Folgenschwerster Unfall dieser Saison

Nach Drama in Alpen: Auch sechster Wanderer aus Bayern gestorben

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Jede Hilfe kam zu spät: Keiner der sechs Bergwanderer überlebte das Unglück in den österreichischen Alpen.

Nun ist auch ein 75-jähriger Bergwanderer seinen schweren Verletzungen nach dem Drama in den österreichischen Alpen erlegen. Seine fünf Begleiter waren bereits tot geborgen worden.

Krimml - Zwei Wochen nach einem tödlichen Unglück in den österreichischen Alpen ist auch das sechste Mitglied einer Wandergruppe aus Bayern seinen Verletzungen erlegen. Der 75-Jährige sei in einem Krankenhaus gestorben, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag unter Berufung auf die Polizei. Damit hat keiner der sechs Bergsteiger aus Bayern das Unglück vom 27. August an der Mannlkarscharte bei Zell am See überlebt.

Die sechs Bergsteiger waren am Sonntag vor zwei Wochen von einer Hütte zu ihrer Wanderung in mehr als 3000 Metern Höhe aufgebrochen und an einem vereisten Gletscherhang verunglückt. Einer in der Seilschaft war ausgerutscht und hatte die übrigen mit in die Tiefe gerissen.

Die Wanderer waren zwischen 34 und 75 Jahre alt. Der Älteste von ihnen war mit schweren Verletzungen geborgen worden, an denen er nun starb. Das Unglück an der Mannlkarscharte war der bislang folgenschwersten Unfall dieser Saison in den österreichischen Alpen. Jeden Sommer kommen dort dutzende Bergsteiger ums Leben.

afp

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