25-jähriges Kirchweihfest der St. Marien-Kirche

HEESSEN ▪ Festlich ging es gestern zu, als die Pfarrgemeinde Papst Johannes das 25-jährige Kirchweihfest der St.-Marien-Kirche in Heessen beging. In einem feierlichen Gottesdienst erinnerte Pfarrer Werner Lohle an den 13. Dezember 1986, als Bischof Dr. Reinhard Lettmann die Kirche unter großer Beteiligung der Gläubigen aus Heessen und vieler geladener Ehrengäste einweihte.

Die Idee zur Errichtung der St.-Marien-Kirche kam Bernard Droste, dem 1998 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden des Kirchbau- und Fördervereins St. Marien, wie Lohle schildert. In den Wirren der letzten Kriegsjahre habe er der Gottesmutter geschworen, zu ihren Ehren eine Kirche zu errichten, wenn sie ihn das Trommelfeuer der Granaten nur unversehrt überstehen ließe. Auch auf die aktuelle politische Lage ging Lohle ein. In Zeiten des Krieges, der Grau-samkeit und des braunen Terrors sei trotzdem auch immer der Keim zu einem friedlichen Miteinander gelegt. Darüber hinaus müsse sich auch jede einzelne Kirche als Teil der großen Weltkirche begreifen.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus, wo die Gläubigen bei Speis und Trank die Möglichkeit hatten, historische Fundstücke aus der Region Heessen zu besichtigen, sprach Cornelia Körner-Mensing vom Pfarrgemeinderat ein paar Grußworte, in denen sie die Einzigartigkeit und Vielfalt der Marienkirche unterstrich. Auf die vielen baulichen Veränderungen, die sich seit der Kirchenweihe ergeben haben, ging Edmund Kircheis, Vorsitzender des Kirchbau- und Fördervereins, ein. „Dieser Tag ist ein Tag des Dankes für uns alle“, sprach er vielen Gemeindemitgliedern aus dem Herzen.

Mit dem Weihnachtsoratorium „Oratorio de Noèl“ von Camille Saint-Saéns, inszeniert unter der musikalischen Leitung von Chorleiter und Organist Werner Parecker und unterstützt von dem Chor „Gaudete“ und dem Ensemble „Kammerton“, klang der Abend adventlich aus. ▪ ksc

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