In Niedersachsen

Vogelgrippe: Massenhaft tote Tiere – Experten befürchten noch Schlimmeres

Vogelgrippe-Warnschild
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In Niedersachsen steigt die Zahl der durch die Vogelgrippe getöteten Wildvögel. (Symbolbild)

Die Vogelgrippe breitet sich enorm schnell aus. In Niedersachsen hat sie hunderte Wildtiere getötet. Droht sogar ein noch viel extremeres Vogelsterben?

Hamburg/Niedersachsen – Der Name des Virus liest sich vergleichsweise banal: H5N1 – eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Seine Folgen aber sind dafür schockierend. Denn: Die Vogelgrippe greift in Niedersachsen immer schneller und großflächiger um sich, nachdem dort erst vor kurzer Zeit rund 70.000 Tiere getötet wurden*, weil sie im Verdacht standen, infiziert zu sein. Dabei handelte es sich um Nutztiere in Betrieben. Inzwischen tötet das H5N1-Virus, das nicht nur als Vogelgrippe, sondern auch als Geflügelpest bekannt ist, massenhaft Wildvögel.

Während in der Hansestadt Hamburg bereits die Alsterschwäne wegen der Vogelgrippe in Quarantäne* mussten, fallen in Niedersachsen hunderte infizierte Wildtiere tot vom Himmel*oder einfach um, wie 24hamburg.de berichtet. Laut des Friedrich-Loeffler-Instituts, das für Tierseuchen zuständig ist, droht sogar ein ähnliches Vogelsterben wie in Schleswig-Holstein. Dort sind seit November 2020 bereits 16.000 Wildvögel an der Vogelgrippe gestorben. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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