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Herbst 2022: Verfrühter Wintereinbruch? Wetter-Prognose überrascht

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Von: Michaela Ebert

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Der kalendarische Herbst hat begonnen. Nach dem trockenen Sommer hoffen viele auf Regen. Doch kommt der wirklich? Und mit wie viel Winter-Wetter ist zu rechnen?

Hamm - Der kalendarische Sommer verabschiedet sich in diesem Jahr mit kühlen Temperaturen und wechselhaften Bedingungen. Auch, wenn das aktuelle Wetter bereits jetzt schon den Anschein vermittelt, wir hätten es mit dem frischen Herbstwetter zu tun, ist es erst am Freitag so weit: Dann startet nämlich offiziell die kalendarische, dritte Jahreszeit.

Abgesehen vom kurzen Intermezzo des milden Altweibersommers ist es stellenweise schon ordentlich frisch in der Region rund um Heilbronn und Baden-Württemberg - ebenso wie in Nordrhein-Westfalen. Für viele stellt sich nun die Frage: Muss man sich dieses Jahr auf eine frühe Heizsaison einstellen?

Herbst 2022: Verfrühter Wintereinbruch? Überraschende Wetter-Prognose

Die Trockenheit der letzten Monate ließ vor allem auf eines hoffen: den nötigen Regen. Immerhin handelte es sich beim diesjährigen Sommer um den zweittrockensten seit 1881 - und damit einer viel zu langen Trockenperiode für die gesamte Region. Einige Liter Niederschlag gab es dann allerdings schon am vergangenem Wochenende. Zusammen mit der frostigen Luft aus Skandinavien sorgte dieser auch schon für den ersten Schnee in den höher gelegenen Regionen.

Bei den aktuellen Energiekosten wäre einigen natürlich ein warmer und milder Herbst lieber. Am besten zögert sich der Beginn der Heizsaison so lang wie möglich raus. Immerhin könnte ein kalter Herbst für Verbraucher wirklich teuer werden. Aber spielt da die diesjährige Saison mit?

September 2022: US-Wettermodell mit überraschender Prognose

Erst zuletzt lieferte das Wettermodell National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) des US-Wetterdienstes eine überraschende Prognose für den September. Darin wurde vorhergesagt, dass in Europa mit einem eher nassen Monat zu rechnen sei. Besonders im Norden und im Osten kann von mehr Niederschlag als gewöhnlich ausgegangen werden. Ganz anders also , als das Wettermodell ECMWF (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts) des europäischen Wetterdienstes. Der geht nämlich weiterhin von einem eher trockenem Monat aus, berichtet echo24.de.

Allerdings sind sich beide Modelle einig, dass der September eher verhältnismäßig zu warm ausfallen wird. Ein kalter Herbst, wie einige in befürchten, sei demzufolge eher „gering wahrscheinlich“. Auch für den Monat Oktober stellt das Modell eine recht ähnliche Prognose: ein bis zwei Grad wärmer als das Klimamittel der vergangenen Jahre sei zu erwarten. Zumindest die eigene Heizkostenrechnung könnte somit etwas entschärft werden.

Schnee
Am Wochenende fiel in den Alpen bereits der erste Schnee. © Sina Schuldt/dpa

Mit wie viel Schnee und Kälte kann im Winter 2022 gerechnet werden?

Auch für den Winter muss mit eher milden Temperaturen in Deutschland gerechnet werden. Etwa zwei Grad wärmer als das Mittel der Jahre 1991 bis 2020 soll es diesen Winter werden. Entgegen einiger Theorien, wie etwa dem Polarwirbel-Split, sollte auch von eher weniger Schneefall in diesem Winter ausgegangen werden.

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