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Sternschnuppen im Dezember 2021: So sehen Sie die Geminiden in NRW

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Von: Daniel Großert

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Es gibt am Nachthimmel im Dezember unzählige Sternschnuppen zu sehen. Auch in NRW kann man sie sichten. Was Sie zum Himmelsspektakel mit den Geminiden im Jahr 2021 wissen müssen.

Hamm - Im Dezember leuchtet es vielerorts auch in der Dunkelheit: Viele Menschen haben in der Adventszeit ihre Häuser und Wohnungen festlich geschmückt und mit zahlreichen kleinen Lichtern verziert. Doch an einigen Tagen im Advent funkelt es auch am Himmel: Die Geminiden sorgen dann für einen wahren Sternschnuppen-Regen - auch in Nordrhein-Westfalen.

MetorstromGeminiden
Maximum14. Dezember
ZHR150

Sternschnuppen im Dezember 2021: Wie Sie die Geminiden in NRW sehen können

Der Meteorstrom ist 2021 vom 4. bis 17. Dezember aktiv, wie der BR berichtet. Knapp zwei Wochen gibt es also eine große Chance, am Abend- oder Nachthimmel Sternschnuppen zu sehen. Ihren Höhepunkt erreichen die Geminiden demnach in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember. Dann sollen bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel zu sehen sein - in seltenen Fällen sogar bis zu 200.

Für den optimalen Sternschnuppen-Genuss bieten sich die frühen Morgenstunden an. Das liegt daran, dass der Mond während der Geminiden in diesem Jahr zunehmend ist und erst weit nach Mitternacht untergeht. Am zuvor aufgehellten Himmel ist die Chance, Sternschnuppen zu sehen, deutlich geringer. Wer das Mondlicht durch ein Haus oder Ähnliches abblendet, kann sie trotzdem erblicken. Jedoch gilt: je später die Nacht, desto heller die Sternschnuppen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Himmel möglichst frei von Wolken ist.

Sternschnuppen im Dezember: Geminiden lassen den Himmel funkeln

Die Geminiden sind neben den Perseiden, die jedes Jahr im August zu sehen sind, einer der größten Sternschnuppen-Schwärme. Ihren Namen verdanken sie dem Sternbild Zwillinge (lateinisch: gemini), aus deren Richtung die flüchtigen Himmelslichter zu fallen scheinen. Es geht nach Angaben des Portals wetter.de im Dezember bereits am Abend am Osthimmel auf und zieht im Verlauf der Nacht über Süden nach Nordwesten.

Ein Mann beobachtet Sternschnuppen während des Geminiden-Meteoritenschauers.
Die Geminiden sorgen im Dezember für einen wahren Sternschnuppen-Regen. © Danny Lawson/dpa

Die Sternschnuppen der Geminiden entstehen aus einer durch einen Asteroiden verursachten Staubwolke. Wenn deren Partikel in die Erdatmosphäre eintreten, erzeugen sie die Lichterscheinungen am Himmel, die wir als Sternschnuppen kennen. Der Volskmund sagt, dass man sich etwas wünschen darf, wenn man eine gesehen hat.

Vor wenigen Wochen war ein besonders schönes Himmelsspektakel auch über Deutschland zu sehen: Polarlichter. Ein Sonnensturm sorgte dafür, dass das bunte Himmelsleuchten auch in heimischen Regionen auftrat.

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