Abgetrennte Hände in Plastiktüten gesteckt

Selbstjustiz: Unbekannte verstümmeln sechs Menschen

Guadalajara - Unbekannte haben in Mexiko fünf Männer und eine Frau verstümmelt.

Den Opfern wurden nahe der Stadt Guadalajara die Hände abgeschnitten, wie die Zeitung „El Informador“ am Montag berichtete. Die abgetrennten Hände ließen die Täter in Plastiktüten am Tatort zurück. Eine siebte Person wurde getötet.

Offenbar handelte es sich um Selbstjustiz. Nach einer am Tatort zurückgelassenen Botschaft sollte es sich bei den Opfern um Kriminelle handeln. Unterzeichnet war das Schreiben mit „Eliteeinheit gegen Ratten“. Mit „Ratten“ werden in Mexiko häufig Diebe bezeichnet.

Die Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht. „Sie haben uns nichts gesagt, sie sind noch traumatisiert“, sagte der stellvertretende Polizeichef Eduardo Palacios. „Hier gibt keiner Informationen über gar nichts.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.