Umfrage zum Sicherheitsgefühl

Polizei will wissen: Wie sicher fühlen sich die Bürger? 3000 Hammer ausgewählt

So sicher fühlen sich Hammer: 3000 volljährige Personen aus Hamm sind von der Behörde per Zufallsgenerator für eine repräsentative Umfrage ausgewählt worden.
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So sicher fühlen sich Hammer: 3000 volljährige Personen aus Hamm sind von der Behörde per Zufallsgenerator für eine repräsentative Umfrage ausgewählt worden.

Post von der Polizei zu bekommen, bedeutet im Normalfall nichts Gutes. Dieses Mal ist es anders.

Hamm – 3000 volljährige Personen aus Hamm sind von der Behörde per Zufallsgenerator für eine repräsentative Umfrage ausgewählt worden. Sie haben es nun in der Hand, dass Arbeitsschwerpunkte und Strategien der täglichen Polizeiarbeit möglicherweise verändert werden. Die Polizei möchte zum einen das Sicherheitsgefühl der Menschen in Hamm ergründen und zudem in Erfahrung bringen, wie zufrieden oder unzufrieden die Hammer mit dem Auftreten und der Arbeitsweise der Polizei sind.

Das ehrgeizige Projekt wurde mit dem NRW-Innenministerium abgestimmt. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase stecken seit gestern die Ankündigungsschreiben dieser Aktion in den Briefkästen. 1500 Menschen, die in der Innenstadt wohnen, und weitere 1 500 in den umliegenden Stadtbezirken werden diese Post erhalten. Verteilt werden die Briefe von den Bezirksbeamten.

Wie sicher fühlen sich Hammer? Sicherheitsumfrage Post von der Hammer Polizei

Ab dem 14. Oktober sollen dann die Fragebögen in gleicher Weise an die Auserwählten verteilt werden. 33 Fragen werden gestellt, das Bearbeiten wird für den Einzelnen etwa zehn bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die Befragung und Auswertung ist anonym gehalten. Lediglich das Alter, Geschlecht und die Staatsangehörigkeit werden abgefragt. Wer letztlich die Umfrage beantwortet, kann von der Polizei nicht festgestellt werden.

Interessierte Bürger, die gerne an der Aktion teilnehmen würden, können nicht aufgenommen werden, weil das die Repräsentativität aushebeln würde. Den Unterlagen liegen vorfrankierte Rückumschläge bei – Kosten entstehen dem Bürger also keine.

Die Fragebögen sollen bis zum 6. Dezember an die Polizei zurückgeschickt werden. Nach der Ausarbeitung der Daten soll im Februar ein Ergebnisbericht präsentiert werden. Gibt es Angsträume, ist man bereits Opfer einer Straftat geworden, welche Rolle spielt die Drogenszene und sollte die Raserszene mehr kontrolliert werden? Auf Fragen wie diese erhofft sich die Polizei Antworten der Bürger.

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