Gefälschtest Handyzubehör

150 Kartons Schmuggelware: Zoll beschlagnahmt Handyzubehör

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Zoll findet Rekordmenge gefälschtes Handyzubehör

Frankfurter Zollbeamte haben insgesamt über 60.000 gefälschte Handyzubehör-Artikel sichergestellt, darunter Speicherkarten und potentiell gefährliche Akkus.

Frankfurt/Main - In einer großen Aktion haben Frankfurter Zollfahnder 18 Paletten mit gefälschtem Handyzubehör wie Kopfhörer, Akkus und Speicherkarten sichergestellt. Insgesamt seien mehr als 60 000 Artikel entdeckt worden, teilte der Zoll am Freitag mit. Betroffen seien vor allem die Marktführer der Branche, sagte Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollfahndungsamts in Frankfurt.

Den Markenherstellern wären vermutlich Millionenschäden entstanden, wenn die nachgemachte Ware in den Verkauf gelangt wäre. Die Plagiate waren am 20. Februar in rund 150 Kartons bei einer in Frankfurt ansässigen Firma gefunden worden. Der Verkauf sollte über Onlineplattformen und Zwischenhändler laufen. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Männer.

Gefälschte Akkus: eine Gefahr für Verbraucher

Bei Ermittlungen der Polizei hatte sich dem Zoll zufolge der Verdacht ergeben, dass die Firma Waren aus China bezieht. Daraufhin übernahm das Zollfahndungsamt die weiteren Untersuchungen. Bei den sichergestellten Waren wurden Markenrechts- wie Designverletzungen festgestellt. Auf manche Produkte seien auch Sicherheitsprüfzeichen aufgedruckt worden, ohne dass sie eine Prüfung durchlaufen hätten.

Abgesehen vom finanziellen Schaden für die Hersteller bedeute dies auch eine Gefahr für die Verbraucher, weil beispielsweise Akkus überhitzen, auslaufen oder platzen könnten, erklärte eine Ermittlerin von UL International, einem Anbieter von Prüfungen und Zertifizierungen.

dpa

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