Grausamer Vorfall an US-Universität

Studentin hat ständig Halsweh - dann findet sie heraus, warum

Chennel „Jazzy“ Rowe ist eine schwarze Studentin der University of Hartford im US-Bundesstaat Connecticut.

Chennel „Jazzy“ Rowe klagt seit Wochen über Halsschmerzen. Nun fand sie den dafür Grund heraus. Und der hat verheerende Folgen.

Seit Wochen klagte sie über starke Halsschmerzen, die immer schlimmer wurden.

Connecticut - Chennel „Jazzy“ Rowe ist eine schwarze Studentin der University of Hartford im US-Bundesstaat Connecticut. Seit Wochen klagte sie über starke Halsschmerzen, die immer schlimmer wurden. Ich dachte, dass eine Erkältung im Anmarsch sein müsse, da es draußen auch kälter wurde.“ Nach einem Monat seien die Schmerzen so stark gewesen, dass die Studentin weder essen noch schlafen konnte.

Was sich jedoch dann herausstellte, hätte sie sich nie ausgemalt. Jazzy zog auf eigene Bitte in ein anderes Zimmer. Grund dafür war das schlechte Verhältnis zu ihrer 18-jährigen Mitbewohnerin, Brianna Rae Brochu. Während des Umzugs wurde sie von einer Nachbarin auf einen verstörenden Post bei Instagram aufmerksam gemacht.

Es stellte sich heraus, dass Jazzy keineswegs einen Infekt hatte. Sie wurde von ihrer ehemaligen Mitbewohnerin vergiftet. Diese habe sich in ihrem Post damit gebrüstet, Jazzy endlich losgeworden zu sein. „Nach 1,5 Monaten, in denen ich in ihr Kokosnussöl gespuckt habe, verschimmelten Muschel-Abfall in ihre Creme getan habe, [...] ihre Zahnbürste dahin gesteckt habe, wo die Sonne nicht scheint, und so vieles mehr, kann ich endlich ‚Auf Wiedersehen‘ zu der jamaikanischen Barbie sagen.“ Des Weiteren soll sie eigene Körpersäfte auf dem Rucksack des Opfers geschmiert haben.

Vergangenen Samstag wurde Brochu von der Polizei verhaftet. Brochu sagte bei der Polizei aus, dass sie das Besteck ihrer ehemaligen Mitbewohnerin ableckte und ihre Körperflüssigkeiten auf deren Rucksack verschmierte. Der Rest des Instagram Posts sei jedoch gelogen gewesen, um lustig zu wirken.

Die Tat selbst wird von der Polizei als Hassdelikt eingestuft, da ein rassistisches Motiv vermutet wird. Zudem muss sich die 18-jährige wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und Fremdenfeindlichkeit vor Gericht verantworten. Die Verhandlung wurde auf den 15. November gelegt. Vergangenen Mittwoch nahm auch die Universität Stellung zu dem Vorfall.

Die Stellungsnahme der Hartford University.

Brochu wurde von der Universität auf Lebzeiten ausgeschlossen. Sie soll zuvor ein Vier-Jahres-Stipendium als Unterstützung für ihr Studium gewährt bekommen haben.

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