Brände hatten 88 Tote gefordert

Waldbrände in Kalifornien: Im Gottschalk-Safe verglühten Urkunden und Dokumente

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Die ausgebrannten Überreste des Anwesens des deutschen Fernsehmoderators Thomas Gottschalk.

Die Brände haben in Kalifornien Dutzende Todesopfer gefordert und gigantische Schäden angerichtet. Jetzt hat sich Thomas Gottschalk geäußert.

  • Am 8. November 2018 war eines der tödlichsten Waldbrände in der Geschichte Kaliforniens ausgebrochen. Das „Camp Fire“ zerstörte rund um die Kleinstadt Paradise fast 14.000 Häuser
  • Im Süden Kaliforniens wütete das „Woolsey“-Feuer auch in den Hügeln von Malibu. Zahlreiche Promis verloren ihre Villen in den Flammen
  • Video zeigt: Hier brennt Thomas Gottschalks Luxus-Villa in Kalifornien

Update vom 15. Dezember, 11.24 Uhr: Thomas Gottschalk (68) hat beim Brand seiner Villa in Malibu auch viele wichtige Unterlagen verloren. „In dem Safe, in dem alle Urkunden und Dokumente meiner gesamten Familie verglüht sind (der Safe war „Made in Germany“ und „feuersicher“) befand sich auch mein Bayerischer Verdienstorden“, schrieb der Entertainer dem Magazin „Spiegel“. „Jetzt sieht er wenigstens so aus, als hätte ich ihn mir erkämpft. Es grüßt der Phoenix aus der Asche.“ Gottschalk bedankte sich mit einem Leserbrief, der im aktuellen „Spiegel“ abgedruckt ist samt einem Foto des verglühten Ordens, „in aller Form für die Erhebung in den Heldenstatus“.

„Der Spiegel“ hatte Gottschalk in seiner Chronik 2018 zu einem der Helden des Jahres gekürt, nachdem sein Haus abgebrannt und er damit gelassen umgegangen war.

Den Bayerischen Verdienstorden hatte Gottschalk 2001 aus den Händen des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) erhalten, unter anderem neben dem damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes Bayern erhalten Menschen als „Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat“. Gottschalk wurde im fränkischen Bamberg geboren und begann seine Medienkarriere beim Bayerischen Rundfunk.

Update vom 12. Dezember, 23.35 Uhr:

Nach einer Reihe verheerender Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien sind die Versicherungsansprüche auf mehr als neun Milliarden Dollar angestiegen. Dies teilte der kalifornische Versicherungsbeauftragte, Dave Jones, am Mittwoch mit. Diese vorläufige Summe dürfte weiter anwachsen, hieß es. Davis sprach von „schockierenden Zahlen“ und einem „unfassbaren Verlust“, von dem Tausende Menschen betroffen seien.

Drei Flächenbrände in Nord- und Südkalifornien hatten im November fast 20 000 Gebäude zerstört. Am schwersten betroffen war der Ort Paradise im Norden des Westküstenstaates. Das sogenannte Camp-Feuer hatte dort fast die gesamte Siedlung abgebrannt. 86 Menschen kamen ums Leben. Es war der Brand mit den meisten Toten in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das Feuer war am 8. November ausgebrochen und am 25. November vollständig unter Kontrolle gebracht worden. Erst kürzlich durften die ersten Anwohner in Teile der zerstörten Ortschaft Paradise zurückkehren. Die Erlaubnis galt zunächst jedoch nur für 24 Stunden.

Update vom 30. November, 07.28 Uhr: Drei Wochen nach Ausbruch der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien gefährden nun Sturzregen und Überschwemmungen das Gebiet. Rund um die abgebrannte Ortschaft Paradise setzten heftige Regenfälle am Donnerstag Straßen unter Wasser. Die Behörden im Bezirk Butte County ließen gefährdete Gebiete durch Evakuierungen räumen. Mehrere Menschen seien auf überfluteten Straßen aus ihren Fahrzeugen gerettet worden, teilte Behördensprecher Rick Carhart laut der Zeitung „San Francisco Chronicle“ mit. Auch andere Regionen in Kalifornien waren von den Winterstürmen betroffen.

Das sogenannte Camp-Feuer hatte Anfang November den Ort Paradise nördlich von Sacramento fast vollständig zerstört. Mindestens 88 Menschen kamen ums Leben, mehr als 13.000 Wohnhäuser brannten ab, mehrere Hundert Menschen gelten weiter als vermisst. Es ist das schlimmste Feuer mit den meisten Toten in dem US-Westküstenstaat seit Beginn der Aufzeichnungen.

Waldbrände in Kalifornien: Feuer unter Kontrolle

Update vom 25. November: Zweieinhalb Wochen nach seinem Ausbruch ist das "Camp Fire" in Kalifornien zu 100 Prozent unter Kontrolle. Das Feuer im Norden des US-Bundesstaates sei vollständig eingedämmt, teilte am Sonntag die kalifornische Brandschutzbehörde CalFire mit. Das "Camp Fire" gilt als das tödlichste und zerstörerischste Feuer in der Geschichte des US-Bundesstaats. Es war am 8. November ausgebrochen und zerstörte rund um die Kleinstadt Paradise etwa 62.000 Hektar Land und fast 14.000 Häuser. Mindestens 87 Menschen kamen ums Leben, 249 Menschen gelten nach Angaben vom Samstag noch als vermisst.

Waldbrände in Kalifornien: Erster Regen seit Monaten hilft bei Löschen 

Update vom 23. November 2018; 10.12 Uhr: Stärkere Regenfälle haben im Norden Kaliforniens bei der Eindämmung des verheerenden "Camp Fire" geholfen. In der von Dürre geplagten Region fielen am Donnerstag (Ortszeit) erstmals seit Monaten nennenswerte Mengen Regen, wie die kalifornische Forst- und Brandschutzbehörde mitteilte. Dies habe bei den Löscharbeiten geholfen. Das "Camp Fire" ist den Angaben zufolge mittlerweile zu 95 Prozent eingedämmt.

Die Zahl der Todesopfer durch das Feuer stieg derweil weiter auf 84. Als vermisst galten weiter 563 Menschen. Bei einem weiteren Brand rund um Malibu im Süden Kaliforniens waren drei weitere Menschen ums Leben gekommen.

Auch schlimm: Frau von Feuer eingeschlossen - dann kommt es zu dramatischen Szenen

Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger (71) besucht Waldbrandopfer

Update vom 22. November 2018; 7.00 Uhr: Der frühere kalifornische Gouverneur und Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger (71) hat sich mit Leidtragenden der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien getroffen. Er habe die Verwüstung in der Ortschaft Paradise gesehen und sich mit Menschen getroffen, die alles verloren hätten, schrieb der gebürtige Österreicher am Mittwoch auf Twitter.

„Aber ich habe auch den Geist von Amerika gesehen“, schrieb Schwarzenegger mit Blick auf den unermüdlichen Einsatz von Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern. Er dankte den Teams, die sich um die Betroffenen kümmern. „Das sind wahre Action-Helden“, sagte der Schauspieler. Schwarzenegger packte selbst mit an und teilte Frühstück aus. Er rief auch zu Spenden auf. Dem Sender KCRA zufolge spendete er aus eigener Tasche 100 000 Dollar für die Feuerwehr. Von 2003 bis 2011 war Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien, danach ging er wieder als Schauspieler vor die Kamera.

Nach den verheerenden Waldbränden in Kalifornien ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen.

83 Tote bei „Camp“-Feuer in Nordkalifornien

22. November 2018; 06.55 Uhr: Die Zahl der Opfer des verheerenden Brandes im Norden Kaliforniens ist weiter angestiegen. Mindestens 83 Menschen seien beim sogenannten „Camp Fire“ ums Leben gekommen, teilte der Sheriff des betroffenen Bezirks Butte County am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Zwei weitere Leichen seien in dem abgebrannten Gebiet rund um den Ort Paradise nördlich von Sacramento geborgen worden.

Einsatzkräfte in dem Gebiet sind weiter auf der Suche nach Vermissten. Deren Zahl lag zuletzt noch immer bei über 500 Menschen. Die Flammen selbst sind laut Behörden mittlerweile zu rund 85 Prozent eingedämmt. Das schlimmste Feuer in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen hat mehr als 13 000 Wohnhäuser zerstört.

Die News vom 21. November 2018; 14.30 Uhr: Paradise wird vielleicht nie mehr so sein, wie es einmal war: Von der 26.000-Einwohner-Stadt ist fast nichts mehr übrig, binnen 24 Stunden brannten nahezu alle Häuser ab. Ob die Bewohner wieder in ihre Stadt zurückkehren und dort leben können wie zuvor, ist noch unklar. Nach Ansicht von Experten wäre ein identischer Wiederaufbau zu gefährlich.

Das in Kalifornien verbreitete Wohnen inmitten von Wäldern müsse überdacht werden, sagt Bill Stewart, Kodirektor am Zentrum für Forstwirtschaft an der Universität von Berkeley. Immer mehr Menschen lebten im Wald, der jedoch angesichts des Klimawandels und einer schlechten Forstwirtschaft zunehmend von Bränden bedroht sei. Zwar seien andere Länder mit ähnlichen klimatischen Verhältnissen mindestens genauso stark von Feuern bedroht. Aber zum Beispiel in Frankreich, Spanien oder Portugal "leben die Leute nicht mitten im Wald", sagt Stewart der Nachrichtenagentur AFP.

Ein Viertel in der kalifornischen Stadt Paradise am 17.11.2018, nachdem die Stadt vom Waldbrand heimgesucht wurde.

Allein in diesem Jahr hätten bereits sechs Mega-Brände, also Brände mit einer Vernichtung von mindestens 40.000 Hektar Land, in Kalifornien gewütet, sagt Stewart. "Das ist ein größerer Anstieg als ihn die pessimistischsten Forscher vor zehn Jahren angenommen hätten. Das schockiert selbst die abgehärtetsten Beobachter." Zwar gebe es Möglichkeiten, riesige Waldbrände zu verhindern. "Aber dann hätten wir vielleicht vier pro Jahr anstatt acht."

Auch Matt Dias von der kalifornischen Behörde für Wälder und Brandschutz meint, alles deute auf ein Fortdauern des Phänomens der Mega-Brände hin. Aus seiner Sicht gehört zur Vorbeugung die Aufklärung der Bevölkerung sowie das Entfernen von Gestrüpp und der infolge der Dürre abgestorbenen Bäume. "Aber wir Bewohner von Kalifornien müssen eines verstehen: Wir leben in einem mediterranen Klima, und das Feuer gehört zur Naturlandschaft unserer Wälder", sagt Dias. "Also wird das Problem der großen Brände fortbestehen."

Forstwissenschaftler Stewart schlägt vor, den Häuserbau in Wäldern gesetzlich zu begrenzen. Insbesondere müssten solche Restriktionen nun für den Wiederaufbau von Paradise gelten. "Man muss überlegen, das neue Paradise eher wie ein europäisches Dorf zu planen, oder wie einen Skiort, ohne Häuser inmitten der Bäume", schlägt er vor. "Man könnte ein von Grasland umgebenes Dorf haben, oberhalb des Waldes, wie in den Pyrenäen", sagt Stewart. "Das wäre viel sicherer und die Leute würden nicht buchstäblich inmitten von Brennholz leben."

21. November 11.19 Uhr: Die Zahl der Opfer des verheerenden Brandes im Norden Kaliforniens ist offiziellen Angaben zufolge erneut gestiegen. 81 Menschen seien beim sogenannten „Camp Fire“ ums Leben gekommen, teilte der Sheriff des betroffenen Butte Countys am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Nach und nach werden in dem abgebrannten Gebiet rund um den Ort Paradise nördlich von Sacramento weitere Leichen aus Häusern und Autos geborgen. Die Flammen selbst sind laut Behörden mittlerweile zu rund 75 Prozent eingedämmt. Die Einsatzkräfte in dem Gebiet sind zudem weiter auf der Suche nach Vermissten. Deren Zahl änderte sich erneut in den letzten Stunden: Sie stieg den Angaben zufolge auf 870, nachdem sie zwischenzeitlich bei knapp 700 gelegen hatte.

Nach Waldbränden in Kalifornien: nun droht schwerer Regen

17.20 Uhr Die Zahl der Toten bei den Waldbränden im Norden Kaliforniens steigt auf mindestens 79. Am Montagabend (Ortszeit) wurden zwei weitere Leichen von den Behörden gefunden, wie das Büro des Sheriffs in Butte County mitteilte. 

Die Zahl der Vermissten sank unterdessen auf 699. Beim „Woolsey Fire“ im Süden Kaliforniens lag die Zahl der Toten nach Angaben der Behörden weiterhin bei drei Menschen. Dieser Brand ist nach offiziellen Angaben inzwischen zu 96 Prozent unter Kontrolle.

Auch beim „Camp Fire“ in Nord-Kalifornien machen die Brandbekämpfer Fortschritte: Dieses Feuer war am Dienstag zu 70 Prozent unter Kontrolle. Unterdessen drohen in Nord-Kalifornien schwere Regenfälle. Diese würden dort zwar die Gefahr weiterer Feuer in diesem Winter beenden, berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf die Behörden. Allerdings könnten die Regenfälle in Butte Country Sturzfluten und Schlammlawinen auslösen.

7.15 Uhr: Während die Zahl der Vermissten auf 993 sank, wie die Zeitung „San Francisco Chronicle“ berichtete, stieg die Zahl der Todesopfer derweil auf 77 Menschen. Das teilte die Feuerschutzbehörde des US-Staates, Calfire, am Sonntagabend mit. Das sogenannte „Camp Fire“ um den besonders stark betroffenen Ort Paradise nördlich von Sacramento sei mittlerweile zu 65 Prozent unter Kontrolle, so die Behörde weiter.

Auch dramatisch: Riesenwellen haben in Teneriffa eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Wohnungen mussten evakuiert werden.

Zahl der Todesopfer nach Waldbränden in Kalifornien gestiegen: Die Meldungen vom Sonntag (18. November)

11.30 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat ein erschreckendes Video auf Twitter gepostet, das das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigt.  

6.50 Uhr: Bei dem schweren Feuer im Norden von Kalifornien ist die Zahl der Todesopfer auf 76 gestiegen. Rettungskräfte hätten fünf weitere Leichen gefunden, sagte der Sheriff von Butte County, Kory Honea, am Samstagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Die Zahl der Vermissten bezifferte er auf 1276 - das sind 265 mehr als am Vortag. Der Polizist sagte, der Anstieg komme daher, dass die Behörden nach wie vor Informationen auswerteten. Er rief die Menschen dazu auf, sich zu melden, wenn sie in Sicherheit seien. Es sei vorgekommen, dass jemand doppelt auf der Liste gestanden habe.

Video: US-Präsident Trump besucht Katastrophengebiet

Waldbrände in Kalifornien: Die Meldungen vom Samstag (17. November)

21.34 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat am Samstag in Kalifornien die von verheerenden Waldbränden betroffenen Gebiete besucht. Der Präsident reiste in die Zone des "Camp Fire" im Norden des US-Bundesstaats. Dort kamen mindestens 71 Menschen ums Leben, mehr als tausend weitere werden vermisst. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin der am schlimmsten betroffenen Stadt Paradise, Jody Jones, machte er sich vor Ort ein Bild von der Lage. "Das ist sehr traurig", sagte Trump.

Der US-Präsident wurde von seinem Stabschef John Kelly und seinem Schwiegersohn Jared Kushner begleitet. Sie wurden am Flughafen von dem scheidenden Gouverneur Jerry Brown und seinem Nachfolger Gavin Newsom begrüßt.

Trump hatte vor einigen Tagen Empörung ausgelöst, als er der kalifornischen Regierung die Schuld für die rasche Ausbreitung der Brände gab und mit der Streichung von Bundesmitteln drohte. Trump kritisiert den von Demokraten regierten Bundesstaat an der Westküste immer wieder. Die Vorwürfe eines schlechten Forst-Managements wiederholte Trump am Samstag. "Das hätte alles ganz anders laufen können", sagte er.

Auch dramatisch: Erst bedrohte ein 19-Jähriger seine Pfleger in der Psychiatrie mit einem abgebrochenem Tischbein. Dann eskalierte die Situation völlig - und die Feuerwehr musste anrücken.

Waldbrände: Zahl der Toten in Nordkalifornien steigt auf mindestens 71 an

8. 00 Uhr: Die Zahl der Todesopfer bei den Großbränden in Kalifornien ist weiter gestiegen. In dem vom „Camp“-Feuer im Norden des Bundesstaates zerstörten Gebieten sind am Freitag weitere acht Leichen in abgebrannten Häusern gefunden worden. Damit sei die Opferzahl auf 71 angestiegen, teilten die Behörden am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Polizei: Bei Waldbrand in Kalifornien nun mehr als tausend Vermisste

17. November 2018, 7.57 Uhr: Bei dem verheerenden Waldbrand im Norden Kaliforniens ist die Zahl der Vermissten erneut sprunghaft auf inzwischen mehr als tausend angestiegen. Wegen weiterer Berichte über Vermisste werde inzwischen nach 1011 Menschen gesucht, teilte der Sheriff des Bezirks Butte, Kory Honea, am Freitag (Ortszeit) mit.

Am Donnerstag war die offizielle Zahl der Vermissten bereits von rund 200 auf 631 heraufgesetzt worden, nachdem Ermittler unter anderem Notrufe nach dem Ausbruch des Waldbrandes am 8. November ausgewertet hatten. Die Zahl der Todesopfer durch das "Camp Fire" stieg laut Honea auf 71, nachdem acht weitere Leichen gefunden worden seien.

Das "Camp Fire" gilt als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Bundesstaates. Mehr als 8650 Häuser fielen seinen Flammen zum Opfer. Nach Angaben der Feuerwehr wurden insgesamt knapp 57.000 Hektar Land zerstört. In dem kleineren "Woolsey Fire" nahe Malibu kamen drei weitere Menschen ums Leben. Fast 40.000 weitere Hektar brannten hier nieder.

US-Präsident Donald Trump will sich am Samstag bei einem Besuch in der Region ein Bild von der Lage machen und Opfer treffen.

Warum Thomas Gottschalk nicht zur abgebrannten Villa fährt

16. November 2018, 20.36 Uhr: Die Villa von Thomas Gottschalk (68) ist bei dem Feuer im Nobel-Vorort Malibu komplett abgebrannt. Der ehemalige „Wetten, dass...?“ Moderator lebte mit seiner Frau Thea seit mehr als 20 Jahren in der Mühle in Malibu. 

Am Freitagabend wird Thomas Gottschalk dennoch zur 70. Bambi-Verleihung in Berlin erwartet. Gottschalk und Sophia Loren (84) stehen bei der Gala gemeinsam auf der Bühne.  Ob seine Frau Thea Gottschalk zum Bambi nach Berlin einfliegt, ist noch unbekannt.

Seine Villa in Malibu ist abgebrannt, doch TV-Moderator Thomas Gottschalk (68) hat Termine in Deutschland.

Die Gattin hatte sich allein in einem Hotel in Sicherheit gebracht, nachdem Behörden vor den Flammen gewarnt hatten. Zum Zeitpunkt der Brandkatastrophe war der Moderator in Deutschland. „Thea hat mir gesagt, ich soll mich jetzt in Deutschland um meinen Job kümmern“, sagte Thomas Gottschalk gegenüber der Bild. Was der Show-Master unternimmt, wenn er seine Pflicht erfüllt hat, wird sich zeigen.

Einige Promis unterstützen schon ihre betroffene Gemeinde und rufen zu Spenden und für die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen auf.

Waldbrände in Kalifornien: Dana und Emma Schweiger kehren zu ihrem Haus zurück

16. November, 17.05 Uhr: Dana und Emma Schweiger sind zu ihrem Haus in Malibu zurückgekehrt. Die 50-jährige Ex-Frau Til Schweigers und ihre 16-jährige Tochter durften in Begleitung eines Reporters des deutschen Fernsehsenders RTL ihr Haus in Kalifornien besuchen. Vergangenen Freitag mussten Mutter und Tochter flüchten, nachdem die Brände ihrem Haus gefährlich nahe gekommen waren.

Familie Schweiger hatte jedoch ziemlich großes Glück im Unglück. Während in der Nachbarstraße diverse Häuser niedergebrannt sind, blieb ihre Villa von den Flammen verschont. Im Video von RTL ist zu sehen, wie Dana zum ersten Mal nach der Flucht das Haus wieder betritt. Es stinkt nach Asche, die Zimmer sind kalt und leer, es gibt noch keinen Strom. „Es ist einfach komisch, man kann kaum glauben, was hier in der Nachbarschaft passiert ist", erklärt die Moderatorin.

Auch Tochter Emma ist sich bewusst, was für ein großes Glück sie hatten. "Es tut einfach schon echt weh, dass ich weiß, dass es das Haus von anderen Leuten nicht geschafft hat", erzählt die 16-jährige Schauspielerin. Schließlich sei sie auch kurz davor gewesen, ihr Zuhause zu verlieren. 

Wie geht es für sie jetzt weiter? „Planen macht jetzt keinen Sinn“, erklärt Dana. Denn die Schweiger dürfen noch lange nicht ins Haus zurück: Der Waldbrand wurde immer noch nicht komplett gelöscht.

Zahl der Todesopfer steigt weiter - 600 Menschen werden vermisst

16. November, 9.00 Uhr: Schreckliche Neuigkeiten zu den Waldbränden in Kalifornien: Die Zahl der Vermissten ist sprunghaft auf mehr als 630 Personen angestiegen und hat sich damit verdoppelt. Das sagte der Sheriff des Bezirks Butte, Kory Honea, am Donnerstag. Sieben weitere Leichen wurden entdeckt, damit ist die Zahl der bestätigten Toten durch das so genannte „Camp Fire“ um die Stadt Paradise auf 63 angestiegen. 

Was von Thomas Gottschalks Villa übrig blieb – Bedrückende Bilder

16. November, 8.00 Uhr: Von der Villa Thomas Gottschalks ist nicht viel mehr übrig als Schutt und Asche. Bilder von dem Anwesen zeigen das dramatische Ausmaß der Feuer-Katastrophe. In der Fotostrecke unten sehen Sie die bedrückenden Bilder:

Bedrückende Bilder: Das blieb nach dem verheerenden Brand von Thomas Gottschalks Villa übrig

Video: Wie die Feuer in Kalifornien "Paradise" zur Geisterstadt machten

Waldbrände in Kalifornien: Trump will sich mit Betroffenen treffen 

15. November 2018, 22.23 Uhr: US-Präsident Donald Trump will am Samstag nach Kalifornien reisen, um sich mit Betroffenen der schweren Waldbrände zu treffen. Das teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit. In dem Bundesstaat an der Westküste wüten seit der vergangenen Woche zwei große Brände. Das „Camp“-Feuer im Norden hat mindestens 56 Menschen das Leben gekostet. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien sind so viele Menschen bei einem Feuer in dem Bundesstaat gestorben. Im Süden belief sich die Zahl der Todesopfer bei dem „Woolsey“-Feuer nahe Malibu auf mindestens zwei. Beide Brände haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser zerstört. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Waldbrände in Kalifornien: Promi-Ort Malibu nach der Feuerhölle 

15. November 2018, 17.27 Uhr: Noch immer wüten die Waldbrände im Norden und Süden in Kaliforniens. Noch ist kein Ende in Sicht. Die Flammen haben sich auch durch den Promi-Ort Malibu gefressen. Villen von Stars, wie TV-Moderator Thomas Gottschalk und Popstar Miley Cyrus sind abgebrannt. Ein Drohnenvideo zeigt eindrucksvoll, wie das „WoolsyFire“ dutzende Wohnmobile zerstört hat.

Waldbrände in Kalifornien: Dana und Emma Schweiger bangen noch immer 

15. November 2018, 11.44 Uhr: Nach der dramatischen Flucht von Dana Schweiger und Tochter Emma kommen weitere Details über die persönliche Feuer-Katastrophe der beiden ans Licht. Wie Dana Schweiger persönlich in der Bild erklärte, würde die Familie auch weiterhin nicht aufatmen können. Obwohl die Ex-Frau von Til Schweiger mit ihren Kindern und Freunden der Familie rechtzeitig fliehen konnte, bangen die beiden um enge Freunde. „Wir vermissen leider noch zwei Väter von Emmas Freundinnen.“

Ob das Haus der Schweigers das Feuer in den Hügeln von Kalifornien unbeschadet überstanden hat, weiß die 50-Jährige noch immer nicht: „Wir denken, es steht noch. Obwohl es Sonntag Nacht sehr windig war. Wir hoffen es. Aber keiner kann es uns sagen, da momentan niemand reingelassen wird.“

15. November 2018, 7.02 Uhr: Nach und nach wird es traurige Gewissheit: Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Brände in Kalifornien steigt immer weiter. Nach neuesten Angaben kamen mindestens 59 Menschen ums Leben. In der zerstörten Kleinstadt Paradise wurden acht weitere Leichen gefunden. Noch immer gelten mindestens 130 Menschen als vermisst, Leichenspürhunde und Hunderte Einsatzkräfte suchen in der verwüsteten Gegend nach Opfern.

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El miércoles 14 de noviembre al finalizar el día la cifra de muertos por los incendios en #California subía a 59. La destrucción no se detiene y el número de fatalidades sigue en aumento mientras miles de bomberos luchan por contener al menos dos grandes incendios: uno de ellos el más letal en la historia del estado. Unas 130 personas continúan sin poder ser localizadas, la labor de búsqueda de víctimas es muy compleja para las autoridades, que muchas veces solo encuentran restos calcinados, huesos o fragmentos de estos. En la foto un rescatista y su perro entrenado mantienen las labores de búsqueda en un parque de casas móviles devastado por el #CampFire en #Paradise, California. Justin Sullivan/Getty Images

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Waldbrände in Kalifornien: Zahl der Toten steigt auf 48 

14. November 2018, 18.05 Uhr: Die Großbrände in Kalifornien wüten weiter und fordern immer mehr Opfer. Beim sogenannten „Camp“-Feuer im Norden des Bundesstaats stieg die Zahl der Toten auf 48, nachdem nach Angaben des Sheriffs sechs weitere Leichen entdeckt wurden. Dies sind mehr Tote als je zuvor bei einem Feuer in dem Bundesstaat seit Beginn der Aufzeichnungen. Vom Ort Paradise blieben nur qualmende Ruinen übrig.

Waldbrände in Kalifornien: Nachbar von Thomas Gottschalk spricht über verheerenden Brand

14. November 2018, 16.19 Uhr: Noch immer wüten die Waldbrände in Kalifornien, tausende Häuser sind bereits den Flammen zum Opfer gefallen. Auch Thomas Gottschalk und seine Frau Thea verloren erst vor wenigen Tagen ihr Hab und Gut. Nun spricht der Nachbar des Entertainers über den verheerenden Tag. Obwohl Randall Mora selbst nur wenige Meter vom Anwesen der Gottschalks entfernt wohnt, wurde das Haus des Amerikaners von den Flammen verschont. Ganz anders die Mühle des ehemaligen „Wetten, dass...“-Stars. 

Mora beobachtete, wie das Feuer das Anwesen der Gottschalks erreichte. Tatenlos musste er mit ansehen, wie das Feuer das komplette Grundstück verschlang. In einem selbst aufgenommen Video ist die Fassungslosigkeit des Nachbarn zu hören. „Das ist die Windmühle., die Windmühle brennt. Oh mein Gott.“ ist Mora auf der Aufnahme zu hören. 

Im Interview mit RTL berichtet Mora dann: „Die Windmühlen-Blätter flogen brennend durch die Luft und fachten den ganzen Hang an. Es war unheimlich, die Flammen schlugen zwölf Meter hoch in die Luft.“ Sein eigenes Haus konnte Mora vor den Flammen schützen: „Das Feuer kam auch dicht an mein Haus ran. Ich habe alles unter Wasser gesetzt. Habe jeden Eimer gefüllt, den ich finden konnte.“ Dann ergriff auch Randall Mora die Flucht. Im Interview ist sich der Nachbar sicher: „Es wird einige Monate dauern, bis hier wieder Strom fließt.“ 

14. November 2018, 15.00 Uhr: Bei den verheerenden Waldbränden in Kalifornien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 50 gestiegen. Bei Sucharbeiten im Ort Paradise am Fuße der Sierra Nevada, wo das "Camp Fire" wütet, seien die Leichen von sechs weiteren Menschen entdeckt worden, sagte Sheriff Kory Honea am Dienstag. Die Zahl der Todesopfer dürfte weiter steigen, da hunderte Menschen noch vermisst werden.

Die sechs Toten in Paradise seien alle in den Überresten niedergebrannter Häuser entdeckt worden, sagte Honea. Die Stadträtin Melissa Schuster sagte dem Fernsehsender ABC, die Gerichtsmediziner müssten "von Haus zu Haus und von Fahrzeug zu Fahrzeug gehen". Ganz Paradise gleiche einer "giftigen Ödnis".

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown rechnete nach eigenen Worten damit, dass extreme Brände in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürften. Die "besten" Wissenschaftler wiesen darauf hin, "dass sich Trockenheit, Hitze, Dürre, all diese Dinge, noch verstärken werden", sagte Brown.

Miley Cyrus und Liam Hemsworth spenden Waldbrand-Opfern 500.000 Dollar

14. November 2018, 11.50: Die US-Sängerin Miley Cyrus (25) und ihr Freund, Schauspieler Liam Hemsworth (28), haben 500 000 US-Dollar für Waldbrandopfer in Kalifornien gespendet. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Dienstag (Ortszeit). Das Geld soll Betroffenen in Malibu zugute kommen, wo auch das Promi-Paar sein Haus in den Flammen verloren hat. Eine Sprecherin von Cyrus und Hemsworth sagte laut CNN, das Geld sei an die Malibu Foundation gegangen, die Betroffenen der Katastrophe hilft.

Hemsworth postete am Dienstag (Ortszeit) auf Instagram ein Foto des verbrannten Gebäudes und schrieb dazu: „Ich habe gestern den Tag in Malibu verbracht und ich war erstaunt zu sehen, wie die Community zusammenhält und die Menschen sich so gut sie können gegenseitig helfen.“

Malibu sei eine starke Gemeinschaft und er glaube, dass die aktuelle Zerstörung die Gemeinschaft noch stärker machen werde. Zudem dankte Hemsworth den vielen Feuerwehrleuten und Helfern. „Ich liebe euch, Jungs, ich liebe dich, Malibu“, schrieb der Schauspieler, und rief dazu auf, für den Wiederaufbau zu spenden.

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It’s been a heartbreaking few days. This is what’s left of my house. Love. Many people in Malibu and surrounding areas in California have lost their homes also and my heart goes out to everyone who was affected by these fires. I spent the day in Malibu yesterday and it was amazing to see the community pulling together to help each other out in any way they can. Malibu is a strong community and this event is only going to make it stronger. Thankful for the all the great local guys that helped keep smaller fires out around my property. I love u guys. I love you Malibu. Thank you to all the hero firefighters around California. It’s going to be a journey to rebuild. Stay strong all. To help/donate visit @malibufoundation and @happyhippiefdn

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Während Gottschalks Villa abbrannte: Emma Schweiger flüchtet vor dem Feuer

14. November 2018, 6.30 Uhr: Nicht nur Thomas Gottschalks Villa wurde von den Flammen zerstört, auch auf das Anwesen von Til Schweigers Ex-Frau Dana Schweiger (50) rückte das Feuer vor. Sie musste mit ihrer Tochter Emma (16) fluchtartig am Freitgamorgen nach Santa Monica fahren, als die Waldbrände gefährlich nahe kamen. Sechs Stunden lang dauerte die Flucht, bei der Dana Schweiger in großer Sorge um ihre Tochter war.

"Ich dachte, wir hätten noch Zeit, aber meine Freundin schrieb mir, dass wir sofort unser Haus verlassen müssen. Und zwar jetzt", erzählt sie der Bild-Zeitung. Gegen 6.30 Uhr weckte sie ihre Tochter, die Besuch von mehreren Jugendlichen aus Deutschland hatte. „Ich schrie: ‚Ihr müsst sofort aufstehen! Wir werden evakuiert!‘“ Alle packten eilig Pässe und Erinnerungsstücke zusammen. Über mehrere Autos verteilt ging die Flucht los. „Wir treffen uns in Santa Monica. Fahrt und haltet nicht an“, ermahnte Dana Schweiger alle. 

Sie selbst sei im Pyjama geflüchtet, berichtete Schweiger. Mitgenommen habe sie ihren Ausweis, die Geburtsurkunden, geerbte Schmuckstücke von ihrer Oma, alte Familien-Fotos aus den letzten 25 Jahren, etwas Geld und die beiden Hunde Yoda und Banksy.

Die Autos gerieten in einen Mega-Stau. "Wir haben in den Himmel geschaut und die dicken Rauchwolken waren schon über uns und kamen näher. Es war schrecklich“, erinnert sich Dana Schweiger im Gespräch mit der Bild. Dann brach auch noch der Kontakt zu ihrer Tochter ab. "Das Schlimmste war, als ich nicht mehr telefonieren und ihr Auto nicht mehr im Rückspiegel sehen konnte.“ Tochter Emma musste zwischenzeitlich noch in ein anderes Fahrzeug umsteigen, weil der Sprit in dem anderen Auto ausging. 

Große Erleichterung, als sie sich wiedersehen. „Zuallererst haben wir in unsere Whats-App-Familien-Gruppe geschrieben. Alle waren beruhigt“, erzählt Dana Schweiger. 

Ob das Haus der Schweigers noch steht, ist unklar. Momentan befinden sich Dana und Emma Schweiger bei einer Freundin in Los Angeles. 

Gottschalk-Villa völlig zerstört - aber die Bäume stehen noch

13. November 2018; 19.45 Uhr: Seit Tagen wüten Flammen in Teilen von Kalifornien. Bei dem „Woolsey Fire“ in der Nähe von Malibu ist auch die Villa von Moderator Thomas Gottschalk komplett abgebrannt. Von dem einstigen Anwesen ist nur noch Schutt, Asche und Ziegelsteine übrig. Allerdings macht eine Sache den Betrachter wohl ziemlich stutzig. Wie die Bild berichtet, stehen in unmittelbarer Nähe der zerstörten Villa grüne Bäume. Daneben hätten Palmen die Brunst der Flammen überlebt und sogar grüner Rasen wäre zu sehen. Der Kontrast auf den Fotos, die bei Bild online zu sehen sind, fällt auf. 

Gottschalk-Villa in Schutt und Asche: Die ausgebrannten Überreste des Anwesens des deutschen Fernsehmoderators Thomas Gottschalk.

Bislang gibt es wohl keine schlüssige Erklärung für das unbeschadete Grün. Mit Wasser aus Gartenschläuchen oder Rasensprenger hätten einige Besitzer wohl gegen das Feuer angekämpft. Seit Jahren leidet Kalifornien unter Wassermangel, trotzdem würden viele Besitzer auf einen gefüllten Pool oder einen grünen Rasen nicht verzichten, sagte ein Experte gegenüber der Zeitung.

Villa in Malibu abgebrannt: Thomas Gottschalk spricht über Feuer-Inferno

13. November; 12.24 Uhr: Wie reagiert man, wenn das eigene Heim ein Raub der Flammen wird? Vor zwei Tagen brannte das 10-Millionen-Euro-Anwesen von Thomas Gottschalk in Malibu nieder. Das Feuer verschlang Kunstwerke, Gottschalks Fernsehpreise und seine legendären und ausgefallenen Outfits aus „Wetten, dass ... ?“.

Im Interview mit dem Radiosender Bayern 1 hat der Showmaster nun über das Feuer-Inferno gesprochen. Er betont aber gleich zu Beginn des Gesprächs: „Ich möchte vermeiden, auf eine Mitleidstour zu gehen und allen, die mir ein Mikrofon hinhalten, mein Leid zu klagen. Es gibt größeres Elend auf der Welt.“ Bei den Bränden in Kalifornien seien ja mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. 

Eigentlich hatten sich Thomas Gottschalk und seine Frau Thea für den Notfall vorbereitet. Doch dann kam alles ganz anders. Im BR-Interview ezählt der Moderator: “Wir hatten uns für solche Fälle einen Wohnwagen bereitgestellt, aber das Auto mit dem Anhänger für den Wohnwagen war gerade nicht da. Und meine Frau hat dann – wie sie halt so ist – das billigste Auto genommen, weil ihr das am besten gefällt. Und der Rest ist verglüht.“

Wenigstens konnte Thea Gottschalk die Familien-Katzen vor den Flammen retten. Thomas erzählt: „Wie das in solchen Momenten so ist: Da gehst du nicht zum Safe und holst die Geburtsurkunde raus. Dann nimmst du nicht den Rilke von der Wand. Sie hat sich die Katzen geschnappt, Katzenfutter und die Katzenklos. Die Katzenklos sind gerettet und mein Rilke ist verbrannt.“ 

Derzeit wohnt Gottschalks Frau Thea im Hotel. Komischer Zufall: Die Mühle brannte genau am Hochzeitstag des Paares ab. Thomas beweist im BR-Interview Humor im Unglück: „Ich gehe mal nicht davon aus, dass das ein Feuerwerk zu meinen Ehren war, sondern das war halt. Man hat im Leben manchmal Glück, manchmal hat man Pech.“

Thomas Gottschalk geht davon aus, dass manche Leute nun über sein Unglück ätzen - was er aber nicht an sich ran lassen will: “Die sagen natürlich alle, hätte sich der Depp ein Haus in Fürstenfeldbruck gebaut am Wasser, dann wäre er nicht abgebrannt. Das hat er selber davon, recht geschieht’s ihm in Malibu. Auch das höre ich mir mit einer gewissen stoischen Ruhe an und sag: 'Okay.' Ist halt so.“

Video: Feuer-Inferno in Malibu: Hier brennt die Villa von Thomas Gottschalk

Brände in Kalifornien: Mindestens 44 Tote

7.15 Uhr: Mindestens 44 Todesopfer sind durch die verheerenden Brände in Kalifornien bereits zu beklagen. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. Thomas Gottschalk ist wohl eines der bekanntesten Gesichter der Tragödie - auch wenn er „nur“ einen verheerenden Sachschaden zu beklagen hat. Knapp zwei Tage nachdem die Flammen auf sein Haus, eine Villa im Wert von rund 10 Millionen Euro, übergriffen, wird nun das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Auch wenn Gottschalk selbst derzeit noch in Deutschland Termine absolviert und Ehefrau Thea vorübergehend im Hotel wohnt, gehen die Bilder der abgebrannten Mühle um die Welt. 

Zu sehen ist das bis auf die Grundmauern abgebrannte Anwesen, lediglich einzelne Steinmauern sind noch zu erkennen. Von der einzigartigen Mühle ist nur noch der Sockel aus Stein zu sehen. Der Rest des Anwesens, überwiegend aus Holz bestehend, wurde vermutlich durch einen Funkenflug in Brand gesetzt. Einzig der Pool - noch immer mit Wasser gefüllt - und einzelne Bäume stehen unversehrt auf dem Anwesen. Auch die etwas abseits stehende Garage mit seinem Rolls Royce und einem Oldtimer, ist nahezu unberührt. 

Den Entertainer selbst zieht es zunächst nicht zu den Überresten seines Besitzes: „Die Straßen sind gesperrt, es brennt noch immer. Strom gibt es auch noch nicht. Deshalb habe ich auch kein Interesse, mir die Asche meines Besitzes anzugucken“. 

Nun schon 44 Todesopfer durch die Waldbrände

06.25 Uhr: Die Zahl der Todesopfer bei den Waldbränden in Kalifornien ist auf mindestens 44 gestiegen. In der Gegend um die nordkalifornische Ortschaft Paradise seien weitere 13 Opfer geborgen worden, teilte die Feuerwehr von Butte County am Montagabend (Ortszeit) mit. Damit sei allein hier die Zahl der Opfer auf 42 gestiegen. Darüber hinaus waren im von Flammen heimgesuchten Küstenort Malibu zwei Menschen tot aufgefunden worden. Damit sei es das schlimmste Feuer in der Geschichte des Bundesstaats.

06.19 Uhr: Die Betroffenen der verheerenden Brände im US-Bundesstaat Kalifornien sollen finanzielle Unterstützung vom Bund bekommen. Das entschied US-Präsident Donald Trump am Montag, wie das Weiße Haus am Abend (Ortszeit) in Washington mitteilte. Unter anderem können demnach Menschen, deren Häuser oder Geschäfte abgebrannt sind, finanzielle Hilfen des Bundes beantragen - etwa um eine vorübergehende Unterkunft oder Reparaturen zu bezahlen. Die Unterstützung solle Aufbauhilfen des Bundesstaates und auf lokaler Ebene ergänzen, hieß es.

News vom 12. November 2018: Waldbrände in Kalifornien

16.02 Uhr: Auch das Anwesen von Kim Kardashian ging in Flammen auf, die Selfie-Ikone wurde samt Ehemann Kanye (41) und ihren drei Kids North (5), Saint (2) und Chicago evakuiert.  „Ich bete dafür, dass es der Wind gut mit uns meint und richtig steht", zeigte sie sich auf Twitter besorgt. Auf den Schrecken gönnte sich die 38-Jährige angeblich erst einmal eine Ladung Botox. Wie US-Medien berichten, sind Bilder aufgetaucht die sie wenige Stunden nach diesem Social-Media-Beitrag beim Verlassen der Epione Skin Clinic in Beverly Hills zeigen. 

Thomas Gottschalk spricht über Feuer-Drama: „Es gibt größeres Elend auf der Welt“

15.20 Uhr: Einen Tag nachdem bekannt wurde, dass auch die Luxus-Villa von Entertainer Thomas Gottschalk den Flammen zum Opfer fiel, äußerte sich der 68-Jährige nun im Interview mit „Bayern 1“. Demnach sei zwar das komplette Anwesen verbrannt, Gottschalk findet jedoch: „Es gibt größeres Elend auf der Welt.“ Die Nachricht von der Flammen-Hölle daheim erfuhr der Entertainer während eines Auftritts, als er auf der Bühne stand. Trotzdem möchte der ehemalige Moderator von „Wetten, dass...?“ nicht sofort in die USA zurückreisen, sondern zunächst seine Termine in Deutschland absolvieren: „Man kann da noch gar nicht hin, es brennt noch, die Straßen sind gesperrt. Es gibt auch noch keinen Strom. Von daher hab ich kein Interesse, mir die Asche meines Besitzes anzuschauen.“

Ehefrau Thea wurde per SMS von der Feuerwehr zur Flucht aufgerufen. Dabei blieb der 72-Jährigen kaum Zeit, wichtige Sachen aus dem Haus zu schaffen. „In solchen Momenten gehst du nicht zum Safe und nimmst dir die Geburtsurkunde raus oder den Rilke von der Wand. Sie hat sich die Katzen geschnappt, das Katzenfutter und die Katzenklos. Das ist einfach der Wahnsinn in dieser Situation“. Wie Thomas Gottschalk in dem Interview berichtet, waren die beiden auf eine spontane Flucht jedoch eingestellt: „Wir haben uns für diesen Moment einen Wohnwagen bereitgestellt, aber das Auto für den Wohnwagen war gerade nicht da. Meine Frau hat dann den billigsten Wagen genommen, weil ihr der am Besten gefällt. Der Rest ist verglüht.“

Ausgerechnet am Hochzeitstag wurde Thea Gottschalk von den Flammen überrascht. „Ich geh mal nicht davon aus, dass das ein Feuerwerk zu meinen Ehren war. Manchmal hat man Glück, manchmal hat man Pech“. Obwohl der Entertainer scheinbar alles verlor, was er sein Eigen nennen konnte, nimmt der 68-Jährige die Situation mit Humor. „Ich weiß, dass es genügend Leute gibt die sagen, hätte sich der Depp ein Haus in Fürstenfeldbruck gebaut am Wasser, dann wär er nicht abgebrannt. Auch das hör ich mir mit Ruhe an“.

Feuer in Kalifornien: Hier können sich Urlauber informieren

13.03 Uhr: Urlauber in Kalifornien können sich bei mehreren Stellen über die derzeit wütenden Waldbrände informieren. Die Internetseite www.Calfire.ca.gov gibt Auskunft über die aktuelle Situation, über die Luftqualität können sich Reisende auf www.airnow.gov informieren. Beide Seiten nennt auch das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen. Die kalifornische Verkehrsbehörde Caltrans gibt auf www.dot.ca.gov Hinweise zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen. Besucher, die eine Reise nach Kalifornien geplant haben, können sich außerdem bei den gebuchten Hotels und der regionalen Tourismusbehörde erkundigen.

12.01 Uhr: Wie Zehntausende Menschen in Südkalifornien hat auch Uschi Obermaier die Flucht vor den Flammen ergriffen. „Heute habe ich wirklich richtig Angst, denn die Feuer sind schon nah, und dazu kommen die Santa-Ana-Winde mit bis zu 60 Meilen pro Stunde“, erzählt die gebürtige Münchnerin im Telefon-Interview der Deutschen Presse-Agentur. Gewöhnlich lebt sie in den Hügeln des Topanga Canyon, östlich von Malibu. Doch die gesamte Region ist evakuiert, das Ex-Model hat mit seinem Hund bei einer Freundin in sicherer Entfernung Unterschlupf gefunden.

Die 72-Jährige bangt um ihr Haus am Rand der Santa-Monica-Berge. Seit 15 Jahren lebt sie dort, mitten in der Natur, aber auch „mitten in einer gefährlichen Windschneise“, sagt Obermaier, eines der bekanntesten Gesichter der 1968er Bewegung in Deutschland. Feuer hat sie in dem dürregeplagten Staat schon häufig erlebt. „Doch die Brände sind eindeutig schlimmer geworden“. Nach einem Ausflug war sie am Freitag in ihr Haus zurück gekommen. Da türmten sich bereits dicke Rauchwolken hinter dem Canyon auf. „Da sinkt dir schon mal das Herz in die Knie“, erzählt Obermaier am Sonntag (Ortszeit). Die Ampeln gingen nicht mehr, auch im Haus kein Strom, kein Telefon. Nur mit ihrem Hund und ein paar Anziehsachen machte sie sofort kehrt, wie sie erzählt.

11.44 Uhr: Auch Bestsellerautorin Cornelia Funke hat wegen der verheerenden Brände im US-Bundesstaat Kalifornien ihre Farm in Malibu verlassen. Zuvor habe sie noch erfolglos versucht, ihre beiden Esel und die sechs Enten einzufangen, schrieb die 59-Jährige auf ihrer Homepage. Ein Freund und seine Kollegen bewachten das Haus und die Scheune nun seit dem Wochenende. „Und natürlich haben sie auch meine Esel und Enten vor den Flammen gerettet“, berichtete Funke („Tintenherz“, „Drachenreiter“). 2005 war sie mit ihrer Familie von Hamburg nach Kalifornien gezogen. 

Waldbrände in Kalifornien: Zahlreiche Prominente betroffen

08.02 Uhr: Auch US-Sängerin Miley Cyrus (25) hat durch die Brände im US-Bundesstaat Kalifornien ihr Haus verloren. „Mein Haus steht nicht mehr, aber die Erinnerungen bleiben, die ich mit Familie und Freunden geteilt habe“, schrieb sie am Montagmorgen deutscher Zeit auf Twitter. Trotz des materiellen Verlustes sieht sie sich als „eine der Glücklichen“: „Meine Tiere und DIE LIEBE MEINES LEBENS haben es sicher herausgeschafft & das ist alles, was im Moment zählt.“ Die Sängerin dankte der Feuerwehr und Polizei. 

Cyrus' Haus grenzte an das Anwesen von Moderator Thomas Gottschalk, das durch den Busch- und Waldbrand ebenfalls zerstört wurde. Der 68-Jährige hatte vor zweieinhalb Jahren sein Gästehaus an die Sängerin verkauft. Cyrus' Freund, der australische Schauspieler Liam Hemsworth (28), hat ein Anwesen direkt daneben. Ob es auch von den Flammen zerstört wurde, war zunächst unklar.

07.23 Uhr: Die Zahl der Toten bei den Waldbränden in Kalifornien ist nach Angaben der Behörden auf 31 angestiegen. In der nordkalifornischen Ortschaft Paradise seien weitere sechs Leichen gefunden worden, teilte die Polizei am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Damit erhöhte sich dort die Zahl der Opfer auf 29 Menschen. Zudem seien weiterhin 228 Personen als vermisst gemeldet, hieß es. Beim sogenannten "Camp Fire" sind damit mindestens so viele Menschen ums Leben gekommen wie beim bislang tödlichsten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens: Im Jahr 1933 waren beim "Griffith-Park"-Feuer in der Region von Los Angeles 29 Menschen gestorben.

Mehr als 6.000 Häuser wurden bereits zerstört, noch immer sind die Zustände chaotisch. Abgesperrte Straßen und Störungen im Telefonnetz erschweren die Suche nach Angehörigen. Knapp 150.000 Menschen mussten ihre Häuser räumen. Neben Thomas Gottschalk verlor auch Hollywood-Star Gerard Butler sein Zuhause.  „Nach der Evakuierung zurück an meinem Haus“, schrieb er am Sonntag auf Instagram. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ihn vor qualmenden Trümmern zeigt. Zu erkennen sind darauf Reste einer Hauskonstruktion und ein Autowrack. Das sei eine „herzzerreißende Zeit in ganz Kalifornien“, so der Schauspieler.

Update, 12. November 2018, 7.20 Uhr: Tomas Gottschalk über persönliche Flammen-Hölle

Einen Tag nachdem die Villa von Entertainer Thomas Gottschalk den Flammen zum Opfer fiel, kommen immer weitere Details ans Licht. Demnach sei das Haus laut Bild, komplett zerstört worden. Thomas Gottschalk selbst, der sich zu diesem Zeitpunkt in München aufhielt und eine Wohltätigkeitsveranstaltung für krebskranke Kinder moderierte, äußerte sich nun zu dem großen Verlust. „Ich kann dazu gar nichts sagen, weil mir die Worte fehlen! Ich hatte das Gedicht ´Der Panther´ in der Handschrift von Rainer Maria Rilke an der Wand hängen. Das ist ebenso in Flammen aufgegangen wie das Treppenhaus, durch das meine Kinder immer getobt sind“, zeigt sich der 68-Jährige gegenüber der Zeitung betroffen.

Während sich die Flammen durch den Promi-Wohnort Malibu kämpften, wurde Ehefrau Thea zu Hause mit einer Not-SMS der Behörden zur Flucht aufgefordert. „Thea ist mit 100 Nachbarn geflüchtet. Sie konnte nur unsere beiden Katzen mitnehmen“, erzählt Gottschalk. Die 72-Jährige sei nun in einem Hotel, Gottschalk selbst wird vermutlich erst am Freitag das komplette Ausmaß der Katastrophe sehen können: „Thea hat mir gesagt, ich soll mich jetzt in Deutschland um meinen Job kümmern“, erzählt Gottschalk. 

Thomas Gottschalk äußerte sich nun zu dem Brand in Malibu. 

Der Verlust, den die beiden zu verkraften haben, wird jedoch unersetzbar sein. Durch die Flammen dürfte der Showmaster nicht nur unzählige Preise verloren haben, auch seine berühmte Garderobe aus „Wetten, dass...?“ dürfte verloren sein. Familie Gottschalk lebte auf dem Anwesen bereits seit 1998 auf rund 900 Quadratmetern Wohnfläche. Neben einem Haupthaus mit Pool und Teich wurden in der Mühle 19 Zimmer mit Türen aus dem „Orient Express“ ausgestattet. Ein Badezimmer bestand aus Teilen von Coco Chanel, manche Möbel vom ägyptischen König Farouk.

Showmaster Thomas Gottschalk hat sich bemüht, auf den Brand seines Anwesens in Kalifornien mit Humor zu reagieren. "Dass mein Herz für Thea brennt, weiß jeder - aber dass zum Hochzeitstag auch noch unser Haus brennt, muss nicht sein", sagte Gottschalk.

Video: Schutt und Asche - So sieht Thomas Gottschalks Villa nach dem Feuer aus

Update, 11. November 2018:  Mindestens 25 Menschen starben durch die Waldbrände - Kalifornien/Los Angeles:

Die schweren Waldbrände in Kalifornien haben verheerende Schäden angerichtet und nach Angaben der Behörden bereits mindestens 25 Menschen das Leben gekostet.  Die Behörden hatten die Zahl der Todesopfer am Samstagabend mit 23 angegeben. Am Sonntag wurden dann im Gebiet zwischen Los Angeles und dem Prominentenort Malibu zwei Tote in einem Fahrzeug auf einer privaten Auffahrt gefunden. Tausende Gebäude brannten nieder, hunderttausende Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

Allein 19 Tote in Paradise

In Paradise war die Lage besonders dramatisch. Dort gab es allein 19 Tote. Die 27.000 Einwohner zählende Kleinstadt war am Donnerstagmorgen von den sich rasend ausbreitenden Flammen des "Camp Fire" überrascht worden. In Paradise und seiner Umgebung gingen tausende Gebäude in Flammen auf, darunter ein Krankenhaus, eine Tankstelle sowie mehrere Restaurants. Mehr als 52.000 Bewohner der malerischen Gegend erhielten Evakuierungsaufforderungen.

"Der ganze untere Teil von Paradise steht in Flammen", berichtete Kevin Winstead, ein Bewohner des Nachbarorts Magalia, dem Sender KIEM TV. "Kein Haus wird stehen bleiben. Ich bin am Boden zerstört." Winstead bangte nach eigenen Angaben auch um sein eigenes neues Haus, in das er eigentlich am folgenden Tag einziehen wollte.

Gottschalks Frau Thea im Hotel: 3200 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

Bis zum Samstag hatte der Brand nach Angaben der Feuerwehr mehr als 40.000 Hektar vernichtet und war erst zu 20 Prozent eingedämmt. 3200 Feuerwehrleute waren im Einsatz, drei wurden verletzt. Weitere, für die späte Jahreszeit ungewöhnlich heftige Brände wüteten in Südkalifornien. Die Behörden forderten rund 250.000 Menschen nördlich von Los Angeles sowie im Bezirk Ventura zum Verlassen ihrer Häuser auf.

Wie jetzt bekannt wurde, fiel auch die Villa von Entertainer Thomas Gottschalk (68) den Flammen zum Opfer. Wie „Bild“ berichtet, hielt sich Gottschalk bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in München auf. Ehefrau Thea (72) dagegen sei vor Ort gewesen, befinde sich inzwischen in einem Hotel in Los Angeles.  

Waldbrände in Kalifornien/Los Angeles: Gottschalks Haus wurde schon mehrfach von Feuern bedroht

Gottschalk ist seit 1990 in Kalifornien ansässig, letzte Nachbarin war Popstar Miley Cyrus. Gottschalks Haus wurde schon mehrfach von Feuern bedroht. Im Jahr 2005 sagte er der „Bild am Sonntag“, während er sich in Deutschland auf „Wetten, dass ...?“ vorbereitet habe, habe seine Frau Thea zu Hause in Los Angeles Vorkehrungen für den Notfall getroffen. Auf seinem Anwesen in Malibu stünden aber immer zwei Autos bereit. „Das sind unsere „Fluchtautos““, sagte Gottschalk damals.

Auch Dana Schweiger bangt um ihr Zuhause

Auch Dana Schweiger (50), die Frau von Action-Held Til Schweiger (54), bangt um ihr Zuhause. Sie postete ein dramatisches Bild mit dem Kommentar „Our Hometown“ . 

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Waldbrände in Kalifornien/Los Angeles: Die News vom 10. November 2018: Mehrere Tote - auch Gottschalks Haus bedroht?

Eine Feuerwalze hat ihr Paradies zerstört: Den Einwohnern der kleinen Ortschaft Paradise im ländlichen Norden Kaliforniens ist nichts geblieben, als eine aschgraue Mondlandschaft, Trauer um die Toten und Sorge um die Vermissten. Fast die gesamte Ortschaft ist abgebrannt.

Die erste Bilanz des Schreckenszenarios: neun verkohlte Leichen, mehr als 6000 abgebrannte Häuser. Von Geschäften, Kirchen und Restaurants in dem einst idyllischen Ort in den Hügeln am Rande des Sierra-Nevada-Gebirges sind nur noch schwelende Ruinen übrig.

Auch das Surfer-Paradies Malibu in Südkalifornien und umliegende Promi-Orte sind zu Feuerhölle geworden. Die berüchtigten Santa-Ana-Winde treiben heftige Buschfeuer an und damit Zehntausende Menschen in die Flucht. Auch vor teuren Villen hinter hohen Mauern machen die Flammen nicht halt. Malibu wurde geräumt; die Stadt bei Los Angeles ist als Wohnort von Prominenten wie Thomas Gottschalk und Barbra Streisand bekannt. Stars wie Lady Gaga, Guillermo del Toro und Orlando Bloom brachten sich vor der Feuerwalze in Schutz.

„Dies ist meine Straße vor zwei Stunden“, schrieb der „Fluch der Karibik“-Star Bloom (41) am Freitag auf Instagram zu einem Foto mit einer orangeglühenden Flammenwand gleich hinter Häusern. Er bete dafür, dass alle aus Malibu in Sicherheit seien.

Er sei letzte Nacht geflüchtet, schrieb Oscar-Preisträger Guillermo del Toro (54) auf Twitter. Sein Haus und seine Sachen mögen in Gefahr sein, aber „das Geschenk des Lebens“ sei ihm geblieben. Der Regisseur appellierte an die Bewohner, ihre Häuser zu verlassen.

„Wir sind alle in Sicherheit, und das ist das Wichtigste“, schrieb Reality-TV-Star Kim Kardashian (38) auf Twitter. Die Flammen hätten sich bis an den Rand ihres Anwesens in Hidden Hills gefressen, aber nun sei die Gefahr wohl gebannt.

„Doctor Strange“-Regisseur Scott Derrickson (52) hatte weniger Glück. „Wir haben unser Haus verloren“, schrieb er am Freitag auf Twitter, aber er sei mit seiner Familie dem „Inferno“ entkommen.

Kim Kardashians Anwesen ist ebenfalls von dem verheerenden Waldbränden in Kalifornien bedroht.

Waldbrände in Kalifornien/Los Angeles: 90.000 Menschen sind auf der Flucht

Das Flammenchaos trieb rund 90.000 Menschen in Südkalifornien in die Flucht. Der sonst malerische Pacific Highway war in dichten Rauch gehüllt, auf der Küstenstraße staute sich kilometerlang der Verkehr. Nach ersten Schätzungen der Behörden sind im Raum Malibu und im Bezirk Ventura County Dutzende Häuser abgebrannt, doch zunächst gab es keine Berichte über Tote oder Verletzte.

Umso dramatischer das Katastrophenszenario im Norden des „Goldenen Staates“, wo orkanartige Winde die tödliche Feuerwalze am Donnerstag in Gang setzten. Bei der Flucht aus dem Ort Paradise spielten sich Tragödien ab. An den Straßenrändern stehen ausgebrannte, schwelende Autowracks mit geschmolzenen Reifen. Mindestens neun Menschen sind hier ums Leben gekommen, vier davon bis zur Unkenntlichkeit in ihren Fahrzeugen verbrannt, drei Leichen wurden vor verkohlten Häusern gefunden, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag mit.

Waldbrände in Kalifornien/Los Angeles: Der Ort Paradise wurde zur Flammen-Hölle

Paradise, ein Ort mit 27.000 Einwohnern, ist zerstört, sagte Bürgermeisterin Jody Jones am Freitag. Etwa 80 Prozent der Gebäude seien abgebrannt. Die Häusermaklerin Debbie Teter hat kaum Hoffnung, dass ihr Haus noch steht. „Ich werden auch keinen Job mehr haben. Mein Büro ist sicher auch abgebrannt, und wer will hier noch Häuser kaufen“, sagte die 53-Jährige dem „San Francisco Chronicle“.

Mit mehr als 6000 zerstörten Häusern zählt das sogenannte „Camp Fire“ in Paradise zu den schlimmsten Flächenbränden in der Geschichte Kaliforniens. Vor einem Jahr im Oktober wüteten mehrere Feuer nördlich von San Francisco in den beliebten Weinbauregionen um Napa und Sonoma. Die Bilanz: über 40 Tote, mehr als 5700 Gebäude vernichtet, eine Fläche größer als New York City verkohlt.

Abgebrannte Autos stehen in der Nähe des Malibou Lake.

Die schwersten Brände toben typischerweise in den Herbstmonaten im Anschluss an einen trockenen Sommer. Doch in dem dürregeplagten Westküstenstaat gibt es kaum noch Entwarnung. „Tagtäglich ist nun Feuersaison irgendwo in Kalifornien“, klagt Ken Pimlott, Leiter der Brandschutzbehörde Cal Fire.

Auch für die Einwohner von Malibu ist die Feuersbrunst ein Déjà-vu-Erlebnis. Die ständige Bedrohung, besonders wenn die Santa-Ana-Winde wehen, ist die Kehrseite des Luxuslebens in dem Nobelort. Bei einem der schlimmsten Brände im Umland von Malibu kamen 1993 drei Menschen ums Leben. Damals brannten knapp 300 Häuser ab, darunter die Villen der Schauspieler Sean Penn und Ali McGraw.

„Ich mache mir Sorgen um mein Haus, aber ich kann nichts tun“, schrieb die US-Sängerin Cher auf Twitter. „Mein ganzes Leben lang habe ich Zerstörung durch Feuer gesehen“, erklärte der 72-jährige Star. Seit 1972 habe sie ein Haus in Malibu. „Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass es Malibu nicht mehr gäbe.“

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Nachdem er rund zwei Jahre ein Single-Dasein gefristet hatte, ist Til Schweiger nun wieder in einer Beziehung. Die Glückliche präsentierte der 54-Jährige am Mittwoch bei einer Party in Hamburg.

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dpa/afp/fm

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