Urteil im Mordprozess

Der "Lasermann" muss lebenslang in Haft

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Der Schwede John Ausonius (l). im Gerichtssaal.

Im Prozess gegen den als "Lasermann" bekannt gewordenen Schweden John Ausonius wegen eines 25 Jahre zurückliegenden Mordfalls hat das Landgericht Frankfurt den Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt.

Frankfurt - Das Gericht ordnete in seinem Urteil am Mittwoch zudem Sicherheitsverwahrung für den 64-Jährigen an. Es folgte damit weitgehend der Forderung der Anklage, ohne jedoch die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

Ausonius war im Prozess vorgeworfen worden, im Februar 1992 in Frankfurt eine 68 Jahre alte Frau mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Er soll in der Tasche der Hotelangestellten sein elektronisches Notizbuch vermutet haben. Laut Anklage glaubte er, dass die Frau ihm das Gerät aus seiner Manteltasche genommen habe.

Verurteilter benutzte ein Gewehr mit Laservorrichtung

Ausonius wurde im Dezember 2016 nach Deutschland ausgeliefert. In Schweden war er wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er Anfang der 90er Jahre auf mehrere Migranten geschossen hatte. Da er dabei mehrfach ein Gewehr mit Laserzielvorrichtung benutzte, wurde er als "Lasermann" bekannt.

AFP

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