Hohe Ansteckungsgefahr

Zwei Fälle von Ebola im Kongo bestätigt

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Ebola-Warnplakat in Freetown, Sierra Leone. In den Jahren 2014 und 2015 hatte eine große Ebola-Epidemie in Westafrika verheerende Folgen. Foto: Tanya Bindra/EPA/Archiv

Kinshasa/Genf (dpa) - Im Kongo sind zwei Fälle von Ebola bestätigt worden. Die Fälle seien in der Provinz Äquator im Nordwesten des Landes festgestellt worden, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium mit. Zudem gebe es weitere Verdachtsfälle.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeitet nach eigenen Angaben eng mit der kongolesischen Regierung zusammen, um den Ausbruch einzudämmen. Experten der WHO sowie der Organisation Ärzte ohne Grenzen und der örtlichen Gesundheitsbehörde seien bereits in den Ort Bikoro gereist.

Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Der Erreger kann hämorrhagisches - mit Blutungen einhergehendes - Fieber auslösen. Im Kongo kommt es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen, etwa im vergangenen Jahr, als vier Menschen starben. Bei der bislang größten Ebola-Epidemie starben in den westafrikanischen Staaten Liberia, Guinea und Sierra Leone 2014 und 2015 mehr als 11.000 Menschen, mehr als 28.000 infizierten sich.

Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Ebola

WHO Mitteilung

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