Viele Inder können nicht schwimmen

Überfülltes Boot gekentert - Mindestens 19 Menschen tot

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Das Boot war auf dem Yamuna-Fluss gekentert.

Eigentlich wäre auf dem Boot nur Platz für halb so viele Menschen gewesen. Vermutlich kentert das Boot in der Nähe von Neu Dehli deswegen - 19 Menschen sterben, 30 werden vermisst.

Dorfbewohner stehen in Baghpat am Yamuna-Fluss knapp 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Neu Delhi neben abgedeckten Leichen und protestieren.

Baghpat - Mindestens 19 Menschen sind bei einem Bootsunglück im Norden Indiens ums Leben gekommen. Sie ertranken, nachdem ihr Boot am Donnerstag auf dem Yamuna-Fluss knapp 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Neu Delhi gekentert war, wie der örtliche Bezirksverwalter Bhawani Singh mitteilte. 30 Passagiere wurden noch vermisst. Elf Menschen seien an Land geschwommen oder gerettet worden.

Auf dem Boot seien 60 Menschen gewesen, obwohl es nur Platz für die Hälfte gegeben habe, sagte Singh. Vermutlich sei es dadurch zum Unglück gekommen. Es handelte sich um ein kleines Holzboot, wie sie mancherorts als Nahverkehrsmittel genutzt werden. Jedes Jahr ertrinken bei solchen Unfällen zahlreiche Menschen in Indien - wegen überfüllter Boote und weil viele Inder nicht schwimmen können.

dpa

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