Gemälderaub von Gotha

Röntgen-Museum in Remscheid hilft bei Kriminalfall um gestohlene Gemälde

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Dieses Gemälde – „Brustbild eines unbekannten Herrn mit Hut und Handschuhen“ von Frans Hals – war aus dem Schloss Friedenstein gestohlen worden und 2018 wieder aufgetaucht. 

Mit Röntgenbildern aus Lennep konnten Forscher beweisen, dass gestohlene Meisterwerke aus dem Gemälderaub von Gotha echt sind.

Remscheid - Es ist ein echter Kunstkrimi: Der Gemälderaub in Gotha. Im Dezember 1979 verschwanden die Meisterwerke bei einem Einbruch spurlos aus dem Schloss Friedenstein. Und 2018 tauchten sie unter dubiosen Umständen wieder auf. Aber waren es auch die echten Bilder aus dem Gemälderaub? An dieser Recherchearbeit war das Röntgen-Museum in Remscheid beteiligt. Die Experten hatten bei dem Kriminalfall, der in diesen Tagen bundesweit Schlagzeilen machte, einen entscheidenden Hinweis.

Bei dem Diebesgut aus dem Gemälderaub in Gotha handelt es sich um fünf Gemälde, unter anderem um die „Heilige Katharina“ von Hans Holbein dem Älteren aus dem Jahr 1509 oder um das „Brustbild eines unbekannten Herrn mit Hut und Handschuhen“ von Frans Hals. Röntgenbilder aus dem Archiv des Röntgen-Museums konnten durch eine aufgenommene Besonderheit den Beweis liefern, dass die wieder aufgetauchten Gemälde auch tatsächlich echt sind, wie rga.de* berichtet.

*rga.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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