Skandal in Baden-Württemberg

Kinderpornos bei WhatsApp getauscht – Polizei beschlagnahmt Handys einer ganzen Schulklasse

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Digitales Klassenzimmer

Skandal in Baden-Württemberg: Eine ganze Schulklasse soll in einem Klassenchat auf WhatsApp kinderporenografisches Material getauscht haben.

Stuttgart - Insgesamt 24 Mobiltelefone beschlagnahmten Staatsanwaltschaft und Polizei in Baden-Württemberg. Die Ermittler handelten auf einen Hinweis hin, dass Schüler in Stuttgart in einem gemeinsamen Klassenchat auf WhatsApp Kinderpornos getauscht hätten. Die ganze Klasse musste ihre Handys an die Behörden abgeben. Jetzt sollen die Daten ausgewertet werden.

Stuttgart: Schulklasse soll Kinderpornos auf WhatsApp getauscht haben

Wie HEIDELBERG24* berichtet, drohen den Schülern nun Anzeigen wegen des Besitzes kinderpornographischer Dateien. Der Versand und Besitz solches Materials ist eine Straftat und kann mehrjährige Freiheitsstrafen nach sich ziehen. Die Polizei in Baden-Württemberg rät Menschen, die unaufgefordert kinderpornografische Dateien zugesendet bekommen, sich sofort mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

In Würzburg hat ein Fall für Aufsehen gesorgt: Ein Logopäde soll Kinderpornos mit kleinen Jungen angefertigt und im Darknet verbreitet haben. HEIDELBERG24* berichtet auch von einem Fall aus den 90ern, der nun vor Gericht verhandelt wird: Der Angeklagte soll sich jahrzehntelang an seiner minderjährigen Stieftochter vergangen haben. 

*HEIDELBERG24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

kab

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