Seit dem 18. Februar verschwunden 

Kaum noch Hoffnung: So suchen die Ermittler nun nach Rebecca (15)

+
Seit dem 18. Februar fehlt von Rebecca (15) aus Berlin jede Spur. 

Noch immer ist Rebecca Reusch aus Berlin verschwunden. Nun spricht ein Mordermittler über das weitere Vorgehen bei der Suche. 

  • Seit dem Morgen des 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin vermisst.
  • Die Kripo geht von einem Tötungsdelikt aus.
  • Zuletzt übernachtete die Schülerin bei einer ihrer Schwestern und deren Ehemann im Haus des Paares. 
  • Am zehnten Tag nach dem Verschwinden Rebeccas kam es zu einer Festnahme - ihr Schwager steht unter Verdacht und ist polizeibekannt.
  • Die Ermittler suchten auch über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ - rund 2.000 Hinweise gingen insgesamt ein.
  • Die bisherigen Entwicklungen im Fall Rebecca können Sie hier nachlesen.
  • Am 22. März wurde Florian R. dann freigelassen, bereits zum zweiten Mal. Die Staatsanwaltschaft hält ihn trotzdem weiterhin für tatverdächtig. 
  • Die Anwältin von Florian R. kritisiert Ermittler und Medien.
  • >>>Aktualisieren<<<

    9.58 Uhr: Die Suche nach der vermissten Rebecca aus Berlin scheint seit Tagen nicht voranzugehen. Seit der Schwager des Mädchens aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, scheint Stillstand in die Ermittlungen gekommen zu sein. Nun berichtet die Morgenpost über die Ermittlungsarbeit der involvierten Mitarbeiter der Mordkommission. Dirk Mittelstädt ist Chef der Vermisstenstelle beim Landeskriminalamt (LKA) und kümmert sich nun um den Vermisstenfall Rebecca. Obwohl der Kommissariatsleiter natürlich nicht über Details reden darf, erklärt er in dem Interview das Vorgehen der Ermittler. 

    Jeden Morgen und jeden Abend treffen sich die Mordermittler in einem Besprechungsraum am Tiergarten. Bei diesen Treffen tauschen die einzelnen Fahnder selbst ermittelte Erkenntnisse aus, entwickeln mögliche Hypothesen und neue Ermittlungsansätze. Normalerweise arbeiten sechs bis acht Ermittler und ein Chef in einer Mordkommission. Im Fall der vermissten Rebecca Reusch aus Berlin arbeiten jedoch insgesamt zwei Mordkommissionen, um alle eingegangen Hinweise abarbeiten zu können. 

    An den Ermittlungen ist ebenfalls Kriminalhauptkommissar Thomas Scherhant beteiligt. In dem Interview erklärt er, dass er über die häufigen Interviews und die Medienpräsenz der Familie zwiegespalten denke. So sei es zunächst nicht negativ, einen Fall am „Köcheln“ zu halten. Dadurch könnten jederzeit neue Hinweise eingehen. Durch zu intensive öffentliche Auftritte könne sich ein Fall jedoch auch verselbstständigen. Lesen Sie ab nun alle weiteren Nachrichten zu Rebecca in unserem neuen Nachrichten-Ticker. 

    Update vom 2. April, 7.30 Uhr: Wie geht es nun weiter? Die Berliner Morgenpost zitiert Ermittlerkreise: Noch seien nicht alle Hinweise ausgewertet. Die Hoffnung auf den entscheidenden Tipp oder den Spaziergänger oder Jäger, der doch noch die Leiche findet, schwinde jedoch von Tag zu Tag. Eine Anklage gegen den Schwager nur auf Grundlage der derzeitigen Indizien zu erheben, sei auch keine Option, heißt es. Der Angeklagte würde freigesprochen – und wäre danach fein raus. Denn nach einem Freispruch darf niemand noch einmal angeklagt werden – auch dann nicht, wenn es neue Hinweise gibt.

    Lesen Sie auch: Vor 24 Jahren verschwand Sonja Engelbrecht spurlos. Die damals 19-jährige verschwand auf dem Heimweg mitten in München. 

    Hellseher schreibt der Polizei, wo Rebeccas Leiche liegt

    21.15 Uhr: Seit eineinhalb Monaten wird Rebecca nun vermisst, noch immer fehlt von der 15-Jährigen jede Spur. Ein Hellseher meinte sogar zur Polizei, er wisse, wo sich ihre Leiche befinde. Die Lage dürfte vor allem für Rebeccas Familie unglaublich schwer sein. Doch auch die Angehörigen geben nicht auf - vor allem Rebeccas Schwester Vivien startet auf Instagram immer wieder Suchaktionen. Nun scheint sie jedoch eine Pause zu brauchen. In ihrer Story veröffentlicht sie ein Foto eines strahlend blauen Himmels, Sonne scheint auf die Wiese. Darunter schreibt sie „Kraft tanken“.

    Die Suche nach ihrer Schwester Rebecca ist für Vivien offensichtlich kräfteraubend.

    Rebecca vermisst: Hellseher schreibt der Polizei, wo ihre Leiche liegt

    13.32 Uhr: Langsam aber sicher scheint Stillstand in die Suche nach der 15-jährigen Rebecca zu kommen. Bereits seit Tagen wird nicht mehr aktiv nach dem vermissten Mädchen gesucht, bislang führte kein Hinweis zu dem Verbleib der Schülerin. Nun meldete sich ein Hinweisgeber im Gespräch mit dem Berliner Kurier. Michael Schneider ist Hellseher und pocht darauf, den Ablageort von Rebeccas Leiche zu kennen. Demnach könne das Rätsel um die verschwundene 15-Jährige in Briesen im Landkreis Oder-Spree gelöst werden. Dort würde die Leiche des Mädchens liegen. 

    In einem im Berliner Kurier veröffentlichten Brief bittet er Polizei und Staatsanwaltschaft „höflich“, seinem „per Mail übermittelten Hinweis auf den Ort Briesen als Ablageort für Rebecca's Leichnam nachzugehen". Schneider will sogar die genauen GPS-Koordinaten übermittelt haben. Sein Wissen begründet der Hellseher mit einer übersinnlichen Eingebung. 

    Doch der gelernte Journalist will auch einen handfesten Beweis haben. Als Schneider seiner Eingebung folgte und auf eigene Faust per Telefon recherchierte, fand er offenbar einen Augenzeugen. Dieser will angeblich „einen pinken Twingo mit einem Berliner Kennzeichen und einen dunkelhaarigen Mann mit Basecap am Steuer am 18. Februar mittags in Briesen gesehen" haben. 

    Ob die Polizei auch den Hinweis des Hellsehers abarbeitet, ist bislang nicht bekannt. Michael Schneider verstehe eine Skepsis gegenüber solcher Hinweisen grundsätzlich zwar, behauptet aber in dem veröffentlichten Brief, dass solche übersinnlichen Wahrnehmungen in den USA und Russland wie selbstverständlich in die Ermittlungsarbeit der Polizei einbezogen werden. 

    Wie der Berliner Kurier erfahren haben will, soll der von Schneider erwähnte Zeuge bereits zweimal vernommen worden sein. Doch klar ist: der selbsternannte Hellseher meldet sich bei öffentlichen Kriminalfällen oft zu Wort. Jedesmal erklärt Schneider, das Rätsel eines Falls lösen zu können. Ob die Polizei auch seinem Hinweis nachgeht, ist unklar.  

    Hass-Nachrichten an die Familie: Rebeccas Schwester schockiert mit dramatischem Statement  

    Update vom 1. April 2019, 9.49 Uhr: Seit sechs Wochen fehlt von Rebecca Reusch aus Berlin schon jede Spur, nun äußerte sich ihre Schwester Vivien erneut in einem emotionalen Instagram-Beitrag. Auslöser des Statements ist offenbar die immer wieder aufkeimende Kritik an Vivien und ihrer Familie. „Ich bekomme Nachrichten wie: ´Sieht so eine trauernde Schwester aus?´“, berichtet die 23-Jährige. Ihre Mutter Brigitte Reusch berichtete bereits vergangene Woche, dass die komplette Familie immer wieder mit Anfeindungen fremder Leute zu kämpfen habe. 

    Den emotionalen Post unterstreicht Vivien Reusch sogar mit einem lachenden Foto aus einem Restaurant, in ihrem Arm ihr kleines Baby. „Wie genau sieht jemand trauerndes für dich aus? Und aus welchem Grund sollte ich trauern? Ich bin traurig, ja. Zu tiefst erschüttert um ehrlich zu sein. Aber heißt es nicht, dass jemand trauert, weil eine Person für immer aus ihrem Leben gegangen ist? So sehe ich das. Ich bin traurig, jedoch trauere ich nicht“, erklärt die 23-Jährige eindringlich. 

    Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

    Ich bekomme Nachrichten wie: "Sieht so eine trauernde Schwester aus?" Aber wie genau sieht jemand trauerndes für dich aus? Und aus welchem Grund sollte ich trauern? Ich bin traurig, ja. Zu tiefst erschüttert um ehrlich zu sein. Aber heißt es nicht, dass jemand trauert, weil eine Person für immer aus ihrem Leben gegangen ist? Ist dann nicht all die Hoffnung verloren? So sehe ich das. Ich bin traurig, jedoch trauere ich nicht. Eigentlich bin ich ein zutiefst positiver Mensch. Versuche in den dunkelsten Momenten das Licht zu sehen. Aber ja, auch mir fällt das zur Zeit mehr als schwer. Es ist alles dunkel. Ein unendlich langer Tunnel. Keiner kann sagen wann dieser endet. Es ist als wäre über alles ein Schleier. Wie in einer Traum-Sequenz in einem Film. Mein Sohn, ein Licht welches scheint, ob Tag, ob Nacht. Für mich ist er die Pure Hoffnung. Auch an den dunkelsten Tagen. Er, mein Glaube, meine Familie. Das gibt mir die Kraft. Die Kraft zu hoffen. Die Kraft zu Leben. Und ja. Auch ich lache. Ich lache obwohl meine kleine Schwester nicht da ist. Würde Becci wollen, dass wir alle den Kopf in den Sand stecken, nur noch weinen, nie wieder lachen? Nein! Ich denk an dich Prinzessin und ich denke an unsere Momente und ich werde lachen ❣ #findbecci

    Ein Beitrag geteilt von Viva La Vida - Vivien Reusch (@viiiivaaa_) am

    Die ältere Schwester des vermissten Mädchens berichtet in dem Statement auch, wie schwer die momentane Zeit für die Familie ist: „Es ist alles dunkel. Ein unendlich langer Tunnel. Keiner kann sagen wann dieser endet. Es ist als wäre über alles ein Schleier.“ Mit dem fröhlichen Foto will Vivien Reusch jedoch ein Zeichen setzen, allen Hass-Nachrichten endlich ein Ende setzen. „Auch ich lache. Ich lache obwohl meine kleine Schwester nicht da ist. Würde Becci wollen, dass wir alle den Kopf in den Sand stecken, nur noch weinen, nie wieder lachen? Nein!“, bekräftigt die 23-Jährige. 

    Ob die Polizei nach zwei Tagen Stillstand heute endlich wieder nach der 15-Jährigen suchen wird, ist noch nicht klar. 

    Stillstand im Fall Rebecca: Suche abgebrochen - Polizei mit klarer Aussage 

    Update vom 31. März 2019, 14.33 Uhr: Aktuell gibt es keine weitere Suchaktion nach der vermissten Rebecca (15) aus Berlin. Ob die Polizei wieder ausrückt oder wann eine neue Suchmaßnahme anberaumt wird, solle sich erst am Montag entscheiden, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Anfrage gegenüber Ippen-Digital-Zentralredaktion. Jedes weitere Vorgehen würde gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und der Mordkommission abgestimmt.    

    Die News vom 29. März 2019; 15.36 Uhr: Nach zwei Tagen Stillstand auf der Suche nach der 15-jährigen Rebecca, wurde am Freitag endlich wieder gesucht. Mit einem Personenspürhund und zwei bis drei Beamten wurde erneut an der Autobahn 12 Berlin nach Frankfurt nach einer Leiche gesucht. Wie die Morgenpost nun berichtet, offenbar wieder vergeblich. Die Suche am Freitag musste unterbrochen werden. Ob die Suche am Wochenende fortgesetzt wird: unklar. „Es sind keine neuen Suchmaßnahmen vorgesehen“, erklärte ein Sprecher demnach am Samstag. 

    Lesen Sie auch: Die Polizei Rostock sucht nach dem 12-jährigen Leon. 

    Rebecca Reusch (Berlin) vermisst: Mutter berichtet von Angriffen - und äußert einen Verdacht

    11.56 Uhr: Wie die Polizei nun gegenüber der Bild bestätigte, gehe die Suche nach der vermissten Rebecca aus Berlin am Nachmittag weiter. Erneut würde südlich der Autobahn 12 Berlin nach Frankfurt an der Oder gesucht. Über den genauen Einsatzort machte die Polizei keine Angaben. Während die Suche nach der vermissten 15-Jährigen noch zu Beginn von einer Hundertschaft durchgeführt wurde, werden an diesem Nachmittag demnach nur zwei bis drei Beamte und ein Personenspürhund nach dem Mädchen suchen. 

    Update vom 29. März 2019, 9.51 Uhr: Bislang scheint keine neue Suchaktion nach der vermissten Rebecca aus Berlin geplant zu sein. In einem Gespräch mit RTL meldete sich nun die Mutter des Mädchens zu Wort. In dem Interview erzählt Brigitte Reusch, wie viel Hass der Familie des Mädchens mittlerweile entgegen schlägt: „Natürlich werden wir auch angegriffen, weil wir mit den Medien zusammenarbeiten. Aber wir haben ja Hoffnung, dass wir irgendwann noch unser Kind finden!“ Die besonders starke Medienpräsenz der ganzen Familie erklärt Brigitte Reusch mit der dadurch entstehenden Aufmerksamkeit: „Wenn wir es nicht publik machen, wer soll denn dann noch nach dem Kind gucken?“ 

    Teilweise werde die Mutter der 15-Jährigen sogar öffentlich beleidigt. „Einmal wurde ich auf der Straße beleidigt, ich solle mein Kind selbst suchen und nicht die Steuergelder dafür ausgeben“, erinnert sich die dreifache Mutter. Wie Brigitte Reusch weiter berichtet, würden sich unverschämte Personen sogar per E-Mail bei der Familie melden. „Ich fühle mich auch nicht wohl, vor der Kamera zu sitzen und zu reden. Das ist nicht mein Hobby“, erklärt sie.  

    Obwohl von Rebecca bislang noch jede Spur fehlt und weitere Suchaktionen nach der 15-Jährigen vorerst nicht geplant zu sein scheinen, klammert sich Mutter Brigitte weiter an eine Hoffnung. In einem dringlichen Appell richtet sie eine Botschaft an mögliche Entführer ihrer Tochter: „Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Kind irgendwo festgehalten wird. Und darum möchte ich auch bitten, wenn diejenigen mich hören, sie endlich frei zulassen!“ 

    Das waren die News zu Rebecca vom 28. März

    16.17 Uhr: Wie die Berliner Polizei nun offiziell bekanntgab, wurde die Suche nach der Leiche von Rebecca in Brandenburg vorerst unterbrochen. Bereits am Mittwoch und dem heutigen Donnerstag gab es keine weiteren geplanten Suchaktionen nach dem Mädchen. Die Mordkommission will nun überlegen, wie sie in dem Vermisstenfall weiter vorgeht. 

    13.23 Uhr: Seit Tagen wird es still im Vermisstenfall Rebecca Reusch. Aktuell sind keine weiteren Suchaktionen durch die Polizei geplant. Und auch die Familie der Schülerin hält sich seit Tagen im Hintergrund, zuletzt trat Schwester Jessica vor die Kamera. Nun tauchte ein emotionales Video der Familie auf, Schwester Vivien veröffentlichte das offenbar selbst produzierte Video auf ihrem privaten Instagram-Account.  

    Lesen Sie auch bei fnp.de*: Mädchen vermisst - Aufruf der Familie: Wer hat Alina (14) gesehen?

    In dem kurzen Clip werden dutzende noch bislang unveröffentlichte Fotos der 15-Jährigen im Kreise ihrer Familie gezeigt. Ob im eleganten rosa Kleid, Arm in Arm mit Schwester Vivien, beim Spielen am Strand oder im Paris Urlaub. Rebecca und Vivien scheinen sich sehr nah gestanden zu haben. Diesen Eindruck bestätigt die 23-Jährige in einem kurzen Statement. „Niemand kann fühlen was wir einander bedeuten. Ein unsichtbares Band, welches uns für immer fest zusammen hält. Ich liebe dich vom ganzen Herzen Prinzessin. Ich bete jeden Tag, dass ich dich wieder in meinen Armen halten kann“, ist auf dem Social-Media-Account zu lesen. Knapp 14.000 Aufrufe hatte das Video bereits in der ersten Stunde. 

    09.05 Uhr: Wie die Polizei bereits am Mittwoch gegenüber B.Z. bestätigte, seien auch für den Donnerstag keine weiteren Suchaktionen nach der verschwundenen Rebecca geplant. Die bisher knapp 2.000 eingegangene Hinweise werden allerdings weiter geprüft. Auch die Familie der 15-jährigen Schülerin hat sich zunächst weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nachdem Schwester Jessica zum Anfang der Woche in einem Interview über die aktuelle Situation der Familie sprach, äußerte sich seitdem kein Familienmitglied in einem offiziellen Interview mehr zu Wort. 

    Lesen Sie auch: Schock bei Aktenzeichen XY: Stimme der ZDF-Sendung unerwartet verstorben. 

    14.38 Uhr: Mit emotionalen Worten wendete sich Rebeccas Schwester Vivien Reusch bereits am Dienstag an die Öffentlichkeit. Mit fröhlichen Fotos aus dem Leben der Familie erklärt die 23-Jährige: „Immer wieder denke ich an unsere gemeinsamen Momente zurück und mir kommen die Tränen. Und plötzlich spüre ich diese Leere. Du bist nicht da. Es kommt mir vor wie Jahre. Eine unerträgliche, unglaublich schmerzhafte Zeit.“ 

    Während die meisten von der Schwester veröffentlichten Fotos Rückblicke aus den vergangenen Jahren und der gemeinsamen Kindheit darstellen, ist auf einem der Fotos ein aktueller Moment aus dem Leben der Familie zu sehen. Auf einem Regalbrett stehen Fotos der vermissten Rebecca, auf einem von ihnen lacht die 15-Jährige gemeinsam mit Schwester Vivien in die Kamera. Ein Kreuz steht direkt daneben. Mit dem Bibel-Vers „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“, versieht Vivien Reusch das Bild. 

    Dieses Foto veröffentlichte Vivien Reusch auf ihrem Instagram-Account. 

    10.43 Uhr: Obwohl Florian R. bereits am vergangenen Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, scheint der Rummel um den Schwager der vermissten Rebecca noch immer nicht abzuklingen. Im Interview mit RTL äußerte sich nun die älteste Schwester des Mädchens. „Becci ist ein sehr fröhlicher Mensch. Humorvoll, sehr der Kumpeltyp und sie hat überall getanzt, wenn es eine freie Stelle gab“, erklärt die 27-Jährige. Jessica R. spricht auch über das Wochenende, an dem Rebecca im Haus der kleinen Familie übernachtete. „Da war alles schön. Da hat sie sich zwar über einen Ex-Freund beschwert, aber wer macht das nicht“, berichtet die Schwester der 15-Jährigen. 

    Kurz nach dem Verschwinden des Mädchens erklärte die Familie in einem Interview zunächst, dass Rebecca zwar keinen aktuellen Freund habe, jedoch eine Internetbekanntschaft treffen wolle. 

    Wie die B.Z. am Mittwoch berichtet, seien für Mittwoch und Donnerstag zunächst keine weiteren Suchaktionen geplant. Demnach würden Ermittler der zuständigen Mordkommission zunächst ihr weiteres Vorgehen besprechen. 

    Update 27. März, 06.51 Uhr: Nicht nur der Kindergarten seiner Tochter untersagt es Florian R. seine Tochter vorbeizubringen oder abzuholen. Auch sein Arbeitgeber, ein Hotel, in dem der Schwager des Mädchens als Koch arbeitete, hat ihm die weitere Zusammenarbeit offenbar bis auf weiteres untersagt. Das berichtete die Anwältin Florian R.s, Petra Klein, dem Focus. „Der Arbeitgeber hat verständlicherweise Angst vor der Medienmeute. Deshalb kann er nicht in sein normales Leben zurückkehren. Und jemand anderes wird ihn so schnell auch nicht einstellen.“

    Es scheint als habe Florian R. keine Chancen, je wieder in ein normales Leben zurückzukehren - zumindest solange Rebecca nicht gefunden, und die Polizei endgültig von seiner Unschuld überzeugt ist. Rebecca gilt seit nun mehr als fünf Wochen vermisst. Noch immer arbeitet die Polizei 2000 Hinweise ab. Bisher ergebnislos. Ob es noch weitere Suchaktionen geben wird und wie mit dem Fall weiter umgegangen wird, ist derzeit offen.

    Rebecca Reusch vermisst: Anwältin spricht über „Hetzjagd“ auf Schwager

    21.39 Uhr: Noch immer gilt Florian R. für die Ermittler als tatverdächtig. Obwohl der Schwager der vermissten Rebecca am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, konzentrieren sich Ermittler immer noch auf die These, dass der 27-Jährige seine Schwägerin umgebracht und an einen Ort in Brandenburg gebracht haben muss. 

    Für die Anwältin des Kochs eine unverständliche Art und Weise. Wie Rechtsanwältin Petra Klein im Interview mit Focus Online erklärt, habe vor allem der Umgang mit dem 27-Jährigen dazu geführt, dass nun „praktisch zur Jagd auf meinen Mandanten aufgerufen wurde." Die Anwältin erklärt dabei, dass sie ihrem Mandanten geraten habe, dass er wieder zur Arbeit gehen soll. „Aber der Arbeitgeber hat verständlicherweise Angst vor der Medienmeute. Deshalb kann er nicht in sein normales Leben zurückkehren. Und jemand anderes wird ihn so schnell auch nicht einstellen“, so Klein. Ob dem Schwager der vermissten Rebecca in seiner Anstellung als Koch gekündigt wurde, erklärt die Rechtsanwältin dabei jedoch nicht. 

    Video: Chronologie des Falls "Rebecca"- 38 Tage der Ungewissheit

    Klar ist jedoch: Florian R. darf sein eigenes Kind nicht mehr zum Kindergarten bringen. Die Einrichtung habe es ihm untersagt, sein Kind in den Kindergarten zu bringen oder es abzuholen. Der Grund sei offenbar die Angst vor der Medienaufmerksamkeit. Rechtsanwältin Klein kritisiert ebenfalls das Vorgehen der Ermittler. Demnach sei vor allem die Veröffentlichung der Fotos des dringend Tatverdächtigen unnötig gewesen. Aus ihrer Sicht wären die Veröffentlichung der Fotos des Autos und der Wegstrecke ausreichend gewesen. Daraufhin hätte man Hinweisgebern, die sich daraufhin gemeldet hätten, ein Foto des Tatverdächtigen vorlegen können. „So bekommt man eine viel höhere Trefferquote, und die Beweiskraft dieser Aussage ist viel höher“, sagt Klein.

    Rechtsanwältin Klein kritisierte bereits vor drei Tagen im Interview mit Focus Online, dass sich Ermittler bei der Aufklärung des Falls nur einseitig auf den Schwager konzentrieren würden. "Man könnte derzeit die Vermutung haben, dass die Polizei nicht mehr die Aufklärung des Falles in erster Linie verfolgt, sondern eigentlich nur noch mit der Suche nach einer Leiche beschäftigt ist, die es möglicherweise gar nicht gibt", so Petra Klein.

    Rebecca Reusch aus Berlin vermisst: Schwester veröffentlicht Statement

    18.45 Uhr: Während sich am Dienstag zunächst Rebeccas Schwester Jessica in einem Interview äußerte,  veröffentlichte nun auch die zweite Schwester der Vermissten ein bewegendes Statement. Wie auf dem Instagram-Account der 23-jährigen Vivien zu lesen ist, glaubt die Familie noch immer daran, dass Rebecca auch 36 Tage nach ihrem Verschwinden am Leben ist. „Du bist nicht da. Es kommt mir vor wie Jahre. Eine unerträgliche, unglaublich schmerzhafte Zeit. Kein Lebenszeichen von dir. Niemand, der so etwas erlebt hat kann sich ansatzweise vorstellen wie es in uns aussieht“, lässt Vivien Reusch knapp 60.000 Leser wissen. 

    Ihrem Text fügt die 23-Jährige dann bewegende Bilder hinzu. Auf einem Bild ist ein kleiner Altar zu sehen. Neben Fotos der vermissten Rebecca steht ein kleines Holzkreuz. Auch gemeinsame Bilder der Geschwister wurden in dem Beitrag hochgeladen. Rebecca und Vivien lachend, als kleine Kinder. Die Liebe zwischen den Schwestern ist förmlich zu spüren. 

    Ein Bild aus glücklichen Tagen: Vivien und Rebecca Reusch. 

    Update vom 26. März 2019, 14.27 Uhr: 

    Die Polizei hat weiterhin keine heiße Spur im Vermisstenfall Rebecca. Vielmehr scheinen die Beamten ihre Hoffnung mehr und mehr zu verlieren. Die öffentliche Fahndung führt weiterhin ins Leere. Inzwischen wurden sogar die Fotos des Tatverdächtigen und seines Fahrzeugs von der Internetseite der Polizei gelöscht. 

    Es droht eine Ermittlung ohne jegliches Ergebnis, ein sogenannter Cold Case. „Der Hauptverdächtige ist frei, wenn nicht bald etwas Belastendes gefunden wird, wird der Fall zum Cold Case“, spricht ein Ermittler gegenüber der Bild die schlimmsten Befürchtungen aus. 

    Rebeccas Schwester und Frau des Schwagers spricht erstmals im TV: „Mein Mann ist unschuldig“

    Update vom 26. März 2019, 10.44 Uhr: Am Freitag war Florian R., der Schwager der vermissten Rebecca (15) aus Berlin nach mehreren Wochen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Nun äußerte sich dessen Ehefrau Jessica R., die gleichzeitig Rebeccas älteste Schwester ist, erstmals öffentlich. In einem Interview mit RTL sagt die 27-Jährige: „Wir haben ja alle zusammengehalten und waren alle der Meinung, dass Flo unschuldig ist.“ Sie sei froh, dass ihr Mann wieder zurück sei. Nach seiner Freilassung aus der Untersuchungshaft habe sie zu ihm gesagt: „Jetzt bist du wenigstens da. Jetzt brauchen wir nur noch Becki. Dann ist alles wieder schön.“

    Die ständige Beobachtung, unter der die Familie seit dem Verschwinden ihrer Schwester und vor allem nach der Festnahme von Florian R. stehe, sei sehr belastend, erzählt Jessica. „Eigentlich will man mit der Kleinen einfach mal auf den Spielplatz, will mal raus, aber dann überlegt man fast dreimal, ob man das uns und der Kleinen antut.“ (Anm. der Redaktion: Jessica hat eine zweijährige Tochter) „Man fühlt sich dauerhaft beobachtet. Alle wissen, wie man aussieht und wie unser Auto aussieht“, so die Schwester von Rebecca weiter. Die Fotos von Florian R. und dessen Auto, die zu Fahndungszwecken veröffentlicht worden waren, wurden von der Berliner Polizei am Montag gelöscht.

    Rebecca Reusch (Berlin) vermisst: Ermittlungen dauern an - drastische Maßnahme der Polizei

    Update vom 26. März 2019, 9.08 Uhr: Seit fünf Wochen gibt es kein Lebenszeichen von der vermissten Rebecca (15) aus Berlin. Bislang war die Suche nach der 15-jährigen Schülerin erfolglos. „Die Ermittlungen der 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt dauern an“ heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizei.  

    Update vom 25. März 2019, 16.36 Uhr: Die Berliner Polizei hat im Fall der vermissten Rebecca am Montag Fotos des tatverdächtigen Schwagers und von dessen Fahrzeug gelöscht. Die Ermittler sehen derzeit "keine weiteren Erfolgsaussichten" durch die Öffentlichkeitsfahndung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Berlin mitteilten. Die Ermittlungen der 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt dauern an.

    Das Auto von Rebeccas Schwager war durch eine Überwachungsanlage in Brandenburg erfasst worden - und zwar am Tag von Rebeccas Verschwinden sowie erneut am Tag danach. Nach der Veröffentlichung von Fotos gingen hunderte Hinweise bei der Polizei ein. Eine heiße Spur war bislang nicht darunter.

    Video: Neue Suche nach Rebecca an See in Ost-Brandenburg

    Darum ist die Gegend südöstlich von Berlin im Fokus der Polizei

    Update vom 25. März 2019, 14.42 Uhr: Die Gegend südöstlich von Berlin ist unter anderem deswegen so im Fokus der Polizei, weil der verdächtige Schwager von Rebecca auf der dort verlaufenden Autobahn A12 Berlin-Frankfurt am Tag des Verschwindens und dem Abend danach unterwegs gewesen sein soll.

    THW und Spürhunde suchen Rebecca: Polizei nimmt erneut diesen See ins Visier

    Update vom 25. März 2019, 13.24 Uhr: Die Suche nach der vermissten Rebecca aus Berlin wird fortgesetzt. Am Herzberger See in Ost-Brandenburg sei die Kriminalpolizei nach Angaben einer Polizeisprecherin mit Spürhunden und Unterstützung vom Technischen Hilfswerk (THW) unterwegs. 

    Der Herzberger See liegt östlich des Scharmützelsees. Er ist etwa einen Kilometer lang und sehr schmal. In der dortigen Umgebung hatte die Polizei bereits in der vergangenen Woche mit Spürhunden gesucht. Auch an einer Landstraße am Scharmützelsee wurde gesucht. Zuvor hatte die Polizei Waldgebiete bei Storkow durchkämmt. Am Wolziger See war sie mit Leichenspürhunden und Tauchern im Einsatz, gefunden wurde nichts.

    Rebecca Reusch aus Berlin vermisst: Darum wurde die Suche abgebrochen

    19.18 Uhr: Die private Suche brachte keinen Erfolg. Gegen 17.15 Uhr wurde die Aktion abgebrochen. „Wir sehen keine Anhaltspunkte, dass sich Rebecca hier aufhält oder festgehalten wird. Der Hinweis war für uns wertlos“, so der 18-jährige Initiator der Suche gegenüber „MAZ“.

    17.02 Uhr: Die Mordkommission im Fall Rebecca berät am Montag über das weitere Vorgehen. Am Wochenende hat die Berliner Polizei ihre Suche nach der vermissten Schülerin nicht fortgesetzt. Die 15-Jährige wird am Montag seit fünf Wochen vermisst. Seit dem Morgen des 18. Februar gibt es keine Spur von ihr. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen an, dass Rebecca getötet wurde.

    16.01 Uhr: Aktuell läuft offenbar eine Suche nach Rebecca am Hennigsdorfer Bahnhof.  Ein junger Mann, der sich als Freund der vermissten Rebecca bezeichnet, hatte dazu aufgefrufen. Warum er ausgerechnet dort nach Rebecca suchen will, begründet der junge Mann laut „Lausitzer Rundschau“ mit neuen Hinweisen, die Rebeccas Schwester angeblich bekommen haben soll, zu denen er sich jedoch nicht weiter äußern könne. Mit der Schwester stünde er in engem Kontakt. „Sie unterstützt die Aktion ausdrücklich, kann aber selbst nicht dabei sein, weil sie ein kleines Kind hat”, wird er zitiert.  

    Lesen Sie auch: Mädchen (5) vermisst: Taucher und Spürhunde durchsuchen die Fulda. Darüber berichtet op-online.de*

    15.11 Uhr: Ganz Deutschland fiebert seit Wochen im Fall Rebecca mit und fragt sich, was dem 15-jährigen Mädchen passiert ist. Weitaus unbemerkter von der Öffentlichkeit ist bislang ein anderer Fall - obwohl es einige Parallelen gibt und ein Verbrechen befürchtet wird. Seit dem 12. Februar  wird Katharina B. vermisst. Die Jugendliche stammt aus dem Landkreis Verden in Niedersachsen. Etwas ist anders in diesem Fall: Noch am 14. März will eine Zeugin sie gesehen haben - aber war sie es wirklich? Mehr zu diesem Vermisstenfall lesen Sie hier.

    Rebecca wird vermisst: Nach mysteriösem Hinweis gibt es heute eine neue Suche 

    10.42 Uhr: Zwar hat die Kripo für das Wochenende keine neuen Suchaktionen im Fall Rebecca geplant, doch am Sonntag soll trotzdem nach der Vermissten gesucht werden. Freiwillige planen eine Aktion in Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel. Die Kleinstadt liegt nordöstlich von Berlin. 

    Justin, ein 18-jähriger Bekannter des Mädchens, der angibt, sie von der Schule zu kennen und ein Freund von ihr zu sein, hat im Internet Freiwillige dazu aufgerufen, ihm bei der Suche in Hennigsdorf zu unterstützen. Rebeccas Schwester Vivien habe neue Hinweise erhalten, die mit dem Ort Hennigsdorf in Verbindung stehen. Mehr wollte der junge Mann gegenüber dem Nachrichtenportal lr-online.de nicht verraten. Auch Vivien hat den Aufruf über Instagram geteilt. 

    Auf Anfrage des RBB wollte die Polizei die geplante Suchaktion nicht kommentieren. Die Ermittler hatten sich zuletzt  auf die Gegend um den Wolziger See konzentriert - rund 60 Kilometer entfernt von Hennigsdorf. 

    Die freiwilligen Helfer der Suchaktion treffen sich am Sonntag um 14 Uhr an der Sparkasse in der Gropiuspassage in Neukölln, danach fahren sie gemeinsam nach Hennigsdorf. 

    Hennigsdorf (rot umrandet) liegt nordwestlich von Berlin. Gibt es hier eine heiße Spur im Vermisstenfall Rebecca?

    Fall Rebecca: Strafrechtler kritisiert bei RTL die Polizei heftig

    Update 24. März 2019, 8.04 Uhr: Nach den schweren Vorwürfen der Anwältin des verdächtigen Schwagers der vermissten Rebecca, Florian R., hat nun auch Strafrechtler Adam Achmed bei RTL das Vorgehen der Justiz scharf kritisiert. Man habe den Verdächtigen öffentlich gezeigt und alle Details zu ihm bekannt gegeben, ohne handfeste Beweise für seine Täterschaft zu präsentieren. Dabei habe man die sonst gültige Unschuldsvermutung außer Acht gelassen. Achmed sieht darin schwerwiegende Folgen für Florian R.: „Der ist verbrannt. Die ganze Bundesrepublik kennt ihn mittlerweile:“

    Benjamin Jendro, ein Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, verteidigte hingegen das Vorgehen seiner Kollegen. Dem Sender RTL sagte er: „Diese Gradwanderung haben Sie immer, wenn Sie mit Bildmaterial an die Öffentlichkeit gehen.“ Man habe in diesem Fall so gehandelt, in der Hoffnung, damit ein 15-jähriges Mädchen sicher zurück nach Hause bringen zu können.

    Florian R. war am Freitag nach mehreren Wochen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Dennoch gilt er weiter als verdächtig. Überraschenderweise war der Schwager der verschwundenen Rebecca nach seiner Freilassung nicht in das Haus zurückgekehrt, aus dem die 15-Jährige vor übe einem Monat verschwand. Lesen Sie mehr dazu in unserem Update von Samstag, 23. März, 15.08 Uhr)

    Rebecca vermisst: Anwältin des Schwagers erhebt schwere Vorwürfe

    Update 21.50 Uhr: Der Schwager der vermissten Rebecca Reusch, Florian R., ist aus der U-Haft entlassen worden - nun erhebt seine Anwältin, Petra Klein, schwere Vorwürfe gegen die Ermittler und die Medien. „Der Umgang mit meinem Mandanten hat dazu geführt, dass vielerorts spekuliert wurde und praktisch zur Jagd auf meinen Mandanten aufgerufen wurde", erklärte Klein gegenüber rbb24.de. Schuld daran sei die Veröffentlichung vieler Ermittlungsdetails gewesen sowie das in Umlauf gebrachte Foto von Florian R.. 

    „Man könnte derzeit die Vermutung haben, dass die Polizei nicht mehr die Aufklärung des Falles in erster Linie verfolgt, sondern eigentlich nur noch mit der Suche nach einer Leiche beschäftigt ist, die es möglicherweise gar nicht gibt“, gibt sie zu bedenken. Ihrer Ansicht nach hätten sich die Ermittler zu einseitig auf diese Hypothese versteift, dass Rebecca tot und ihr Schwager der Täter sei. Tatsächlich steht Florian R. nach wie vor unter Verdacht. 

    Rebecca vermisst: Tatverdächtiger befindet sich überraschend in anderer Wohnung

    Update 15.08 Uhr: Die Berliner Polizei hat ihre Suche nach der vermissten Schülerin Rebecca am Samstag nicht wieder aufgenommen. Auch für Sonntag sei bisher keine offizielle Suchaktion geplant, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die 15-Jährige wird seit dem 18. Februar vermisst. Am Freitag war ein Haftbefehl gegen ihren Schwager aufgehoben worden. Grund dafür seien Zweifel eines Ermittlungsrichters am dringenden Tatverdacht des Totschlags, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 27-jährige Mann wurde aus der Untersuchungshaft entlassen, steht aber weiterhin unter Verdacht.

    Update am 23. März 2019, 10.00 Uhr: Für das Wochenende sind seitens der Mordkommission keine weiteren Suchaktionen im Fall Rebecca geplant. Sollten konkrete Hinweise eingehen, wolle man handeln. Ansonsten wollen die Ermittler am Montagmorgen über das weitere Vorgehen entscheiden.

    Nach Informationen der Berliner Zeitung befindet sich der verdächtige Schwager von Rebecca, Florian R., momentan in der Neuköllner Wohnung seiner Mutter. Diese habe ihn auch aus der Haftanstalt abgeholt. Der verdächtige Schwager kehrte somit nicht zurück in sein Haus, das er gemeinsam mit seiner Frau und seinem Kind bewohnt - und in dem Rebecca mutmaßlich getötet wurde, wie es die Ermittler vermuten.

    Der 27-Jährige hat keine Auflagen seitens des Gerichts bekommen. Er ist somit uneingeschränkt frei, auch wenn er weiterhin als Tatverdächtiger gilt. 

    Schwager erneut frei - Staatsanwaltschaft äußert düsteren Verdacht

    18.35 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat eine Pressekonferenz zum Fall Rebecca gegeben. Dort habe die Behörde einen traurigen Verdacht geäußert, wie Der Westen berichtet. Alle Indizien wiesen darauf hin, dass Rebecca das Haus des Schwagers nicht lebend verlassen habe. Man gehe daher weiter von einem Tötungsdelikt aus, auch wenn der Verdächtige bereits aus der U-Haft entlassen wurde.

    Rebecca Reusch vermisst: Suchaktion am Freitag ohne Erfolg

    17.32 Uhr: Einmal mehr ist am Freitagnachmittag die Suchaktion nach Rebecca vorerst eingestellt worden, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presseagentur mitteilte. Ob der Einsatz mit Spürhunden neue Ansatzpunkte erbracht hatte, könne sie nicht sagen. Außerdem sei für das Wochenende keine weitere Suche geplant - außer es gebe konkrete Hinweise. Erst am Montag werde über die weitere Vorgehensweise im Fall Rebecca entschieden.

    15.18 Uhr: Wie die Polizei nun bestätigte, geht die Suche nach Rebecca auch am heutigen Freitag weiter. Wie die Morgenpost berichtet, suchen die Ermittler der Mordkommission mit Polizei-Hundeführern in einem Waldstück nahe des Scharmützelsees.

    Rebecca vermisst: Schwager wieder frei - Familie äußert sich erneut

    13.43 Uhr: Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost äußerte sich nun auch die Familie der 15-jährigen Rebecca. Bernd und Brigitte Reusch sind demnach auch weiterhin von der Unschuld des 27-Jährigen überzeugt. „Ich hoffe, dass ich meinen Schwiegersohn bald sprechen kann. Bis jetzt hat er sich nicht bei uns gemeldet. Ich bin davon überzeugt, dass er unschuldig ist“, erklärt der Familienvater. In das von der Polizei durchsuchte Zuhause wird Florian R. vermutlich jedoch nicht zurückkehren: „Wahrscheinlich wird ihn seine Mutter irgendwo in Berlin zu sich holen. Aus Angst vor der Öffentlichkeit wird er sich vorerst wahrscheinlich nicht zu Haus einquartieren.“

    Im Interview mit n-tv erklärt Mutter Brigitte, trotz der Freilassung ihres Schwiegersohns noch immer Bauchweh zu haben. Ob die neuen Entwicklungen daran nun etwas ändern werden, wisse sie nicht. "Ich denke, er wird sich jetzt erstmal ausruhen wollen“, erklärt die Mutter der Vermissten, die noch immer an die Unschuld von Florian R. glaubt. Vor allem ihre Enkeltochter und ihre Tochter Jessica würden sich über die Freilassung freuen. 

    Und auch die Polizei in Dortmund ist auf der Suche nach einer jungen Frau. Lisa und ihr Baby Maximilian werden vermisst, die 18-Jährige könnte zu einer Gefahr für ihren Säugling werden. 

    12.34 Uhr: Wie Martin Steltner, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin nun bestätigte, befinde sich Florian R. bereits auf freiem Fuß. „Er ist ein freier Mann, es bestehen keine Auflagen. Es wird trotzdem weiter gegen ihn ermittelt, er bleibt beschuldigt. Wir wollen aber nicht spekulieren und die Fakten prüfen.“ Demnach dürfe Florian R. auch ins Ausland reisen. Obwohl der Schwager des Mädchens beschuldigt wird, Rebecca getötet zu haben, reiche die Indizienkette aktuell offenbar nicht aus, um eine Unterbringung in der Untersuchungshaft weiter rechtfertigen zu können. „Wir haben Indizien und aus den Indizien wird ein Gesamtbild gebaut. Und dieses Gesamtbild reicht aktuell nicht aus, um ihn weiter in Untersuchungshaft zu behalten.“ 

    Wie Steltner weiter erklärt, gehe die Suche nach dem Mädchen in gleicher Intensität weiter, doch auch Hinweise zu einer Tatbeteiligung des Schwagers werden noch immer erbeten. „Wir tun alles um herauszufinden, wer das Fahrzeug und den Tatverdächtigen gesehen hat. Wir ermitteln in alle Richtungen aber müssen uns an Fakten halten. Es gibt aufgrund der Indizien zwar eine Richtung in die wir ermitteln, aber wir ziehen natürlich auch andere Richtungen in Betracht.“ 

    Rebeccas Schwager Florian R. wurde bereits zweimal festgenommen und nun zum bereits zweiten Mal auf freien Fuß gesetzt. „Es zeigt kein Hin und Her, sondern, dass wir uns die Entscheidung nicht einfach machen und genau prüfen, was passiert ist“, erklärt der Pressesprecher. Demnach gehe die Staatsanwaltschaft immer noch davon aus, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat. „Die Familie ist einer extrem angespannten und belastenden Situation ausgesetzt, das wissen wir“, fügte Steltner in seinem Statement noch hinzu. 

    Knapp drei Wochen verbrachte Florian R. in Untersuchungshaft, nun kommt der Schwager frei. 

    11.18 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag erklärte, gehen die Ermittlungen und die Suche nach Rebecca mit „unveränderter Intensität“ weiter, neue Erkenntnisse gebe es derzeit jedoch nicht. 

    10.51 Uhr: Überraschende Wende im Fall Rebecca: Nun wurde der Haftbefehl gegen den Schwager der 15-Jährigen aufgehoben. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte, habe der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Tiergarten „aufgrund des gegenwärtigen Ermittlungsstands Zweifel am dringenden Tatverdacht“ gegen den 27-Jährigen.  Die Anklagebehörde hält die Entscheidung „im Hinblick auf die gegenwärtig bestehende Beweislage“ für vertretbar und will daher „zum jetzigen Zeitpunkt keine Beschwerde“ dagegen einlegen, berichtet die Welt

    Wie eine Sprecherin des Landgerichts gegenüber Focus Online bestätigte, darf Florian R. die JVA sofort verlassen. Demnach würden auch keine Auflagen bestehen, da kein dringender Tatverdacht bestehe. Mittlerweile aber will Bild von der Staatsanwaltschaft erfahren haben, dass der Schwager nach wie vor als Tatverdächtiger gilt: „So lange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, gilt er weiter als Beschuldigter. Daran hat sich nichts geändert.“

    9.54 Uhr: Noch immer fehlt von Rebecca aus Berlin jede Spur. Ob auch für den heutigen Freitag eine Suchaktion geplant ist, steht noch nicht fest. „Etwas Genaues können wir dazu noch nicht sagen“, erklärte ein Sprecher der Polizei offenbar gegenüber Der Westen am Morgen.

    Das waren alle News zu Rebecca aus Berlin vom 21. März

    22.00 Uhr: Obwohl die Familie der vermissten Rebecca von Anfang an den Weg in die Öffentlichkeit suchte, schwiegen Freunde der Vermissten bislang. Nun äußerte sich Justin G. im Gespräch mit Focus Online. Der 18-Jährige besuchte gemeinsam mit Rebecca die Schule, seit 2017 und einem damaligen Streit hatten die beiden offenbar keinen Kontakt mehr. Trotzdem engagiert sich Justin bei Suchaktionen, mit privaten Suchtrupps konnte der Berliner bereits über 70 freiwillige Helfer organisieren. 

    Auch am Sonntag will Justin mit anderen einem Hinweis nachgehen, zusammen möchte die Gruppe im 30 Kilometer entfernten Henningsdorf nach Spuren des Mädchens suchen. Dem Hinweis zufolge würden sich dort auffällige Personen herumtreiben, was dies jedoch mit der 15-Jährigen zu tun haben könnte, erklärt Justin G. nicht. In dem Interview versichert der 18-Jährige jedoch, dass die Polizei über die Suchaktion informiert sei: „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ich helfe.“ 

    Auch Justin G. kann sich nicht vorstellen, dass Rebecca freiwillig abgehauen ist. Er geht, genau wie Familie Reusch, fest von einem Verbrechen aus. Der 18-Jährige ist auch von der Unschuld des Schwagers überzeugt. Obwohl Justin die Suchaktionen in Absprache mit der Schwester der Vermissten organisiert, bekommt Rebeccas ehemaliger Klassenkamerad unverschämte Nachrichten: „Einer hat mir geschrieben, wir sollen doch eine Schaufel mitnehmen und jemanden, der eine Leiche tragen kann. Mir geht es nicht gut, mich beschäftigt das alles sehr. Aber es wird nicht die letzte Suchaktion sein.“

    Währenddessen schockiert eine brutale Tat in Basel. Ein siebenjähriger Junge wurde auf offener Straße getötet.

    Rebecca Reusch vermisst: Schwester spricht über Chatbekanntschaft - Polizei stellt Suche am Donnerstag ein

    19.28 Uhr: Auch am Donnerstag suchte die Polizei an der Autobahn 12 nach der vermissten Rebecca - offenbar ohne Erfolg. Wie die Bild berichtet, hat die Polizei den Einsatz gegen 18.40 Uhr abgebrochen. Wie viele Beamte an der Aktion beteiligt waren, sei nicht bekannt.

    19.00 Uhr: Vor mehr als einer Woche sprach Rebeccas Familie erstmals über eine mögliche Chatbekanntschaft des Mädchens. Wie Brigitte Reusch dabei persönlich im Interview verriet, schien die 15-Jährige seit Wochen in Kontakt mit einem Max oder Maximilian zu stehen. Ihre Schwester Vivien Reusch beteuert, diese Information bereits kurz nach dem Verschwinden ihrer Schwester der Polizei berichtet zu haben. Im Interview mit RTL erklärt die 23-Jährige nun: „Ich habe von Anfang an von dieser Chat-Bekanntschaft erzählt und ich habe denen auch erzählt, was ich herausfinden konnte. Ich habe mich bei Rebecca im Internet eingeloggt und konnte halt ein bisschen Informationen entnehmen, die habe ich der Polizei weitergeleitet.“ 

    In dem Interview erklärt die Schwester der Vermissten weiter, dass auch der Name des Mannes aus dem Chat bekannt sei: „Den Namen wusste ich auch vorher schon und den habe ich der Polizei auch direkt genannt. Wir haben natürlich offen geredet, aber manche Sachen, über die die (Rebecca und ihre Netz-Bekanntschaft, Anm. d. Red.) geschrieben haben, hat sie mir auch nicht erzählt. Ich bin zwar ihre große Schwester, aber ich erzähle auch nicht jede Kleinigkeit jedem.“ 

    Vermisste Rebecca: Wohnungsanzeige der Familie sorgt für Verwirrung - Schwester bezieht Stellung 

    15.45 Uhr: Seit mehr als einem Monat ist Rebecca aus Berlin nun verschwunden, ihre Familie nutzte von Anfang an auch die Öffentlichkeit für die Suche nach ihrer Tochter. Nun sorgte jedoch eine im Internet veröffentlichte Wohnungsanzeige für Spekulationen. Wie in einer auf einem Immobilien-Portal aufgetauchten Anzeige zu lesen ist, wird über das Immobilien-Portal ein Nachmieter für ein WG-Zimmer gesucht. Rund zwölf  Quadratmeter sei das „gemütliche“ Zimmer groß, rund 400 Euro Gesamtmiete soll das ab dem 1. April freie Zimmer kosten. Als Kontakt wird „Brigitte Reusch“ angegeben. 

    Während die Anzeige viele Leser über Instagram zunächst verunsicherte, bezog Schwester Vivien Reusch am Donnerstag Stellung: „Ja, meine Eltern vermieten eine 4-Zimmer-Wohnung. Einer zieht demnächst aus und deshalb wird ein neuer Mieter gesucht. Klar haben wir zur Zeit andere Probleme, aber diese Einkünfte sind für meine Familie wichtig.“ Die Wohnungs-Anzeige wurde mittlerweile jedoch gelöscht. 

    Rebeccas Schwester Vivien erklärt die Wohnungsanzeige auf Instagram. 

    13.07 Uhr: Wie die Morgenpost nun berichtet, soll die Suche nach Rebecca in diesem Moment fortgesetzt werden. Wie demnach ein Sprecher der Polizei bestätigte, soll erneut entlang der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder gesucht werden. Welche Abschnitte genau, verriet der Sprecher dabei jedoch nicht. Demnach solle es nicht zu Sperrungen kommen, der Umfang der Suchaktion solle kleiner als bislang sein.  „Solange wir das Mädchen nicht gefunden haben, werden wir suchen“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber dem Berliner Kurier. 

    12.09 Uhr: Seit mehr als einem Monat fehlt von der 15-jährigen Rebecca jede Spur. Wie die Morgenpost berichtet, hält sich die Polizei zu einer möglichen weiteren geplanten Suchaktion noch bedeckt. Ein Polizeisprecher sagte demnach nur: „Inzwischen liegen rund 1800 Hinweise vor, die nach und nach ausgewertet werden.“

    Update vom 21. März 2019, 10.24 Uhr: Die Familie der vermissten Rebecca sucht seit ihrem Verschwinden verzweifelt nach dem Mädchen. Während Rebeccas Schwester Vivien regelmäßig über Instagram zu Suchaktionen aufruft, sprechen ihre Eltern Brigitte und Bernd Reusch in Interviews über die schwere Zeit. Nun machten sich Rebeccas Mutter und Schwester Vivien außerdem auf eigene Faust auf die Suche nach der 15-Jährigen, gemeinsam mit einem Kamera-Team von RTL fuhren die beiden nach Rostock. Dort behauptete eine Hinweisgeberin, Rebecca in den letzten Tagen vermehrt gesehen zu haben. 

    „Für mich ist einfach nur wichtig, dass man das Gefühl hat, man macht was. Weil Zuhause sitzen, da wird man wahnsinnig“, erklärte Rebeccas Mutter das Vorhaben. Hinweisgeberin Anita N. behauptete über Facebook, Rebecca in einem kleinen Dorf bei Rostock gesehen zu haben. „Rebecca Reusch befindet sich bei ihrem Freund Maximilian. Er ist 22 Jahre alt, aber leider kenne ich ihn nicht so richtig, ich sehe Rebecca jeden Tag und trotzdem tut mir ihre Familie leid“, behauptete die Frau öffentlich. Ein Hinweis, dem Familie Reusch selbst nachgehen wollte. Gemeinsam klingelten die beiden vor laufender Kamera an der Tür der Hinweisgeberin.

    Nachdem die beiden mit der Frau gesprochen hatten, erklärte Brigitte Reusch vor der Kamera: „Sie sagt jetzt, dass Rebecca vorgestern abgeholt wurde. Von einer jungen Frau namens Nadine, angeblich ihre Cousine,  Richtung Münster.“ Ein Hinweis, den die Familie als eindeutig falsch einordnen kann. „Ich empfinde vor allem Wut, weil diese Frau auch so selbstverständlich sagte: ‚Naja, dann kümmern Sie sich halt um ihr Kind.‘ Das ist total unbegreiflich für mich.“

    Alle bisherigen Informationen zu dem Vermisstenfall Rebecca lesen Sie in unserem Nachrichten-Ticker. Dort berichtete Brigitte Reusch am Mittwoch über fiese Beleidigungen gegen ihre Familie. Über Aktenzeichen XY erhofften sich die Ermittler neue Hinweise zu dem Verbleib der Vermissten, knapp 1.750 Hinweise gingen seitdem ein.

    Video: Mutter spricht über Rebeccas Internet-Bekanntschaft

    Das Verschwinden der italienischen Emanuela Orlandi sorgt auch nach 36 Jahren für Spekulationen. Nun leitete offenbar der Vatikan neue Untersuchungen ein.

    Rebecca Reusch aus Berlin vermisst: Das ist bislang über den Fall bekannt

    Berlin - Noch immer fehlt von Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Seit dem 18. Februar ist die 15-Jährige spurlos verschwunden. Das Wochenende vor seinem Verschwinden verbrachte das Mädchen im Haus seiner ältesten Schwester Jessica und deren Mann Florian R.. Während Florian R. am frühen Morgen - laut Angaben von Rebeccas Mutter - angetrunken von einer Firmenfeier nach Hause kam, verließ Jessica R. das Haus gegen 7 Uhr morgens. Ab diesem Zeitpunkt unterscheiden sich die Versionen. Obwohl Rebeccas Handy noch bis 8.30 Uhr im Wlan-Router der Familie eingeloggt war, blieben Nachrichten der Mutter unbeantwortet. 

    Florian R. sagte in einem ersten Verhör aus, das Mädchen sei ab 7.15 Uhr nicht mehr im Haus gewesen, Rebecca habe vermutlich schon den Weg zur Schule angetreten. Doch dort erschien Rebecca nicht. Tagelang stocherten die Ermittler im Dunkeln, dann die dramatische Wende: Rebeccas Schwager wurde festgenommen. Gefundene Haare von Rebecca im Kofferraum des Familienautos und eine mysteriöse Autofahrt Richtung Frankfurt an der Oder ließen den 27-Jährigen verdächtig erscheinen. Seit fast drei Wochen sitzt der gelernte Koch nun in Berlin-Moabit, obwohl noch immer keine Leiche von dem Mädchen entdeckt wurde. Er schweigt zu den Geschehnissen und sagt lediglich: „Ich habe mit dem Verschwinden von Rebecca nichts zu tun.“ 

    Obwohl Ermittler gemeinsamen mit einer Hundertschaft ein Waldgebiet in der Nähe des brandenburgischen Storkow durchsucht hatten und sogar Taucher bei dem Einsatz hinzugezogen wurden, fehlt von Rebecca noch immer jede Spur.

    Lesen Sie auch: Traumreise wird zum Albtraum: Opfer schildern Horror-Erlebnis bei Aktenzeichen XY.

    Außerdem fandenSchüler nahe Osnabrück (Niedersachsen) beim Müllsammeln eine Leiche, wie nordbubzz.de* berichtet.

    *op-online.de, *nordbuzz.de und *fnp.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

    Das könnte Sie auch interessieren

    Kommentare

    Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

    Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


    Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

    Netiquette
    Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

    Kommentare