Wetter-Phänomen trübt Sonne und Laune

Sahara-Staub auf dem Weg nach Deutschland - das sind die Folgen

+
Saharasand in Bayern

Sahara-Staub aus Afrika ist auf dem Weg nach Deutschland. Neben trüber Sicht bringt das Wetter-Phänomen noch weitere Folgen mit sich.

Offenbach - Wenn beim Blick zum Himmel eine eher trübe Sicht herrscht, ist Sahara-Sand schuld: Der Wüstensand wirbelt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom, Dienstag derzeit aus dem Süden und Südwesten nach Mitteleuropa und kann dort zur Wolkenbildung beitragen. Da in den kommenden Tagen gebietsweise Regenschauer, Gewitter und sogar Starkregen drohen, könnten diese Staubpartikel ausgewaschen werden und nach dem Regen als feine Schicht auf der Oberfläche von Autos, Terrassen oder Dächern liegen bleiben.

Von Schauern und Gewittern weitgehend verschont bleibt nach DWD-Angaben zunächst das Küstenumfeld von Nord- und Ostsee. Dort nämlich fließt an der Südflanke des Hochs „Martin“ trockenere Luft ein. Dafür steigen die Temperaturen ganz im Norden am Dienstag kaum über 15 Grad, während ansonsten in Deutschland Höchsttemperaturen zwischen 16 und 22 Grad erreicht werden.

Insgesamt macht der April in den kommenden Tagen seinem Namen alle Ehre: Zwischen Regenschauern und Gewittern gibt es immer wieder trockene und sogar heitere Abschnitte. Am Donnerstag ist in den Alpen mit Föhnsturm zu rechnen. Auch an der See und im Osten sind dann vereinzelte stürmische Böen möglich.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.