Grausamer Unfall

Lkw-Fahrer übersieht Absperrung auf A3 - mit fürchterlicher Folge

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Ein schlimmer Unfall bei Wiesbaden lässt die Helfer vor einem Rätsel stehen.

Ein tschechischer Lkw-Fahrer übersieht, dass der rechte Fahrstreifen auf der A3 gesperrt ist - für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Wiesbaden - Ein schrecklicher Unfall hat sich am Dienstag auf der A3 in Richtung Köln ereignet: Trotz rechtzeitiger Ankündigung übersah ein Lkw-Fahrer (56) aus Tschechien die Sperrung des rechten Fahrstreifens - dafür bezahlte er mit seinem Leben. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Lkw-Fahrer aus Tschechien auf A3 bei Wiesbaden: Seine Reise endete auf tragische Weise

Was war passiert? Am vergangenen Dienstagmittag (10. Januar) war der 56-Jährige in seinem Lkw, der mit Fahrzeugzubehörteilen beladen war, auf der A3 zwischen Niedernhausen und Idstein Richtung Köln unterwegs. Seine Fahrt sollte erst in England enden - doch soweit sollte er nicht kommen. Wie die Polizei in Wiesbaden (Wiesbaden: Mann bricht in Wohnung ein - was er mitnimmt, lässt Polizei staunen) am Donnerstag in einer Pressemitteilung schreibt, war der rechte Fahrstreifen auf dieser Strecke wegen Reparaturarbeiten aufgrund eines Fahrzeugbrandes am Vortag noch gesperrt. Die Sperrung sei "ordnungsgemäß eingerichtet" und frühzeitig angekündigt gewesen. 

Wiesbaden: Lkw-Fahrer rast in Absperrung - jede Hilfe kommt zu spät

Der Lkw-Fahrer jedoch übersah die Absperrung - und das hatte fürchterliche Konsequenzen für den Mann: Ungebremst raste er gegen die Sperreinrichtung und zerstörte diese dabei völlig. Wieso der Lkw-Fahrer nicht rechtzeitig die Fahrbahn wechselte ist nicht bekannt. Der 56-jährige Tscheche wurde durch den Unfall in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und verstarb noch vor Ort.

Völlig zertrümmert sind nach einem Auffahrunfall auf der A3 bei Wiesbaden ein Lkw und ein Auto, mit dem die Fahrbahn nach einem Lkw-Brand am Vortag gesperrt war.

Die herumliegenden Trümmerteile machten auch die anderen Fahrstreifen auf der A3 bei Wiesbaden für knapp eine Stunde unbefahrbar. Der Verkehr staute sich am Dienstag mehrere Kilometer, der Gesamtschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Bis in die Abendstunden waren Helfer mit den Bergungsarbeiten beschäftigt. Wer Angaben zu dem tragischen Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der 0611 / 345-4140 bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden zu melden.

Diese Meldung interessiert die extratipp.com*-Leser momentan außerdem: Frau springt plötzlich aus fahrendem Auto - dann wird es richtig brutal!

Natascha Berger

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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