Beisetzung in Westminster Abbey

Für Stephen Hawkings Beisetzung werden Tickets verlost - doch ein Detail verwirrt

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Stephen Hawking starb am 14. März mit 76 Jahren.

Für die Beisetzung des weltbekannten Physikers Stephen Hawking in Londons Krönungskirche Westminster Abbey werden 1000 Tickets verlost. Bei der Registrierung herrscht jedoch Verwirrung.

London - Die Verlosung von Eintrittskarten für die Beisetzung des verstorbenen Astrophysikers Stephen Hawking in Londons Krönungskirche Westminster Abbey hat begonnen.

Auf die 1000 Tickets können sich theoretisch auch Besucher aus der Zukunft bewerben: Bei der Online-Registrierung müssen Interessierte ihr Geburtsdatum angeben - und können dabei aus Daten wählen, die bis zum 31. Dezember 2038 reichen. "Achtet auf Zeitreisende in der Abbey", schrieb der Londoner Reiseblogger IanVisits in einem Beitrag.

Hawking mit 76 Jahren gestorben

Der weltbekannte Physiker Hawking war am 14. März im Alter von 76 Jahren gestorben. Am 2. April hatten etwa 500 Freunde und Familienmitglieder von dem bekennenden Atheisten Abschied genommen.

Für den Beisetzungsgottesdienst am 15. Juni in London haben die drei Kinder des Kosmologen 1000 Tickets für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, die jetzt von der Stephen Hawking Foundation verlost werden.

Lesen Sie dazu auch: Nach seinem Tod: Stephen Hawking macht Bedürftigen ein letztes großes Geschenk

Westminster Abbey auch Beisetzung für Öffentlichkeit zugänglich

Professor Hawking habe einst eine Feier für Zeitreisende veranstaltet, schrieb IanVisits in seinem Blog. Demnach habe der Autor des Bestsellers "Eine kurze Geschichte der Zeit" die Einladung erst nach dem Fest veröffentlicht, um zu sehen, wer kommen würde. Auch wenn niemand gekommen sei, "scheint es perfekt, dass die Gedenkseite Menschen, die in der Zukunft geboren wurden, die Teilnahme am Gottesdienst erlaubt".

Westminster Abbey wird auch unmittelbar nach dem Gottesdienst und der Beisetzung für die Öffentlichkeit zugänglich sein, damit Menschen Hawking an seiner Grabstätte die letzte Ehre erweisen können.

AFP

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