Bei Live-Aufnahmen am Samstag

SpaceX-Raketenflug zur ISS: Mysteriöse Geste in Raumkapsel - Das steckte dahinter

Millionen TV-Zuschauer wunderten sich bei den Live-Aufnahmen aus der SpaceX-Raumkapsel „Dragon2“. Da flog ein Dinosaurier durchs Bild. Das steckte dahinter.

  • Am Samstagabend startete die Falcon-9-Rakete in Richtung ISS
  • Für das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk war der geglückte Start ein Erfolg. 
  • Viele TV-Zuschauer wunderten sich jedoch über eine Szene bei den Live-Aufnahmen. 

Nicht nur die US-Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley sind mit der Raumkapsel erfolgreich an der ISS angedockt. Auch der Stofftier-Dinosaurier Tremor, der als Maskottchen mit ins All reiste (siehe unten), war bei dem historischen SpaceX-Moment dabei. Bei den Aufnahmen, die der Sender Phoenix im TV übertrug, war der Dino in Rückblenden kurz zu sehen. Zu einem späteren Zeitpunkt, nach Betreten der ISS, werden sich die Astronauten wohl selbst noch zu Wort melden - eventuell mit Dino Tremor im Gepäck. Ein paar Fans dürfte das Spielzeug-Maskottchen auf seiner Weltraum-Mission wohl schon dazugewonnen haben. 

SpaceX-Raketenstart: Rätselhafte Geste in Raumkapsel - Das steckte dahinter

Cape Canaveral - Unzählige TV-Zuschauer auf der ganzen Welt* verfolgten am Samstagabend den atemberaubenden Start der SpaceX-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All. Es waren beeindruckende Live-Aufnahmen des Bilderbuchstarts der Falcon-9-Rakete. Nur wenige Minuten brauchte die Rakete, bis sie das All erreichte. Dann kam es zu einer rätselhaften Szene in der “Dragon 2“-Raumkapsel - live zu sehen im Fernsehen. 

Einer der beiden Astronauten hielt einen Stofftier-Dinosaurier hoch, der daraufhin vor der Kamera schwebte. Es handelt sich dabei um eine alte Raumfahrt-Tradition der NASA - und möglicherweise steckt auch eine Botschaft an die Familie auf der Erde dahinter.

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SpaceX: Das steckt hinter der Dino-Szene in der Dragon2-Raumkapsel

Sobald ein Raumschiff Null-G erreicht, also die Schwerelosigkeit, zeigt das der fliegende „blinde Passagier“ an. Es ist sozusagen der Indikator dafür, dass die Gewichtskraft im Orbit verschwunden ist. Die Astronauten selbst sind zu diesem Zeitpunkt noch fest an ihre Sitze angegurtet und schweben noch nicht. Im Netz wurde gleich recherchiert, welches Stofftier es diesmal ins All geschafft hatte. 

Dritter SpaceX-Passagier: Ein anderer Plüschtier-Dino war schon auf der ISS

Dass es ausgerechnet ein Plüschtier-Dino war, könnte aber auch eine Botschaft nach unten gewesen sein. Denn Astronaut Douglas G. Hurley, der den Dino fliegen ließ, ist in zweiter Ehe verheiratet mit Karen Nyberg. Die ist ebenfalls Astronautin und nahm 2013 für ihren Sohn Jack einen selbstgenähten Dinosaurier mit zur ISS

Diesen Dinosaurier nahm die Astronautin Karen Nyberg mit zur ISS.

Auch der neue Raumschiff-Dino wird es bis zur Internationalen Raumstation schaffen, dorthin ist Hurley mit der Falcon-9-Rakete unterwegs. Für den 54-jährigen US-Amerikaner ist es bereits die dritte Weltraum-Mission. Inzwischen ist Hurley mit seinem Kollegen Robert Behnken wieder auf der Erde. Die beiden landeten in der SpaceX-Kapsel „Endeavour" sicher im Golf von Mexiko.

Elon Musk postete ein ähnliches Foto aus der Dragon2-Raumkapsel

Bei einem Dragon-Testflug im März war eine kleine Stoff-Erdkugel dabei. Elon Musk* selbst postete stolz Fotos der Plüsch-Erde in der Raumkapsel. Derweil träumt der Milliardär von noch größeren Zielen: Er will Menschen zum Mars schicken*. Mit seinem Starlink-Projekt* sorgte er aber auch für Kritik bei Astronomen. Befremdliche Lichterketten sind nämlich von der Erde aus zu sehen. 

Im Juli ist der Komet „Neowise“ mit bloßem Auge am Himmel zu sehen. Tech-Milliardär Elon Musk arbeitet unterdessen mit Hochdruck an seinem nächsten Großprojekt - der Verschmelzung zwischen Mensch und Computer*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © NASA

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