Zettel unterm Scheibenwischer

Unbekannter fährt Renault Twingo an – und hinterlässt freche Botschaft

Ein beschädigtes Auto, der Zettel des Unfallversursachers (Symbolbild)
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Nachdem er einen Renault Twingo angefahren hatte, hinterließ der Unfallverursacher eine freche Nachricht. (Symbolbild)

Wenn das eigene Auto angefahren wird, ist das ärgerlich genug – doch wenn dann auch noch eine freche Nachricht unterm Scheibenwischer klemmt, kann man richtig wütend werden.

Beckum – So ein Parkrempler ist schnell passiert, gerade ohne Kameras und Abstandssensoren kann so etwas in einem unaufmerksamen Moment schon mal vorkommen. Aber dann muss man als Unfallverursacher auch entsprechend reagieren. Die Polizei Bayern weist auf ihrer Webseite darauf hin, dass man zunächst einmal am Unfallort eine Zeit lang auf den Besitzer warten muss – eine feste Wartezeit gibt es nicht, sie hängt von Uhrzeit, Ort und Schadenshöhe ab. Sollte der Besitzer in besagtem Zeitraum nicht eintreffen, kann man den Schaden bei der Polizei melden – oder einen Zettel hinterlassen. Letzteres hat nun Autofahrer in Beckum (Nordrhein-Westfalen) nach einem Parkrempler getan – die Botschaft auf dem Papier ist allerdings ziemlich frech, wie 24auto.de berichtet.

Wie die Polizei Warendorf berichtet, fuhr der Unbekannte den schwarzen Renault Twingo (Erstzulassung 2019) einer 29-Jährigen aus Senden an. Laut den Beamten war sich der Unfallfahrer „seiner Schuld offenbar bewusst“, denn er hinterließ der Renault-Besitzerin eine Nachricht. Unter dem Scheibenwischer fand die Frau einen Zettel, von dem die Polizei ein Foto veröffentlicht hat. Was auf dem Papier steht, ist ganz schön dreist: „Hallo, ich bin leicht gegen ihr Auto gefahren.“ Wobei das Wort „leicht“ dem Augenschein nach nachträglich eingefügt wurde. Und weiter: „Ich bin beim Parken leicht an die linke Seite gefahren. Es sind aber keine Spuren vorhanden. Das Auto weist auch keine Schäden auf. Mit freundlichen Grüßen.“ Kontaktdaten? Fehlanzeige. Die Twingo-Fahrerin stellte aber sehr wohl Schäden an ihrem Auto fest – und wandte sich an die Polizei. 24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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