In Schweriner Plattenbaugebiet

Zeitungsbotin findet unterkühltes Baby: Polizei geht Hinweisen nach

+
Hier lag das Findelkind vor einer Haustür. 

Einen Tag nach dem Fund eines unterkühlten Neugeborenen in einem Plattenbaugebiet in Schwerin geht die Polizei ersten Hinweisen nach. Eine Zeitungsbotin hatte das schreiende Baby entdeckt. 

Die Beamten hatten ein Infotelefon geschaltet und um die Meldung möglicher Beobachtungen gebeten. „Wir haben Hinweise bekommen“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Zur Mutter oder zu der Person, die das Kind dort abgelegt hat, hätten sie bisher allerdings noch nicht geführt.

Der kleine, schreiende Junge war am frühen Freitagmorgen von einer Zeitungszustellerin von der Haustür des Plattenbaus gefunden worden. Das wenige Stunden alte Kind soll nach den bisherigen Ermittlungen etwa eine halbe Stunde in der Kälte gelegen haben, nur in eine Decke gehüllt. Die Lufttemperatur betrug etwa ein Grad Celsius. 

Das Baby wurde ins Krankenhaus gebracht und wird vorerst dort betreut. Das Jugendamt der Stadt wurde eingeschaltet.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.