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Unwetter: Talsperren in NRW schon fast voll

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Staumauer der Möhnetalsperre
Die Möhnetalsperre © Julian Stratenschulte / dpa

Talsperren in NRW: Der Starkregen bringt auch die Stauseen an ihre Grenzen. Wenn sie voll sind, fällt eine wichtige Hochwasser-Sicherung aus.

Köln – Seit Dienstag sorgen Unwetter und Starkregen in NRW* für überflutete Straßen und Keller, in Düsseldorf musste eine ganze Siedlung geräumt werden*, Bäche und Flüsse treten über die Ufer. Große Wassermengen fangen die Talsperren um das Rheinland und das Ruhrgebiet als riesige Speicher auf. Doch auch die kommen angesichts des Unwetters an ihre Grenzen. Die bekannte Möhnetalsperre ist beispielsweise schon zu 98 Prozent gefüllt.

Im Schnitt lagen am Mittwochnachmittag (14. Juli) die insgesamt acht Talsperren des Ruhrverband (u.a. Möhnetalsperre, Biggetalsperre, Sorpetalsperre) bei rund 95 Prozent, so Sprecher Markus Rüdel gegenüber 24RHEIN*. „Die Talsperren sind dafür ausgerüstet“, betont Rüdel. Alle Talsperren haben einen Notüberlauf, über den dann das Wasser abgeführt wird, ohne dass es zu Schäden kommt, falls die Talsperren volllaufen. 24RHEIN berichtet, wohin die Wassermassen dann fließen und an welchen Stellen Menschen vorsichtig sein müssen. (bs) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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