Ganz Österreich ist fassungslos

Alle bilden eine Rettungsgasse - da wendet die Post-Fahrerin einfach auf der Autobahn

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Der Lkw-Fahrer konnte es nicht glauben: Direkt vor seinem Laster wendete das Postauto auf der Autobahn. 

Ab durch die Rettungsgasse als Geisterfahrerin: Eine Post-Mitarbeiterin wendete dreist und unverantwortlich mitten auf der Autobahn. 

Salzburg - Ist sie denn völlig verrückt?! Eine Postzustellerin hatte am Montagmorgen keine Lust im Stau zu stehen und wendete mitten auf der Tauern-Autobahn bei Salzburg. Dann fuhr sie einfach durch die Rettungsgasse als Geisterfahrerin davon. Ganz Österreich regt sich jetzt über das unverantwortliche Fahrmanöver auf. Durch eine geteilte Videoaufnahme auf der Facebook-Seite von Hitradio Ö3 wurde das Verhalten der Fahrerin dem ganzen Land bekannt. 

Post kündigt Konsequenzen an 

Bereits über 660.000 Facebook-Nutzer sahen das Video bis zum Dienstagnachmittag. Die Aufnahme hatte ein Hörer des Senders, ein Lkw-Fahrer aus Salzburg, mit seinem Smartphone gemacht und Ö3 zugespielt. Auch durch sein Hupen ließ sich die Post-Mitarbeiter nicht von ihrem Vorhaben abbringen und düste davon. 

Nach Informationen des ORF wollte die Post-Fahrerin wohl die nächste Ausfahrt erreichen, die etwa 500 Meter zurücklag. Der Lkw-Fahrer versuchte umgehend die Polizei anzurufen, doch mitten im Gespräch gab sein Handy den Geist auf - Akku leer! Erst später konnte er seine Aufnahme als wichtiges Beweismittel auch den Polizisten zur Verfügung stellen. 

Gegenüber dem ORF kündigte die Post arbeitsrechtliche Konsequenzen an: „Unsere Mitarbeiter haben sich selbstverständlich - genauso wie jeder Verkehrsteilnehmer - an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Wir werden dieses Verhalten, das für uns nicht nachvollziehbar ist, zunächst einmal intern überprüfen. Das Vorgehen ist nicht akzeptabel und wird auch dienstrechtliche Konsequenzen haben - wie die genau aussehen werden, kann ich derzeit noch nicht sagen. Wir haben mit der betreffenden Mitarbeiterin aber bereits Kontakt aufgenommen“, so Post-Pressesprecher David Weichselbaum.

Diese Strafe droht ihr vom Staat

Auch von der Justiz droht der Fahrerin nachträglich noch eine Strafe. Das Bußgeld in solchen Fällen beträgt mindestens 400 Euro. Was für die Post-Mitarbeiterin noch bitterer sein dürfte: Ein Führerscheinentzug für mindestens sechs Monate ist wahrscheinlich. 

Es scheint ganz so, als dürfte dieses Fahrmanöver das komplette Leben der Post-Fahrerin auf den Kopf stellen. Zuerst brachte sie andere in Gefahr, nun damit auch ihre eigene berufliche Existenz! 

mag

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