75-Jähriger tot in Badewanne - Täter noch nicht ermittelt

Auch Kriminaltechniker aus Dortmund wurden zu dem Haus in der Sachsenschleife gerufen.
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Auch Kriminaltechniker aus Dortmund wurden zu dem Haus in der Sachsenschleife gerufen.

Mordkommission und Spurensicherung sind auch am Mittwoch wieder an dem Mehrfamilienhaus an der Sachsenschleife im Einsatz gewesen.

Hamm-Westen - In dem Haus im Hammer Westen war am Montagabend ein 75-jähriger Rentner in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss tot aufgefunden worden. Der Mann wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Ein Täter ist noch nicht ermittelt.

Nach WA-Informationen hatte die 68-jährige Ehefrau am Montagmittag die Wohnung verlassen und eines ihrer beiden Kinder besucht. Als sie gegen 18 Uhr zur Sachsenschleife zurückkehrte, machte sie die grausame Entdeckung: Ihr Ehemann lag blutüberströmt in der Badewanne.

Die Frau ist des Deutschen nicht mächtig und wandte sich an einen Nachbarn. Der verständigte den Rettungsdienst. Die Einsatzkräfte trafen gegen 18.30 Uhr an dem Hochhaus ein und konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Opfer mit massiven Kopfverletzungen

Mordkommission und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Tod im Lauf des Nachmittags eingetreten war. Eine am Dienstagmorgen durchgeführte Obduktion brachte die endgültige Gewissheit, dass der 75-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war.

Nach WA-Informationen hat das Opfer massive Kopfverletzungen davongetragen. Ebenso soll das Schlafzimmer durchwühlt worden sein. Die Wohnungstür wurde offenbar nicht aufgebrochen. Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel machte zu alldem keine Angaben. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte er lediglich. Es gebe noch keine heiße Spur.

Auswertung der Videoüberwachung

In dem Haus gibt es eine Videoüberwachung am Hauseingang. Die Auswertung laufe derzeit, bestätigte Schulte-Göbel. Spuren wurden von den Ermittlern auch an den Laubengängen der Erdgeschosswohnungen genommen. Möglicherweise ist der Täter auch hierüber in das Treppenhaus gelangt.

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