Grausamer Vorfall in Weinheim

Mann schwimmt an FKK-Strand - dort sieht er 49-Jährige, dann passiert das Grausame

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In Weinheim hat es Vergewaltigung am FKK-Strand des Miramar gegeben: Eine 49-Jährige war das Opfer. Jetzt gibt es grausame Details zur Tat.

Am FKK-Strand des Miramar hat es eine Vergewaltigung gegeben: Eine 49-Jährige war das Opfer. Jetzt gibt es grausame Details zur Tat.

Update 14.08.: Frau wird im Sprudelbad im Miramar vergewaltigt - unfassbar, was der mutmaßliche Täter danach macht.

Weinheim - Grausamer Vorfall im Rhein-Main-Gebiet: Eine 49-Jährige ist am FKK-Strand (Waidsee) des Familienbades Miramar in Weinheim (Nordwesten Baden-Württemberg) vergewaltigt worden, wie extratipp.com* berichtet. Am Dienstagabend soll sich ein 25-Jähriger illegal Zutritt zum FKK-Bereich des Familienbads Miramar verschafft haben. Die 49-Jährige saß alleine am äußeren Ende des FKK-Sandstrandes. 

Vergewaltigung am FKK-Strand Miramar: Grausame Details zur Tat

Das war gegen 21 Uhr. Der 25-jährige aus Mannheim sah die Frau, schwamm durch den Waidsee, kletterte über den Zaun und griff die wehrlose Frau an, nachdem sie eine Unterhaltung abgelehnt hatte. Zunächst schüchterte er die 49-Jährige mit Faustschlägen ins Gesicht ein, zerrte sie dann hinter eine Böschung. Der Mann drohte, die 49-Jährige zu töten. Dann habe der 25-jährige Deutsche die Frau am Hals gepackt, gewürgt und schließlich vergewaltigt. Das Opfer konnte sich in einem günstigen Moment befreien und alarmierte sofort die Polizei.

Der mutmaßliche Täter schwamm zurück durch den Waidsee und flüchtete. Durch die Fahndung der Polizei konnte er aber gegen 22 Uhr am Dienstag festgenommen werden. Der Mann wurde dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Vergewaltigung am FKK-Strand Miramar: Das sagt das Miramar zu den Vorfällen

Es ist bereits das neunte Sexualdelikt im Familienbad Miramar in diesem Jahr. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, waren es im letzten Jahr 21 Fälle. Zwischen Ende März und dem erneuten Vorfall letzten Dienstag ist es zu vier Anzeigen gekommen. Allerdings waren die Vorkommnisse nicht ganz so schlimm: Dreimal sollen Mitarbeiter des Bades Gäste beim Onanieren erwischt haben. Besonders widerlich: In einem Fall soll sich ein Mann direkt vor einem Jugendlichen befriedigt haben.

Geschäftsführer des Miramar, Markus Steinhart, äußerte sich am Samstag zu den Vorfällen. Das Miramar habe die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und einen ehemaligen Polizeibeamten eingestellt. Bild.de zitiert Steinhart: "Wir können unseren fast 700 000 Gästen pro Jahr nicht in den Kopf schauen. Jedes Opfer ist eines zu viel, keine Frage! Aber auch wir sind hier Opfer – wir sind verantwortlich für den Betrieb des Bades, nicht für das Fehlverhalten der Menschen!"

Matthias Kernstock

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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