Ermittler sagen vor Landgericht Dortmund aus

Verstörende Details im Vergewaltiger-Prozess: Anwohner finden blutüberströmtes Mädchen - "Bringt mich..." 

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Anwalt Axel von Irmer erklärte, dass sein Mandat nichts zu der Vergewaltigung in Bergkamen sagen würde.

Vergewaltiger-Prozess am Landgericht Dortmund: Erst gab der Angeklagte wirre Erklärungen ab, jetzt schweigt er. Dafür zeigte die Polizei, wie sie ihm auf die Spur kam.

Bergkamen/Dortmund - Im Prozess um die Vergewaltigung einer 15-jährigen Schülerin in Bergkamen bei Dortmund gab sich der Angeklagte am zweiten Verhandlungstag zugeknöpft. Sein Verteidiger erklärte: "Mein Mandant wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt Fragen beantworten, aber definitiv nicht heute!" 

Am ersten Verhandlungstag hatte der 33-Jährige behauptet, nichts mit der äußerst brutalen Tat zu tun zu haben. Der Mann aus Bergkamen habe das Mädchen gekannt, sich einige Male mit ihm getroffen, es aber nicht am 13. Juli nicht mit einer Waffe krankenhausreif zusammengeschlagen und vergewaltigt, berichtet WA.de*.

Die Ermittler zeigten nun, wie sie dem Angeklagten auf die Schliche kamen. Anwohner hatten die Hilfeschreie der Schülerin gehört, das blutüberströmte Mädchen auf der Straße entdeckt und umgehend Polizei und Rettungswagen alarmiert. "Bringt mich zu meinen Eltern" hatte das lebensgefährlich verletzte Mädchen ihren Rettern noch sagen können. Dann kam die Nacht - und die Ermittler fanden diese Hinweise.

*WA.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital- Redaktionsnetzwerks.

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