und sich selbst zu organisieren. Zudem sind auch die Prüfungsformen kompetenzorientiert ausgerichtet, sodass das erlernte Wissen direkt in der Praxis erprobt werden kann.

Die Studierenden legen ihre Prüfungen in Form von Lehrtagebüchern, Präsentationen oder Projektarbeiten ab. Die Lernziele, Lerninhalte und -methoden sowie die Prüfungsformen sind eng aufeinander abgestimmt, sodass das Erlernte nachhaltig Anwendung finden kann. - WA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare