Wird Anja R. nun ausgeliefert? 

Mutter entführte eigene Tochter (3): Nun wurden sie in Norwegen entdeckt - Vater äußert sich 

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Anja R. und die kleine Martha wurden gesucht. Nun entdeckte die Polizei sie in Norwegen. 

Die Polizei Weimar suchte Anja R. und ihrer Tochter Martha. Nun wurden sie in Norwegen entdeckt. Der Vater der 3-Jährigen äußert sich mit Details zu der Suche. 

Update vom 30. April 2019: Aufatmen im Fall der vermissten Martha! Die 3-Jährige, die zuvor von ihrer eigenen Mutter entführt wurde, ist wieder aufgetaucht. Wie der Vater des Mädchens gegenüber RTL bestätigte, wurden die 38-Jährige und die kleine Martha in Norwegen aufgespürt. Nun will sich Thomas A. auf den Weg nach Norwegen machen und seine kleine Tochter abholen. "Ich bin froh, dass die beiden so schnell gefunden wurden“, erklärt der erleichterte Vater in dem Interview. 

Nachdem deutsche Ermittler auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus nach den beiden gesucht hatten, konnten die beiden dann in den frühen Morgenstunden des Dienstags in Norwegen aufgespürt werden. Dort wartet die kleine Martha nun in der Obhut der norwegischen Behörden auf ihren Vater. Wie RTL weiter berichtet, wird gegen die Mutter Anja R. nun ermittelt. Sie soll sogar nach Deutschland ausgeliefert werden. 

Erstmeldung vom 24. April 2019: Polizei veröffentlicht Fotos 

Weimar - Es ist die wohl schrecklichste Situation, die für liebende Eltern nur eintreten kann. Das eigene Kind verschwindet spurlos. Im Fall der vermissten dreijährigen Martha aus Weimar trägt sich das Verschwinden jedoch anders zu, als bei vielen anderen Vermisstenfällen. Ihre eigene Mutter entführte das Kind, offenbar nicht zum ersten Mal. 

Polizei Weimar sucht Mutter und Tochter: Wo ist die kleine Martha? 

Mit insgesamt drei Fotos fahndet die Polizei nun nach den beiden, seit Ostermontag fehlt von Anja R. und ihrer Tochter Martha jede Spur. Zum letzten Mal wurden sie gegen 11.15 Uhr an einem Hotel in der „Belvederer Allee“ in Weimar gesehen. Die 38-Jährige darf ihre Tochter momentan nur unter Aufsicht sehen, so auch am Ostermontag. Bei einem Treffen mit ihrer Tochter trickste sie den Sozialarbeiter jedoch aus. Offenbar ging die Mutter mit ihrer kleinen Tochter auf die Toilette, verschwand danach mit dem Fahrrad, wie die Bild wissen will. 

Kurz nachdem das Verschwinden aufgefallen war, schlug der Sozialarbeiter sofort Alarm. Noch am Montagabend wurde eine Öffentlichkeitsfahndung durch die Staatsanwaltschaft Erfurt genehmigt. Wie ein Polizeisprecher dem Blatt bestätigt, hatten Zeugen die Frau mit dem Kind kurz vor dem Verschwinden in der Tiefgarage des Hotels gesehen. 

Polizei Weimar veröffentlicht Fotos von Anja R. und Martha 

Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, hat mittlerweile die Kripo Weimar die Ermittlungen übernommen. Demnach wird zwar offiziell wegen Entziehung Minderjähriger gefahndet, jedoch würden sich die ermittelnden Beamten auch Sorgen um den Gesundheitszustand der Mutter machen. Es ist nicht das erste Mal, dass Anja R. mit ihrer Tochter spurlos verschwindet. Bereits im Oktober 2018 tauchte die Mutter mit ihrem heute dreijährigen Mädchen bis Weihnachten unter. 

Anja Reitzenstein und die kleine Martha werden nun gesucht. 

In der öffentlichen Fahndung durch die Polizei Weimar wird Anja R. als etwa 172 cm groß beschrieben, etwa 65 Kilogramm schwer mit einer schlanken Figur. Sie trägt ihre dunkelblonden Haare schulterlang. Am Tag des Verschwindens trug sie einen beigefarbenen gelöcherten Mantel, einen gemusterten Rock und schwarze Leggings. Die kleine Martha ist etwa einen Meter groß, sie trug am Montag rote Klamotten und ihre dunklen Haare zu zwei Zöpfen geflochten. Möglicherweise sind beide in einem grauen Pkw Audi A4 (B6) unterwegs.

Die Polizeiinspektion Weimar bittet nun um Hinweise zu dem Aufenthalt der beiden unter der Telefonnummer 03643/ 8820.

Die Polizei Berlin sucht noch immer nach der vermissten Rebecca. Nun äußerte sich ihre Schwester in einem Interview. In Bayern wird noch immer nach der seit etwa 43 Jahren verschwundenen Monika Frischholz gesucht, wie Merkur.de* berichtet. Die Polizei Berlin veröffentlichte nun das Foto von Fritz Hagedorn. Der Student wird seit knapp drei Wochen vermisst. 

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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