Prozessauftakt

Ehemann (64) mit Küchenmesser erstochen: Was ist Ostersonntag genau geschehen?

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Symbolbild

Hamm - Seit Jahren soll es zwischen dem 64-jährigen Ehemann und seiner Ehefrau immer wieder zu Streitigkeiten gekommen sein. Sie eskalierten vermutlich am Ostersonntag. Die 63-Jährige soll ihren Mann mit einem Küchenmesser erstochen haben. Darum geht es jetzt vor Gericht.

Wegen Totschlags muss sich ab dem kommenden Mittwoch eine 63-jährige Frau aus dem Hammer Süden vor dem Dortmunder Schwurgericht verantworten. Sie soll am 21. April – es war der Ostersonntag – ihren ein Jahr älteren Ehemann in der gemeinsamen Wohnung an der Bradfordstraße mit einem Küchenmesser erstochen haben.

Schon seit Jahren soll es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Eheleuten gekommen sein. Auch Alkohol soll dabei häufiger im Spiel gewesen sein. Am Ostersonntag soll es erneut zu einem Streit gekommen sein. In dessen Verlauf nahm sich die Angeklagte das Küchenmesser und stach es ihrem Mann in die linke Brustseite. 

Wie der Westfälische Anzeiger damals berichtete, soll die Frau anschließend ihren Sohn angerufen haben. Der eilte in die Wohnung und verständigte Polizei und Rettungsdienst. Der 64-Jährige war aber bereits tot.

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Die 63-Jährige sitzt seitdem in der JVA Gelsenkirchen in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind zunächst zwei Verhandlungstage anberaumt. Am 22. Oktober könnte es zu einem Urteilsspruch kommen. Totschlagsdelikte werden nach dem Strafgesetzbuch mit Freiheitsstrafen nicht unter fünf Jahren bestraft.

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