Weltweite Auswirkungen

Zika-Virus: Notstand in Honduras und Namensänderung in Indien

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Honduras ruft wegen des Zika-Virus den nationalen Notstand aus.

Tegucigalpa/Neu Delhi - Der Zika-Virus sorgt weltweit für Aufsehen. Honduras ruft nun ebenfalls den Notstand aus. Auch Indien zieht Konsequenzen: Ein Kleinwagen wird umbenannt.

Wegen eines

Starker Zika-Anstieg bei Schwangeren in Kolumbien

Eine Schwangere hält sich im kolumbianischen Cali ein Tuch vors Gesicht. Im Kampf gegen Stechmücken wird zugleich in ihrem Haus Insektengift versprüht. Foto: Christian Escobar Mora/Archiv
Ein Brasilianer hält seine einen Monat alte Tochter im Arm. Das Kind ist an Mikrozephalie erkrankt. Foto: Rafael Fabres
Allein in Brasilien könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen bereits mit dem Zika-Virus infiziert sein. Foto: Percio Campos
Das gefährliche Zika-Virus unter dem Elektronenmikroskop. Foto: CDC/Cynthia Goldsmith/dpa
Starker Zika-Anstieg bei Schwangeren in Kolumbien

mit dem Zika-Virus hat Honduras einen nationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Dies teilte das Büro des Präsidenten in Tegucigalpa mit. Im Dezember waren nur etwa 50 Fälle registriert, im Januar jedoch mehr als 3600, die meisten von ihnen in den vergangenen Tagen, meldeten örtliche Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Staatschef Juan Orlando Hernández hatte die Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes zuvor aufgefordert, die Regierung im Kampf gegen diese „Gefahr für die Gesellschaft“ zu unterstützen, berichtete die Zeitung „El Heraldo“.

Zika-Alarm beschäftigt auch Kleinwagen-Hersteller

Am Montag hatte die

WHO erklärt wegen Zika-Virus globalen Gesundheitsnotstand

Das Militär der Dominikanischen Republik bekämpft die Mückenart "Aedes Aegypti", die das Zika-Virus übertragen kann. Foto: Orlando Barria
Ein Brasilianer hält seine einen Monat alte Tochter im Arm. Das Kind ist an Mikrozephalie erkrankt. Foto: Rafael Fabres
Der Zika-Virus wird vermutlich durch den Stich von Mücken übertragen. Verbreitet ist der Erreger in vielen Ländern Lateinamerikas. Foto: Gustavo Amador
Allein in Brasilien könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen bereits mit dem Zika-Virus infiziert sein. Foto: Percio Campos
WHO erklärt wegen Zika-Virus globalen Gesundheitsnotstand

erklärt. Das von Stechmücken übertragene Virus steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen Schädelfehlbildungen zu verursachen.

Auch in Indien werden Konsequenzen gezogen - allerdings in eine andere Richtung: Der indische Kleinwagen „Zica“ ist noch vor der Auslieferung Geschichte. Wie der Hersteller Tata Motors mitteilte, wird der Wagen umbenannt. Tata fühle mit den Leidtragenden des Zika-Ausbruchs, daher werde der Wagen einen neuen Namen erhalten. 

Welchen, ist noch nicht bekannt. Dies werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben, hieß es auf der Internetseite von Tata. Ab Mittwoch wird „Zica“ noch unter seinem alten Namen auf einer Automesse in Neu Delhi zu sehen sein.

DPA

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