250 Einsatzkräfte vor Ort

Razzia im Kölner Bordell Pascha

+
Razzia im Kölner Bordell Pascha

Im Kölner Bordell Pascha hat es am Dienstagabend eine große Razzia gegeben. Zu den Hintergründen der Razzia äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht.

Köln - Im Kölner Bordell Pascha hat es am Dienstagabend eine große Razzia gegeben. Etwa 250 Einsatzkräfte seien am Ort im Stadtteil Neuehrenfeld, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zu den Hintergründen der Razzia äußerte er sich nicht. 

Die Großrazzia hatte gegen 20 Uhr begonnen und dauerte auch am späten Abend noch an. Das Pascha nennt sich selbst auf seiner Webseite „das größte Laufhaus Europas“.

Am Montag hatte das Augsburger Landgericht den Gründer des Paschas wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Bei diesem Urteil ging es allerdings nicht um das Kölner Bordell, sondern um einen Betrieb in München. Dem selbst ernannten „Bordell-König“ gehören mehrere Einrichtungen im Rotlichtmilieu. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks geht es bei dem Urteil um eine zentrale Frage des Milieus - ob die Dienste der Prostituierten umsatzsteuerpflichtig sind.

Aufsehen erregte im vergangenen Jahr auch eine Razzia in Berlin: Dort durchsuchten im April 2016 rund 900 Polizisten, Zollfahnder und Staatsanwälte ein Großbordell. Die Vorwürfe der Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben erhärteten sich damals aber nicht.

Razzia im Kölner Bordell Pascha.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare