Bühnen im Maxipark verteilt 

2000 Schüler bei "Musik im Park"

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Musik im Park

Hamm - Musikalisches Insel-Hopping war am Sonntag für die 9.800 Besucher des Maximilianparks angesagt: Stilistisch war der Spannungsbogen bei „Musik im Park“ wieder sehr groß. Ob Klassik, Jazz und Swing, Rock oder aktuelle populäre Lieder. Etwa 2000 Jekits-Kinder und fortgeschrittenen Musikschüler aus Hamm überzeugten die zahlreichen Zuhörer mit ihrem Können.

An zahlreichen Bühnen, die überall im Park verteilt waren, präsentierten die Schüler ihr Können an den unterschiedlichsten Instrumenten. Insgesamt 30 Schulen, Grundschulen und zwei Förderschulen beteiligten sich in diesem Jahr an der „Musik im Park“.

 Im großen Festsaal präsentierten sich um 11 Uhr die 66 Kinder des Jekits-Orchesters der Carl-Orff-Schule, der Freien Waldorfschule, Freiligrathschule, Matthias-Claudius-Schule und der Schule im grünen Winkel unter der Leitung von Barbara Rojan, die sich mächtig freute, dieses große Orchester dirigieren zu dürfen.

Schüler unterschiedlicher Schulen verschmolzen am Sonntag zu einem XXL-Orchester und in ihrer Leidenschaft für Musik. Mit dem ersten Stück „Immer weniger“ zeigten die Jekits-Zweitklässler, dass sie hervorragend damit umgehen können, wenn sich die Melodie innerhalb eines Stücks nach und nach auflöst und Pausen halten können. Danach präsentierten sie eine Gespenster-Geschichte, in der sie ihren Instrumenten allerhand gruselige Geräusche entlockten.

Menschenmassen bei Musik im Maxipark

Insgesamt 40 Jekits-Orchester spielten an diesem Tag im Festsaal und in der Werkstatthalle auf. Bewusst habe man sich dafür entschieden, die Nachwuchsmusiker nicht draußen spielen zu lassen, weil dort der Resonanzraum fehle und der Klangeffekt drinnen besser sei, erklärte Musikschulleiter Bernd Smalla.

In der Aktionsmulde und am Bahnsteig zeigten die JeKits-1-Kinder, was sie im ersten Schuljahr gelernt haben. Sie tanzten und sangen zu „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. Auch die Kernbereiche der Musikschule wie das Gitarrenensemble oder das Blasorchester hatten ein breites Repertoire mitgebracht. Am Eingang wurden die Besucher festlich vom Juniorenblasorchester mit fanfarenartigen Einwürfen zu „Musica Gloriosa“ empfangen.

Mit Eis in der Hand konnten die Gäste teilweise zwischen verschiedenen Welten wechseln: Ungewöhnlich Klänge gepaart mit Tanz und Gesang präsentierte zum Beispiel das Ensemble „Die Klänge Anatoliens“. Auf der großen Wiese konnte jeder Besucher nach Lust und Laune verschiedene Instrumente testen. Einige dürften dabei festgestellt haben: Einer Querflöte einen Ton zu entlocken, ist gar nicht so einfach.

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