Wetter in Deutschland

Nach Wetter-Chaos bringt Hoch „Ophelia“ etwas Sonne, aber nur kurz

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Das Wetter in Deutschland beruhigt sich. Im Süden bestimmt Hoch „Ophelia“ das Wetter. 

Regenfluten und Hochwasser - Tief „Axel“ sorgte für sintflutartige Regenfälle. Nun bestimmt Hoch „Ophelia“ das Wetter. Aber nur kurz. Das Wetter in Deutschland im Ticker.

  • Die Eisheiligen machten ihren Namen im Mai 2019 alle Ehre, aber mit der Kalten Sophie am 15. Mai sind die Bibber-Tage eigentlich vorbei.
  • Tief „Axel“ sorgte für extremen Dauerregen. 
  • Ändert sich die Wetterlage in Deutschland? Infos finden Sie im Wetter-Ticker.

>>>Wetter in Deutschland - Ticker aktualisieren <<<

Update vom 25. Mai: Hoch „Ophelia“ sorgte zuletzt für höhere Temperaturen, nun folgt allerdings bereits das nächste Tief. Es wird ungemütlich. Im Sommer warnen Experten vor extremen Hitzewellen. Wir haben für Sie das Wetter in Deutschland im neue angelegten Ticker zusammengestellt.

Update vom 23. Mai, 17.10 Uhr: Tief „Alex“ zieht ab und die Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich. Die Wetterlage entspannt sich Dank Hoch „Ophelia“. Allerdings ist die Freude nur kurz. Bereits zum Wochenende ziehen, laut den Wetterexperten vom Deutschen Wetterdienst, atlantische Tiefausläufer auf. Am Freitagnachmittag breiten sich vom Westen her Gewitter aus.

Im Süden Deutschlands wirds am Wochenende wohl am schönsten. Temperaturen steigen bis 24 Grad. Im Norden dagegen bleibt es eher bewölkt, auch mit etwas Regen ist bei höchstens 20 Grad zu rechnen. 

In Franken wurde ein besonderes Wetterphänomen gesichtet, wie Merkur.de* berichtet. Die Feuerwehr filmte diese Wettererscheinung. 

Update vom 22. Mai, 12.40 Uhr: Nach Dauerregen gibt es stellenweise Hochwasser auch in Bayern. Laut Merkur.de* gibt es Videos und Fotos die Einsatzkräfte fassungslos machen

    

Tief „Axel“ sorgt weiter für Wetter-Chaos in Deutschland - Decke in Klinik eingestürzt

Update vom 21. Mai, 19.21 Uhr: In der baden-württembergischen Stadt Wangen im Allgäu wurde Hochwasseralarm ausgelöst. Satte 100 Liter gingen dort innerhalb von nur 24 Stunden pro Quadratmeter nieder, wie ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagt. Für den Großteil Baden-Württembergs galt die Unwetterwarnung des DWD noch bis Mittwochmorgen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht - denn der Regen lässt nach, das Wetter beruhigt sich. „Das Ärgste ist vorbei“, so ein DWD-Meteorologe.

Update vom 21. Mai 2019, 15.28 Uhr: Die heftigen Regenfälle verwandeln die Isar in einen reißenden Strom. Der Pegelstand steigt. Es herrscht Hochwasseralarm. Die Stadt München hat erste Schutz-Maßnahmen ergriffen, wie tz.de* berichtet. 

Unwetter in Deutschland: Rekord-Regen - 100 Liter pro Quadratmeter

Update vom 21. Mai 2019, 12.39 Uhr: Die Autobahn A44 musste aufgrund einer Fahrbahnüberflutung zwischen Kreuz Kassel-West und Dreieck Kassel-Süd (Hessen) gesperrt werden, wie fnp.de* berichtet. In der Stadt Kassel drückten die Wassermassen die Gully-Deckel hoch. 

Die Losse, die normalerweise rechts fließt, ist in Kaufungen über die Ufer getreten.

Update vom 21. Mai 2019, 9.49 Uhr: Es schüttet weiter. Gewitter, Sturm und Hagel sorgen im Laufe des Tages weiter für enorme Regenmengen. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Großteil Baden-Württembergs gilt noch bis Mittwochmorgen (Stufe 3). Für den Südosten wird sogar vor extremem Unwetter (Stufe 4) gewarnt.

In Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) sorgen die kräftigen Regenfälle weiter für Chaos wie owl24.de berichtet. Zahlreiche Straße sind überflutet worden und noch immer gesperrt.

Wetter in Deutschland: Decke stürzt ein - Krankenhaus evakuiert

Nach heftigen Regenfällen sind im Klinikum Helmstedt (Niedersachsen) nach Angaben einer Sprecherin Deckenplatten aufgeweicht und abgebrochen. In einer ersten Schadensbilanz nach dem Starkregen vom Montagabend stellte das Klinikum am Dienstag klar, dass der Kreißsaal davon nicht betroffen war. Es handele sich um ein Behandlungszimmer, das zur Station Gynäkologie/Geburtshilfe gehört, sagte eine Sprecherin am Abend. „Daraufhin haben wir vorsorglich die Patientinnen der Station in andere Bereiche des Hauses verlegt“, heißt es in der Klinik-Mitteilung. 

Auf einer anderen Station Krankenhauses habe es einen Rohrbruch gegeben. Patienten aus der Station darunter seien wegen der Durchnässung der Leichtbaudecke intern verlegt worden. Zwei beatmete Intensivpatienten wurden der Sprecherin zufolge in ein anderes Krankenhaus verlegt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde das Krankenhaus bei der Leitstelle abgemeldet, damit keine weiteren Notfälle dort eintreffen. Rund 150 Rettungskräfte waren ihm zufolge im Einsatz. Am Dienstag teilte das Krankenhaus mit, dass die Klinik wieder wie üblich von den Rettungsdiensten angefahren werden könne. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtete zunächst, dass eine Decke des Helios-Klinikums eingestürzt sei, nachdem sich auf dem Dach wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte. 

Update vom 21. Mai 2019, 07.25 Uhr: Tief „Axel“ hat in der Nacht von Montag auf Dienstag in mehreren Bundesländern für heftige Regenfälle gesorgt. In Hessen und Nordrhein-Westfalen seien in sechs Stunden teilweise bis zu 50 Liter Regen gefallen, sagte Diplom-Meteorologin Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am frühen Dienstagmorgen. Dort regnete es auch am Dienstagmorgen noch kräftig.

Im Alpenvorland hätten außerdem mehrere Stationen vier bis neun Liter pro Stunde gemeldet, „das ist auch schon ordentlich“, sagte Speicher (über das Wetter in Bayern berichtet Merkur.de*). Viel Regen registrierte der DWD auch weiter nördlich. „Aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen verabschiedet sich der Dauerregen aber so langsam“, sagte Speicher.

Video: Hochwasser in Bayern, Hessen und Niedersachsen

Wetter in Deutschland: Heftiges Gewitter trifft Hauptstadt - Berliner Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus

Update 19.37 Uhr: Ein kurzes aber heftiges Gewitter hat am Montag Berlin getroffen. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Ein Sprecher bestätigte am Abend, dass es dabei nur zu kleineren Schäden gekommen war. Wegen der großen Anzahl an Notrufen rief die Behörde aber am späten Nachmittag zeitweise den Ausnahmezustand aus. Daraufhin wurden die Anrufe nach Wichtigkeit abgearbeitet und nicht nach dem Zeitpunkt, an dem sie eingegangen waren. 

Die Feuerwehr bat die Berliner in einem kuriosen Appell, sich um kleinere Schäden, wie vollgelaufene Keller oder Garagen, erst einmal selbst zu kümmern. Am südlichen Stadtrand gerieten durch Blitzeinschlag zwei Einfamilienhäuser in Brand, Verletzte gab es aber nicht. Das bestätigte ein Feuerwehr-Sprecher. Die Brände konnten gelöscht werden.

Am Flughafen Tegel kam es kurzeitig zu einem Stopp der Abfertigung. Auf dem Flughafen Schönefeld kam es wegen des Gewitters zu Verzögerungen. Der Verkehr in der Hauptstadt wurde teilweise lahmgelegt, da zahlreiche Ampelanlagen ausgefallen waren. Autofahrer wurden gebeten, vorsichtig an die betroffenen Kreuzungen heranzufahren.

Am frühen Abend war noch nicht abzusehen, wann der Ausnahmezustand wieder aufgehoben werden kann.

„Brisante Dauerregenlage“: Höchste Unwetterwarnstufe im Süden - Alarmstufe Violett

Update 15.50 Uhr: Tief „Axel“ bringt in den kommenden Tagen viele Schauer nach Deutschland. Es deute sich eine „brisante Dauerregenlage“ an, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) am Montag mit. Die Meteorologen erwarteten heftige Regenfälle von Südniedersachsen über Osthessen, Westthüringen, Baden-Württemberg bis nach Bayern. Besonders viel soll es an den Alpen regnen. Die Schneeschmelze könnte die Lage dort zusätzlich verschärfen.

Der DWD gab für mehrere Landkreise der betroffenen Bundesländer sowie für Teile Sachsen-Anhalts Unwetterwarnungen heraus und warnte zudem vor Hochwasser. Die größte Hochwassergefahr besteht demnach im Allgäu. Erst im Laufe des Mittwochs soll der Regen nachlassen.

Deutscher Wetterdienst gibt höchste Unwetterwarnstufe Violett heraus

Update vom 20. Mai 2019, 7.47 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Süden Deutschlands die höchste Unwetterwarnstufe Violett herausgegeben. Besonders im Alpenraum kann sich die Lage in den nächsten Tagen zuspitzen. Es wird bis Mittwoch mit einem extrem ergiebigem Dauerregen gerechnet. Niederschlagsmengen zwischen 90 l/m² und 120 l/m² werden erwartet. In Staulagen könnten auch Mengen um 140 l/m² erreicht werden.

Wetterdienste warnen derweil in zwei Landkreisen Bayerns vor Sturzfluten und Erdrutschen, wie Merkur.de* berichtet. In Traunstein und Rosenheim wird zur Vorsicht geraten.

Update vom 20. Mai 2019, 6.54 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zum Beginn der neuen Woche mit extremen Regenfällen im Süden Deutschlands. Vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land könnten bis zum Mittwochmorgen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, sagte ein DWD-Meteorologe am Montagmorgen.

Wetter in Deutschland: Gewitterwalze rollt an - News vom 19. Mai

Update vom 19. Mai 2019, 16.50 Uhr: In Deutschland kracht es gerade gewaltig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht aktuell von einer „Blitzparade“ über Deutschland. 3258 Blitze hätten sich gerade über Deutschland entladen, teilte der DWD via Twitter mit. Die örtlichen Gewitter hätten zudem vereinzelt „Unwetterpotential“ - auch mit Hagel.  

Die DWD-Meterologen warnen vor heftigen Niederschlägen und Dauerregen. In einigen Teilen Deutschlands ist heftiger Starkregen zu erwarten. In Thüringen können in den nächsten Tagen bis zu 50 Liter pro Quadratmeter fallen. 

Video: Heftige Szenen der Überschwemmungen in Kassel

Massive Regengüsse ziehen auch über den Süden. Vor allem südlich der Donau warnt der DWD bis Mittwochvormittag vor 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter in den nächsten 48 Stunden. An den Alpen sind 100-150 Liter pro Quadratmeter in exponierten Staulagen bis 200 Liter pro Quadratmeter Regen nicht ausgeschlossen. Es besteht Überschwemmungsgefahr, teilt Wetter.net mit. In den Alpen wächst die Gefahr von Schlammlawinen.

Update vom 19. Mai 2019, 8.15 Uhr: Heute soll es in einigen Teilen Deutschlands richtig unangenehm werden. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, stehen dem Südwesten am Vormittag schauerartige Regenfälle und vereinzelt Gewitter bevor. Durch den Starkregen können innerhalb kürzester Zeit 20 Liter pro Quadratmeter fallen. Mittags regnet es vom Westen bis zur Mitte und im Nordosten stark, der Niederschlag geht mancherorts auch in Form von Hagel runter, dazu gesellen sich stürmische Böen. Lokal kann es sogar Unwetter mit mehr als 25 Liter pro Quadratmeter geben - und auch vor Hagel sei gewarnt, da der eine Korngröße von bis zu 2 cm haben kann. Auch starke Gewitter stehen uns bevor mit Sturmböen mit bis zu 80 km/h.

Während sich das Wetter in der Nacht zu Montag in großen Teilen der Bundesrepublik wieder etwas beruhigt, bleibt es im Süden ungemütlich. Hier herrscht laut DWD weiterhin Gefahr vor Gewittern und Starkregen - innerhalb von sechs Stunden können hier 20 bis 30 l/qm² fallen. 

Wetter in Deutschland: Was erwartet uns in den nächsten Tagen?

Update vom 18. Mai 2019, 22.18 Uhr: Der DWD warnte bereits vor heftigen Gewittern am Wochenende. Doch wie wird das Wetter in der kommenden Woche? Leider nicht wirklich besser. Für die kommende Woche wird mäßiger Nordwestwind, mit starken Böen im Süden und in den Alpen stürmische Böen oder Sturmböen prognostiziert. Weiterhin erwartet uns im ganzen Land gebietsweise schauerartiger Regen. 

Wetter in Deutschland: Am Samstag drohen Gewitter mit Starkregengefahr

Update vom 18. Mai 2019, 16.27 Uhr: Im Südwesten und Westen warnt der Deutsche Wetterdienst aktuell örtlich vor Gewittern. Vereinzelt mit heftigen Starkregen. Bis zu 25 Liter pro Quadratmeter sind möglich. Dazu gibt es Hagel und stürmische Böen.   

Update vom 17. Mai 2019, 09.15 Uhr: Wie der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) mitteilt, ist am Samstag vor allem im Südwesten und Westen sowie vereinzelt im Nordwesten mit Gewittern und Starkregen zu rechnen, die teils immer heftiger werden und lokal auch zu Überschwemmungen führen können. Sonst bleibt es in Deutschland weitgehend trocken und teils auch länger sonnig. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 Grad an der Nordsee bis zu 25 Grad im Berliner Raum. Im Südwesten könnten bis zu 17 Grad erreicht werden.

In der Nacht zum Sonntag gibt es von der Eifel bis zum Hochrhein und Allgäu weiter schauerartigen, anfangs teils gewittrigen Regen. Übrigens: Es ist wieder Vollmond! Wir haben alle Infos zum „Blue Moon“ im Mai 2019 für Sie zusammengefasst.

Auch am Montag bringt Tief „Axel“ Wolken, Schauer und teils kräftige Gewitter mit sich. Im Süden und Südosten Deutschlands kann es der Vorhersage zufolge unwetterartige Regengüsse mit örtlichen Überschwemmungen geben. Die Temperaturen steigen aber erneut über die 20-Grad-Marke. Auch am Dienstag regnet es in weiten Teilen des Landes weiter. Erst zur Wochenmitte tritt vorübergehend eine Wetterberuhigung ein, bevor es dann am kommenden Wochenende von Westen her neue, teils kräftige Regenfälle geben kann.

Wetter in Deutschland: Blitz & Donner! Am Wochenende kommt die Gewitterwalze

Update vom 16. Mai 2019, 12.45 Uhr: Die gute Nachricht vorneweg: Es wird wärmer! Die schlechte hinterher: Mit der warmen Luft, die von Osten kommt, steigt auch das Gewitterrisiko - und diese Gewitter könnten äußerst heftig ausfallen.

Die Eisheiligen sind vorüber, die „Kalte Sophie“ gehört der Vergangenheit an. Am Wochenende könnte es Temperaturen um die 20 Grad geben. 

Das hat allerdings zur Folge, dass sich bereits am Freitag im Süden über dem Bergland einzelne Gewitter bilden. 

Am Wochenende kracht‘s dann richtig! Da kommt von Südwesten eine Gewitterfront übers Land. Teilweise kann es in den Mittelgebirgen auch zu Starkregen kommen.

Wetter in Deutschland: Irrsinn geht weiter - knacken wir jetzt die 30 Grad? 

Meteorologie Dominik Jung erklärt gegenüber Bild: „Da blubbert ein Gewittertief auf uns zu. Ein Tief bei Spanien zieht Richtung Italien. Da bildet sich dann noch ein zweites Tief. Und diese beiden Tiefs sorgen dann bei uns für die feucht-warme Wetterlage."

Auch in Bayern kann es zu teils heftigen Gewittern kommen. Doch es drohen dort auch andere Wetterextreme*. 

Um den Irrsinn des Maiwetters die Krone aufzusetzen, könnte es zu Wochenbeginn im Osten dann fast auf die 30 Grad zugehen. 

Des Weiteren warnen Experten von Gefahren aus dem All! Der Grund: Die Erde befindet sich gerade in einem besonderen Sturm. Hier erklären wir, was es damit auf sich hat. 

Das Schöne an der ganze Sache ist: Wir können‘s nicht ändern, also lassen wir uns einfach mal überraschen...

Wetter in Deutschland: Kalte Polarluft lässt uns bibbern - danach endlich Freibadwetter? 

Wettertechnisch war der Mai 2019 bislang ziemlich durchwachsen und im Vergleich ziemlich kalt, berichtet der Deutsche Wetterdienst in seiner Mai-Zwischenbilanz. Die Aussichten scheinen allerdings im Moment weniger rosig zu sein. Doch laut den Wetterexperten „prischt“ sich aus dem Osten- bzw. Südosten eine Wetterumstellung heran. Im Laufe der Woche steigt die Temperatur demnach auf über 20 Grad an. 

Wetter in Deutschland: Die Eisheiligen sind bald vorbei

München - Zuerst die gute Nachricht: Bald haben wir die Eisheiligen hinter uns. Denn die Hälfte ist schon geschafft. Seit Samstag, den 11. Mai, befindet sich Deutschland unter dem Einfluss der Eisheiligen, die Wind und Regen gebracht haben und die Temperaturen abstürzen ließen. Am Mittwoch, den 15. Mai, ist damit Schluss. Doch wer sich jetzt schon auf Sonnenschein und sommerliche Temperaturen freut, muss sich wohl noch etwas länger gedulden als erhofft. 

Am Dienstagabend und in der Nacht wird es nämlich nochmal richtig kalt. Außer im Südosten Deutschlands erwartet uns leichter Bodenfrost bei bis zu -4 Grad. Auch Luftfrost bei bis zu -2 Grad ist möglich. In den Alpen oberhalb 1000 Meter wird sogar mit Schneefällen gerechnet, die bis Mittwoch anhalten können. Auch im Bayerischen Wald muss auf dieser Höhe daher mit Neuschnee und Glätte gerechnet werden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kann es ebenfalls wieder zu Frost kommen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. 

Wetterchaos in Deutschland: Kalte Sophie bringt Sommerhitze - doch der Schein trügt

Generell bringt der Mittwoch allerdings einen Aufschwung. Ganz im Gegensatz zu seinem Namen, treibt die letzte Eisheilige, die kalte Sophie, am Mittwoch die Thermometer-Anzeige in die Höhe. Eine Warmfront aus dem Osten sorgt für milde Temperaturen, sodass ganz Deutschland einige Sonnenstunden genießen kann. Bis zum Wochenende sollen die Temperaturen dann weiter ansteigen - auf bis zu 20 Grad. Örtlich können die Temperaturen sogar bis auf 25 Grad ansteigen, wie wetter.de prognostiziert. 

Doch der sommerliche Schein trügt. Denn das chaotische April-Wetter lässt Deutschland auch im Mai noch immer nicht los. Regenschauer und Gewitter können das sommerliche Zwischenspiel jederzeit beenden und die Temperaturen wieder absinken lassen. Es ist also wechselhaftes Wetter mit viel Sonnenschein aber auch regnerischen Tagesabschnitten zu erwarten. Die Nächte bleiben weiterhin kühl mit Tiefstwerten von 3 bis 11 Grad in den Nächten von Donnerstag bis Sonntag. 

Vielleicht sind die durchwachsenen und regnerischen Tage aber noch eine willkommene Abwechslung zu der extremen Hitze, die in wenigen Monaten in Deutschland herrschen soll. 

Passend: Wetter-Wahnsinn in Hessen: 26 Grad und Sonne satt - hier wird es schon Sommer

spz/ml/fs

*tz.de, Merkur.de, owl24.de und fnp.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

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