Video-Panne zum Tränenlachen

TV zeigt Stadion-Sprengung live - was dann passiert, lässt den Reporter verzweifeln

Der US-Reporter James Crugnale wollte spektakuläre Aufnahmen einer Stadionsprengung in Atlanta liefern. Doch im entscheidenden Moment hat er so viel Pech, dass man nur noch lachen kann.

Atlanta - James Crugnale, der Reporter des US-amerikanischen Weather Channel konnte es nicht fassen. Die Sprengung des Football-Stadions Georgia Domes in Atlanta (Bundesstaat Georgia) mit mehr als 70.000 Sitzplätzen war am Montag ein Riesen-Ereignis vor Ort. Deshalb wollte der Sender das Spektaktel im Livestream übertragen. Dazu hatte sich Crugnale extra schon 40 Minuten vorher einen guten Platz gesichert. Alles schien gut vorbereitet: Die Kamera war auf das Stadion gerichtet, die Übertragung funktionierte, das Video lief. Was dann passierte, hatten die Verantwortlichen allerdings nicht auf dem Schirm und ließ den Reporter schier verzweifeln.

Gerade in der Sekunde, als der der Startschuss zur Sprengung fällt und die erste Explosion zu sehen ist, fährt ein Bus direkt vor die Kamera und verdeckt das einstürzende Stadion.

„No bus! Get out of the way, bus! Arghhhhh. What the ...“ (übersetzt: „Nein Bus! Verschwinde Bus! Arghhhhh. Was für eine ...“), hört man den verzweifelten Reporter im Hintergrund immer wieder schimpfen. Als das Stadion schließlich nach rund 25 Sekunden dem Erdboden gleich gemacht ist und nur noch eine große Staubwolke zu sehen ist, hat auch der Bus seinen Zwischenstopp beendet und fährt weiter - zu spät.

Auch wenn Crugnale die Übertragung der Stadionsprengung verdorben wurde, Aufmerksamkeit hat ihm die Aktion in jedem Fall gebracht. Die Aufnahme wurde Tausende Male auf Twitter geteilt.

Hier der Original-Tweet von Crugnale, der allerdings ohne Ton und deshalb nur halb so lustig ist.

Kurioserweise ist es nicht der erste Fall, bei dem ein Busfahrer die Übertragung einer Sprengung platzen ließ. Ähnliches ist  2016 in Schottland passiert.

Weitaus besser funktionierte die Videoaufnahme der Sprengung des steinernen Kamins des früheren Kesselhauses der Paulaner Brauerei in München. Hier gibt es tatsächlich spektakuläre Aufnahmen.

va

Rubriklistenbild: © Screenshot Tweet James Crugnale

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